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26. Tag (01. Juli 2020): Von Sangerhausen nach Leipzig

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Heute liegen noch etwa 100 Kilometer vor mir. Das sollte kein allzu großes Problem sein. Über Allstedt und Querfurt geht es dann vorbei am Geiseltalsee in Richtung Merseburg. Kurz davor mache ich eine Zwischenstopp in Atzendorf bei meiner Schwiegermutter und meiner Schwägerin. Gestärkt durch eine Tasse Kaffee geht es nach einer Stunde weiter. Die letzten 40 Kilometer, die mir gut vertraut sind, erledige ich wie im Fluge und gegen 18 Uhr bin ich dann zu…

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25. Tag (30. Juni 2020): Von Hann. Münden nach Sangerhausen

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Ich wache recht früh auf. Frühstück gibt es aber erst ab 8 Uhr. So nutze ich die Zeit für einen kleinen Morgenspaziergang zum Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser. Nach dem Frühstück mache ich mich dann aber zügig auf den Weg. Ich will heute versuchen, so weit wie möglich zu kommen. So geht es zunächst etwa 20 Kilometer an der Werra entlang bis Witzenhausen. Von dort geht es von der Werra ab nach Arenshausen…

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24. Tag (29. Juni 2020): Von Winterberg nach Hann. Münden

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Nun geht es also heim! Ca. 370 Kilometer liegen vor mir. Ich möchte sie in drei Tagen zurücklegen. Heute habe ich mir Hann. Münden zum Ziel gesetzt. Der Himmel ist heute Morgen noch bedeckt und auch Schauer sind angesagt. Vor Korbach prasselt dann auch auf freier Fläche ohne Unterstellmöglichkeiten eine Platzregen auf mich nieder. Da es danach aber zunehmend sonniger wird, trocknet die Kleidung bald wieder. Das ist ja das schöne an den heutigen Sporttextilien….

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23. Tag (28. Juni 2020): Winterberg – Kahler Asten

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Ich habe mich entschlossen, den heutigen Sonntag hier in Winterberg zu verbringen. Anders als die letzten Tage ist es heute kühler, der Himmel bedeckt und es soll auch Regenschauer geben. Am Vormittag mache ich eine kleine Wanderung auf den zwar nicht höchsten aber sicher bekanntesten Berg des Sauerlands, den Kahlen Asten. Von Winterberg sind das noch einmal gut 150 Meter bergauf, was aber, ebenso wie die Gesamtstrecke von etwa 8 Kilometern bis zum Gipfel und…

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22. Tag (27. Juni). Von Meschede nach Winterberg

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Zwar wird es heute etwas wolkiger und durch die Höhe auch nicht mehr ganz so heiß, aber damit bleibt das Wetter doch sehr angenehm. Heute will ich nun die Ziele meiner Tour erreichen: Die Ruhrquelle und den Ort Winterberg. Da ich nur etwas über 40 Kilometer zurücklegen muss, bin ich bereits gegen Mittag an der Ruhrquelle, die kurz vor Winterberg liegt. In Gedanken nenne ich meine Tour nun vom Hochschwarzwald ins Hochsauerland. Als ich in…

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21. Tag (26. Juni 2020): Von Schwerte nach Meschede

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Heute geht es weiter hinauf ins Sauerland. Gegenüber gestern gibt es nicht viel anderes zu berichten. Die Sonne scheint weiter und es wird auch immer wärmer. Highlights sind heute die Landschaft entlang der Ruhr aber auch die Stadt Arnsberg. Mein Ziel ist heute Meschede. In Korff´S Rest&Relax Hotel im Zentrum der Stadt nehme ich Quartier. Der Besitzer ist Künstler und entsprechend ist das Hotel auch mit seinen Werken versehen. Den Abend verbringe ich dann auf…

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20. Tag (25. Juni 2020): Von Duisburg nach Schwerte

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Heute geht es nun die Ruhr aufwärts. Ich werde nicht mehr allzu viele Besichtigungsstationen einlegen, obwohl ich diesbezüglich immer hin und her gerissen bin. Die Villa Hügel, also die alte Residenz der Familie Krupp oberhalb des Baldeneysees, wollte ich mir nicht entgehen lassen und mir sie zumindest von außen betrachten. Die Sicht ist aber durch die Parks und Wälder sehr abgeschirmt. Um in die Nähe zu gelangen, müsste man Eintritt zahlen. Dazu habe ich dann…

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19. Tag (24. Juni 2020): Von Brühl nach Duisburg

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Heute verlasse ich Brühl und es geht also weiter. Das Wetter verspricht schön und stabil zu bleiben. In den nächsten Tagen soll es sogar recht heiß werden. Zum Glück kühlt bei E-bike Touren immer der Fahrtwind etwas. Ich fahre wieder an die Erft und dann aufwärts über Bergheim, Grevenbroich bis an die Mündung bei Neuss. Im Laufe des Tages frage ich mich, bis wohin ich eigentlich heute fahren möchte und entscheide mich dann immer mehr…

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18. Tag (23. Juni 2020): Die „kultivierte“ Tour durch Brühl

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Der heutige Tag ist eher ein Ruhetag. Die Bezeichnung „kultivierte“ Tour habe ich der Beschreibung durch die Brühler Touristeninformation entnommen. Aber vieles habe ich inzwischen bereits gesehen. Was insbesondere noch fehlt ist Schloss Falkenblust. Heute endet dann auch mein Aufenthalt in Brühl. Morgen geht es weiter und langsam zieht es mich auch wieder nach Hause. Das sind aber noch etwa 700 Kilometer! Tagesdaten: 19,72 Km

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17. Tag (22. Juni 2020): Wasserburgen-Route von Brühl nach Bergheim

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Heute also eine Tour zu den Wasserburgen und- Schlössern, die in nördlicher Richtung liegen und auch nicht weit von der Erft entfernt stehen. Ich könnte sie natürlich bei meiner Weiterfahrt entlang der Erft besuchen. Das würde aber dann doch wieder viel Zeit in Anspruch nehmen. Leider wird die Tour etwas enttäuschend und die Hälfte der Burgen und Schlösser bleibt im Verborgenen. Zum Teil weil auch die Parks wegen Corona geschlossen bleiben, zum Teil weil sie…

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16. Tag (21. Juni 2020): Brühl – Zehn Seen sehen – Fahrradtour durch den rekultivierten Naturpark Rheinland

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Heute geht es also mit dem Fahrrad über den Höhenzug der Ville, wo um Brühl herum der Beginn des rheinischen Braunkohletagebaus datiert und lokalisiert werden kann. Schön zusammengefasst findet sich die Geschichte bei Wikipedia in dem Artikel „Braunkohlebergbau“: Ab dem 16. Jahrhundert wurde eine Holznot (ein bevorstehender oder bereits akut anzutreffender Mangel am Rohstoff Holz) als gesellschaftliches Problem wahrgenommen. Um 1800 waren weite Teile Europas entwaldet; viele der restlichen Wälder waren übernutzt. Vielerorts gab es jeden Winter einen…

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15. Tag (20. Juni 2020) Brühl – Stadtspaziergang

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Ich habe mich entschieden, doch etwas länger hier in Brühl zu bleiben. So buche ich heute für vier weitere Nächte. Die Stadt hat sich zwar sehr verändert, aber dennoch ist sie mir überraschend vertraut, obwohl ich seit über 40 Jahren kaum mehr hier war. Lediglich bis in die 1990er Jahre habe ich gelegentlich meine Eltern besucht und danach war ich eigentlich nur noch zu Begräbnissen hier. Von der Stadt selbst und ihren Veränderungen habe ich…

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14. Tag (19. Juni 2020): Von Insul (Ahr) nach Brühl

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Heute geht es erst einmal bis an die Quelle der Ahr in Blankenheim und dann weiter zur Quelle der Erft. Das Wetter ist zunächst sonnig, am Nachmittag bewölkt es sich aber immer mehr. Allerdings soll es keinen Regen geben. Wo mein heutiges Ziel sein soll, weiß ich morgens noch nicht. Aber im Laufe des Tages drängt es mich doch immer mehr schon heute meine Geburtsstadt Brühl zu erreichen. Die Entscheidung will ich in Bad Münstereifel…

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13. Tag (18. Juni 2020): Von Koblenz nach Insul (Ahr)

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Heute wird es ein schöner Tag. Überwiegend sonnig und trocken. Ich fahre zunächst am Rhein entlang nach Koblenz zum Deutschen Eck. Danach geht es weiter den Rhein entlang bis zur Mündung der Ahr kurz vor Remagen. Hier geht es dann die Ahr aufwärts über Sinzig, Bad Neuenahr, Ahrweiler und Altenahr bis zu dem Dorf Insul, wo ich ein günstiges und angenehmes Hotel finde, wo ich den Abend in einem gemütlichen Gartenrestaurant ausklingen lassen kann. Tagesdaten:…

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12. Tag (17. Juni 2020) Von Mainz nach Koblenz

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Heute geht es nun weiter. Vor mir liegt sicher die schönste Strecke den Rhein entlang zwischen Bingen und Koblenz. Das tief geschnittene Rheintal wird von Burgen gesäumt, die eine lange und wechselvolle Geschichte haben. Soweit sie nicht nur noch Ruinen sind handelt es sich freilich um historistische Rekonstruktionen aus dem 19. Jahrhundert. Das ändert freilich nicht am Reiz der Strecke. Das Wetter bleibt durchwachsen und wechselt zwischen Sonne, Wolken und Schauern. Tagesdaten: 93,21 Km; 05:34…

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11. Tag (16. Juni 2020): Mainz

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Heute regnet es fast den ganzen Tag und so fällt meine Stadtbesichtigung buchstäblich ins Wasser. Erst am späten Nachmittag hört es auf zu regnen und ich mache noch einen Stadtrundgang. Dabei fällt natürlich manches aus. So kann ich mir auch die bekannten Chorfenster, die Marc Chagall für die Kirche St. Stephan entworfen hat, nicht anschauen, die er als Beitrag zur jüdisch-deutschen Aussöhnung angesehen hat. Eindrucksvollstes Bauwerk ist dann die neue Synagoge unweit meines Hotels. Die…

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10. Tag (15. Juni 2020): Von Bad Soden nach Mainz

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Heute geht es nun nach einem angenehmen Wochenende im Frankfurter Raum weiter. Mein Ziel ist Mainz. Es geht überwiegend den Main entlang bis zu seiner Mündung gegenüber von Mainz. Es ist keine allzu lange Tour und so bin ich schon am frühen Nachmittag in Mainz, wo ich mir für zwei Nächte eine preiswerte Unterkunft gebucht habe. Ich möchte mir insbesondere den Mainzer Dom, das älteste Kirchenbauwerk in Deutschland, ansehen. Hier interessieren mich vor allem die…

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9. Tag (14. Juni 2020): Von Frankfurt nach Bad Soden

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Heute geht es nach Bad Soden, wo ich mich abends mit einem weiteren Freund treffen werde. Der Tag ist trüb und man meint ständig mit einem Regenschauer rechnen zu müssen. Dennoch bleibt es trocken. Nach einem gemeinsamen Frühstück mit Doris und Werner fahre ich noch ein wenig durch Frankfurt. Frankfurt hat sich in den letzten 30 Jahren auch sehr verändert und ist inzwischen mit über 760 Tsd. Einwohnern die fünftgrößte Stadt in Deutschland. Auch hier…

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8. Tag (13. Juni 2020): Von Darmstadt nach Frankfurt

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Es liegen nicht mehr allzu viele Kilometer vor mir nach Frankfurt. So lasse ich mir Zeit und gehe noch zum Friseur gegenüber meiner Unterkunft. Ich komme sogar ohne Anmeldung gleich dran. Danach fahre ich noch ein wenig durch Darmstadt, wobei insbesondere das Jugendstilensemble auf der Mathildenhöhe mein Ziel ist. Danach geht es nach Frankfurt. Meine Bekannten, Doris und Werner, sind ebenfalls bereits eingetroffen. Den Abend verbringen wir in einer Ebbelwoi-Gaststätte in Seckbach. Es ist ein…

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7. Tag (12. Juni 2020): Von Heidelberg nach Darmstadt

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Heute geht es weiter. Von Heidelberg will ich bis Darmstadt kommen. Letzteres liegt zwar nicht genau auf meiner Route, aber ich habe vor das Wochenende in Frankfurt zu verbringen und mich mit einigen Bekannten zu treffen. Der heutige Tag ist sehr sonnig und es verspricht auch sehr warm zu werden. Tagesdaten: 94,10 Km; 05:32 Std. Fz.; 17 Km/h

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6. Tag (11. Juni 2020): Heidelberg

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Der heutige Tag ist Heidelberg gewidmet. Es ist Fronleichnam und insofern Feiertag in Baden-Württemberg. Leider regnet es den ganzen Vormittag, so dass ich mich erst nach 11:00 Uhr auf den Weg mache als sich das Ende des Niederschlags anbahnt. Nachdem ich mich ein wenig in der Altstadt umgeschaut und einen Rundgang durch die Heiliggeistkirche gemacht habe, wandere ich zum Startpunkt des Philosophenweges. Diesen geht es dann einige Kilometer auf verschiedenen Höhen gegenüber der Altstadt entlang….

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5. Tag (10. Juni 2020): Von Heilbronn nach Heidelberg

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Heute geht es in Richtung Heidelberg. Wie schon öfters in den letzten Tagen ist es morgens leicht regnerisch, bessert sich aber dann im Laufe des Tages. Sehenswert sind heute insbesondere die ehemalige Kaiserpfalz Bad Wimpfen und die Fahrt entlang des Neckars durch den Odenwald mit malerischen Burgen, Schlössern und Städtchen entlang des Weges. Tagesdaten: 97,9 Km

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4. Tag (09. Juni 2020): Ludwigsburg bis Heilbronn

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Anders als am gestrigen Tag regnet es heute morgen. Die vor mir liegende Strecke nach Heilbronn ist zwar nicht allzu lang. Aber Freude macht der Regen natürlich nicht. Mein Hotel Krauthof macht einen ziemlich heruntergekommenen Eindruck und das Zimmer war eine Zumutung für den Preis. Na ja. Das kann einem eben auf solchen Touren auch gelegentlich widerfahren. Trotz des Regens werde ich zuerst noch mal zum Residenzschloss Ludwigsburg fahren, dass Herzog Eberhard Ludwig in den…

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2. Tag (07. Juni 2020): Von Oberndorf nach Neckartenzlingen

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Heute geht es von Oberndorf weiter nach Neckartenzlingen. Der Weg führt über Rottenburg und Tübingen. Der Regen, der über Nacht wieder angefangen hat, lässt im Laufe des Vormittags nach. Es bleibt zwar sehr bedeckt und die Wolken lassen gelegentlich die Befürchtung aufkommen, dass es gleich wieder losgeht, aber es bleibt trocken. Tagesdaten: 89,23 Km; 05:02 Std. Fz.; 17,7 Km/h  

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1. Tag (06. Juni 2020): Von Titisee-Neustadt nach Obernhof

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Heute beginnt also meine Deutschlandtour zurück nach Leipzig. Es wird nicht direkte Weg zurück sein. Heidrun fährt mit dem Auto zurück, weil sie am Montag wieder arbeiten muss. Es ist ein regnerischer, trüber Morgen hier im Hochschwarzwald. Ähnlich ist unsere Stimmung. Wir hatten zwei herrliche Wochen hier mit sehr schönem Wetter und vielen interessanten Touren. Nun ist unsere Stimmung etwas gedämpft. Der Urlaub ist zu Ende und wir werden uns wieder für einige Wochen nicht…

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Fahrt nach Pegau durch die Leipziger Tagebaulandschaft (19. April 2020)

von | Aktuelles, Fahrradtouren und Spaziergänge während der Corona-Pandemie 2020, Touren durch Mitteldeutschland | keine Kommentare

Wieder ist es ein sehr schöner, sonniger Sonntag. Wieder ist unser Ziel Pegau. Diesmal aber auf einer völlig anderen Route. So fahren wir nun die Pleiße entlang über Großdeuben und Böhlen nach Neukieritzsch. Von dort geht es am Tagebau Vereinigtes Schleenhain vorbei über Groitzsch nach Pegau. Hier gibt es wieder ein Eis. Der Tagebau Vereinigtes Schleenhain besteht eigentlich aus drei Tagebauen, die aber nach 1990 vereinigt wurden und seit 1999 ausschließlich der Kohleversorgung des Kraftwerks…

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Fahrt nach Pegau (12. April 2020)

von | Aktuelles, Fahrradtouren und Spaziergänge während der Corona-Pandemie 2020, Touren durch Mitteldeutschland | keine Kommentare

Ostersonntag ist wieder einer dieser herrlichen Apriltage in diesem Jahr. Allerdings werden die Landwirte inzwischen nervös und beklagen die mangelnden Niederschläge und erste Ängste vor einer weiteren Missernte werden laut. Heidrun und mich treibt es jedoch hinaus. Mit dem Fahrrad fahren wir nach Pegau. Wir haben uns ein Strecke ausgesucht, die auch heute wahrscheinlich nicht sonderlich frequentiert ist. So ist es dann auch. Von dem, trotz Corona-Shutdown, natürlich an einem solchen Tag nicht zu vermeidendem…

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Äußerer Grüner Ring Leipzig (6./7. April 2020)

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Eine Woche später steht bei mir der Äußere Grüne Ring auf dem Programm. Mit ca. 165 Kilometern ist er etwa 2 1/2 mal so lang wie der Innere Ring. Mit An- und Abfahrt werde ich auf etwa 200 Kilometer kommen. Das Wetter ist wieder herrlich. Zwei Tage Sonnenschein und wolkenloser Himmel. Die Temperaturen steigen auf für April völlig ungewöhnliche 20 Grad. Der April scheint sich in diesem Jahr sehr atypisch zu entwickeln, nicht nur wegen…

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Innerer Grüner Ring Leipzig (1. April 2020)

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Der Grüne Ring Leipzig ist eine freiwillige und angeblich gleichberechtigte Stadt-Umland-Kooperation der neben Leipzig 14 Kommunen des Umlandes und die Landkreise Leipzig und Nordsachsen angehören. Viele regional tätige Organisationen, Verbände, Unternehmen, Bürger und Vereine bringen sich hier in Projekte ein. Der Grüne Ring Leipzig wurde 1996 gegründet, um gemeinsam die Attraktivität der Region zu verbessern. Der Grüne Ring Leipzig ist auch Mitglied der Konferenz der Regionalparks und Grünen Ringe (KORG), ein seit 2012 bestehendes informelles…

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Tour um die Goitzsche (19. März + 1. Mai 2020)

von | Aktuelles, Fahrradtouren und Spaziergänge während der Corona-Pandemie 2020, Touren durch Mitteldeutschland | keine Kommentare

Die Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie sind nun in Kraft. Ich entscheide mich für eine längere Radtour zum Großen Goitzschesee und zum Sellhausener See. Die Seen liegen rund 35 Kilometer nördlich von Leipzig. Beide Seen liegen an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Sachsen. Der Goitzschesee liegt dabei vollständig in Sachsen-Anhalt, während der überwiegende Teil des Sellhausener Sees zu Sachsen gehört. Beide Seen sind geflutete Tagebaue, die zum ehemaligen Braunkohlentagebaugebiet Goitzsche zwischen Bitterfeld und Delitzsch gehörten. Stark…

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Mit dem Fahrrad durch die Corona-Pandemie (2. Mai 2020)

von | Aktuelles, Fahrradtouren und Spaziergänge während der Corona-Pandemie 2020, Touren durch Mitteldeutschland | keine Kommentare

Seit dem 16. März diesen Jahres ist das öffentliche Leben in Deutschland, aber auch in Europa und der Welt weitgehend zum Erliegen gekommen. Die Volkswirtschaften stehen praktisch still und man versucht durch Kontaktverbote oder gar Ausgangsbeschränkungen bzw. -sperren das zunächst Ende letzten Jahres in China aufgetretene und bisher unbekannte, sich nun aber weltweit rasant ausbreitende Corona-Virus in den Griff zu bekommen. Hotels, Gaststätten, Fitness-Clubs, Theater, Opernhäuser usw. aber auch die meisten Geschäfte mit Ausnahme von…

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18. /19. Tag (24./25. Oktober 2019): Rückreise

von | Aktuelles, Bilderbogen, Südafrika 2019 | 2 Kommentare

Eigentlich wollten Christine, Gabi, Willi, Heidrun und ich heute früh noch eine zweistündige Bootsfahrt auf dem Sambesi mit dem nostalgischen Ra-Ikane Boot (http://www.raikane.com/) machen. Auf dem Boot sollte es dann auch ein kontinentales Frühstück geben. Dafür mussten wir dann natürlich auch wieder früher aufstehen und die anderen unserer Reisegruppe hatten wohl im Hinblick auf den ohnehin schon langen Tag mit dem Nachtflug auf eine Teilnahme verzichtet. Butz hatte uns gestern Abend noch angemeldet, aber als…

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17. Tag (23. Oktober 2019): Simbabwe – Victoriafälle

von | Aktuelles, Bilderbogen, Südafrika 2019 | keine Kommentare

Nun neigt sich unsere Reise doch langsam dem Ende entgegen. Morgen geht es schon wieder zurück nach Hause. Ein Highlight steht aber noch aus: die Victoriafälle. Wir können es heute etwas langsamer angehen. Bis zu unserer nächsten Unterkunft in Victoria Falls sind es weniger als 100 Kilometer. Allerdings müssen wir die Grenze nach Simbabwe passieren. Hier kann es je nach Laune der Grenzbeamten auch etwas länger dauern wie uns Butz erläutert. Natürlich hat man hier…

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16. Tag (22. Oktober 2019): Chobe-Nationalpark

von | Aktuelles, Bilderbogen, Südafrika 2019 | keine Kommentare

Heute ist wieder frühes Aufstehen angesagt. Um 6 Uhr geht es wieder zu einer Safari in den Chobe Nationalpark. In unserem Zimmer machen Heidrun und ich uns lediglich eine Tasse Kaffee, die wir beide morgens brauchen. Frühstück gibt es erst nach der Safari! Wir steigen also in die uns bereits bekannten Jeeps. Der Eingang zum Nationalpark ist höchstens drei bis vier Kilometer von der Lodge entfernt. Ich war zunächst etwas irritiert, dass wir die gleiche…

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15. Tag (21. Oktober 2019): Bootsfahrt auf dem Sambesi – Botswana – Chobe Nationalpark

von | Aktuelles, Bilderbogen, Südafrika 2019 | keine Kommentare

Heute liegt ein ereignisreicher Tag vor uns. Zunächst steht eine dreistündige Bootsfahrt auf dem Sambesi auf dem Programm, dann geht es nach Botswana und wir erreichen damit das dritte südafrikanische Land auf unserer Reise und hier ist dann auch schon eine erste Safari im Chobe-Nationalpark vorgesehen. Sie ist der Ersatz für die ausgefallenen Bootsfahrt auf dem Okavango. Die Bootsfahrt auf dem Sambesi beginnt schon gegen 7:00 Uhr. Wir bekommen zwar schon etwas zu frühstücken, aber…

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14. Tag (20. Oktober 2019): Fahrt durch den Caprivi-Zipfel und Besuch bei den Mafwe

von | Aktuelles, Bilderbogen, Südafrika 2019 | keine Kommentare

Der Wecker des iPhone reißt uns um 4:45 Uhr aus dem Schlaf. Wir haben es ja so gewollt. Also kriechen wir noch etwas schlaftrunken aus unseren Betten und bereiten uns auf den Tag vor. Als wir um 5:30 Uhr ins Restaurant kommen, sind die meisten von unserer Reisegruppe schon anwesend. Gabi hat heute Geburtstag und so wird ihr erst einmal allseits gratuliert. Der Kaffee ist frisch gebrüht und es gibt sogar Kekse dazu, die natürlich…

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13. Tag (19. Oktober 2019): Am Okavango

von | Aktuelles, Bilderbogen, Südafrika 2019 | keine Kommentare

Durch die Anstrengungen des letzten Tages und etwas Enttäuschung, dass wir die schöne Logde in der Dunkelheit nur bedingt genießen konnten, macht sich etwas Unmut breit. Aus diesem Grund spricht Heidrun dann das Bauchgrummeln an. In der Diskussion wird deutlich, dass die doch recht unterschiedlichen Interessen von allen nicht wirklich unter einen Hut zu bringen sind. Einerseits möchte die Mehrheit der Teilnehmer natürlich alle Sehenswürdigkeiten erleben, aber neben den doch recht langen Fahrzeiten auch abends…

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12. Tag (18. Oktober 2019): Im Etosha-Nationalpark

von | Aktuelles | keine Kommentare

Wir haben überraschend gut geschlafen, hatte uns doch der Zeltcharakter unserer Unterkunft zunächst ziemlich irritiert. Morgens werden wird durch Brandgeruch geweckt. Es dauert einige Zeit bis wir merken und verstehen, dass nun in jeder Unterkunft ein außen stehender Ofen mit Holz befeuert wird, um uns eine morgendliche, warme Dusche zu ermöglichen. Angesichts der Temperaturen wäre das sicher entbehrlich gewesen. Ich habe schon seit mehren Tagen keine warme Dusche mehr benötigt, weil auch das kalte Wasser…

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11. Tag (17. Oktober 2019): Auf dem Weg zum Etosha-Nationalpark

von | Aktuelles, Bilderbogen, Südafrika 2019 | keine Kommentare

Heute geht es nun weiter nach Norden. 400 Kilometer liegen wieder vor uns. Da wir aber etwa 250 Kilometer auf der gut asphaltierten B 1 bis Otjiwarongo fahren und auch die dann folgende C 38 asphaltiert ist, kommen wir sicher schnell voran. So hat dann auch Butz einigen Wünschen Rechnung getragen und fährt mit uns nach dem Frühstück wieder zur Christuskirche und gibt uns 1 1/2 Stunden für Shopping oder Besichtigungen. Leider hat sich Heidrun…

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10. Tag (16. Oktober 2019): Windhoek

von | Aktuelles, Bilderbogen, Südafrika 2019 | keine Kommentare

Heute geht es nach Windhoek, die Hauptstadt Namibias. Fast 400 Kilometer liegen wieder vor uns und Spektakuläres scheint nicht auf dem Weg zu sehen zu sein. Butz schlägt dann eine etwas andere Route vor als die in unserem Reiseplan angegebene. Es geht auf der C 24 bis nach Rehoboth wieder über 300 Kilometer Schotterstrecke. Aber wir haben uns inzwischen an die Straßenverhältnisse gewöhnt. Gegen Mittag, nach etwa 250 Kilometern, machen wir Halt bei Conny´s Coffee…

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9. Tag ( 15. Oktober 2019): Durch die Wüste – Ausflug zu den Sanddünen am Sossusvlei

von | Aktuelles, Bilderbogen, Südafrika 2019 | keine Kommentare

Heute geht es in die Wüste! Wir brechen erst gegen 7:30 Uhr auf, weil Butz meint, dass zwar ab 6.00 Uhr eingelassen wird, wir aber am Eingang erfahrungsgemäß in einer langen Schlange stehen müssten und damit der Sonnenaufgang dann ohnehin vorbei wäre.  So können wir noch einigermaßen gemütlich frühstücken. Während wir noch frühstücken, sehen wir schon zahlreiche Staubwolken über der Straße. Wir sind wohl tatsächlich nicht die einzigen, die heute das Ziel der Sanddünen am…

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8. Tag (14. Oktober 2019) – Zum Namib-Naukluft-Park

von | Aktuelles, Bilderbogen, Südafrika 2019 | keine Kommentare

Das Frühstück im Canyon Roadhouse ist wieder ausgezeichnet und sehr phantasievoll auf alten Autos aufgebaut. Heute liegt ein sicher recht anstrengender Tag vor uns, der, außer 480 Kilometer Fahrtstrecke wohl meist auf Schotterstraßen, wenig zu bieten haben wird. Sicher werden wir wieder spannende Landschaften sehen, vielleicht auch Tiere. Aber ansonsten heißt es Kilometer machen. Wie dünn besiedelt Namibia wohl nicht nur hier ist, kann man ermessen, wenn man sich klar macht, dass wir auf unsrer…

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7. Tag (13. Oktober 2019): Fish River Canyon

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Heute werden wir Südafrika verlassen und die Grenze nach Namibia überfahren. Butz hat uns beim Frühstück Formulare gegeben, die wir ausfüllen müssen, um nach Namibia einreisen zu können. Die Adresse unseres ersten Hotels in Namibia hat Butz schon eingestempelt. Vor der Abfahrt machen die Frauen unter Anleitung von Daniela noch ein kleines Gymnastikprogramm. Die Männer beteiligen sich mehr beim Scheibenputzen  an unserem Flitzer. Der Himmel ist blau und wolkenlos; es verspricht auch wieder ein sehr…

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6. Tag (12. Oktober 2019): Namaqualand – Springbok

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Heute verlassen wir Clanwilliam und auch die Cederberge. Unser Ziel ist Springbok im Zentrum des sogenannten Namaqualandes. Das Namaqualand ist für seinen einzigartigen Pflanzenreichtum bekannt. Allerdings fasziniert diese unglaubliche Blütenpracht nur wenige Wochen im Jahr, vorwiegend im August/September und auch nur nach starken Regenfällen. Wir haben Pech, die Zeit der Blütenpracht ist bereits vorbei und der Regen ist wohl auch nicht gefallen. So stellt sich uns das Namaqualand als recht spröde savannenartige Gegend dar. Der…

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5. Tag (11. Oktober 2019): Felszeichnungen und Besuch einer Rooibos-Plantage

von | Aktuelles, Bilderbogen, Südafrika 2019 | keine Kommentare

Nach einem ausgezeichneten Frühstück in unserem Blommenberg Guest House stehen heute zwei Ausflüge auf dem Programm. Zunächst geht es in die Cederberge, wo es historische Felszeichnungen gibt, die den San zugeschrieben werden. Der Begriff der San bezeichnet eine Reihe ethnischer Gruppen im südlichen Afrika. Sie lebten ursprünglich als reine Jäger und Sammler. Sie sind das älteste Volk Afrikas und werden auch als Buschmänner bezeichnet. Wir fahren zum Ausgangspunkt einer Wanderung zu den Höhlen mit den…

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4. Tag (10. Oktober 2019): Township Kayamandi und durch den West-Coast-Nationalpark in die Cederberge

von | Aktuelles, Bilderbogen, Südafrika 2019 | keine Kommentare

Das Frühstück ist heute nicht so üppig wie die letzten beiden Tage in Kapstadt. Auffälligkeiten der Frühstücke hier in Südafrika sind aber aus meiner Sicht, dass eigentlich immer Müsli angeboten wird, dass es wenig festes Brot gibt, also meistens nur Toastbrot und dass immer frisch gemachte Eier angeboten werden, sowohl als gekochte Eier, als Spiegeleier oder als Rührei und immer mit oder ohne Schinken oder Würstchen, Tomaten und oft auch anderen Leckereien, die auf die…

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3. Tag (9. Oktober 2019) – Tafelberg und Weinbaugebiet Stellenbosch

von | Aktuelles, Bilderbogen, Südafrika 2019 | keine Kommentare

Heute heißt es schon Abschied nehmen von Kapstadt, was ich eher schade finde, weil vieles konnten wir uns nicht anschauen. Andererseits war es auch klar, dass Kapstadt nur eine Station unserer Reise ist und noch viele andere vor uns liegen. Ein Highlight von Kapstadt steht aber noch an: der Tafelberg. Der Tafelberg liegt leider oft im Nebel bzw. ist wolkenverhangen. Schon gestern hatten wir erörtert, ob wir ihn nicht am Nachmittag nach der Rückkehr vom…

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2. Tag (8. Oktober 2019): Kapstadt – Kap der Guten Hoffnung

von | Aktuelles, Bilderbogen, Südafrika 2019 | keine Kommentare

Wir haben gut geschlafen und nach einem ausgezeichneten Frühstück geht es nun auf die erste Tour zum etwa 70 Km entfernten Kap der Guten Hoffnung. Inzwischen haben wir uns in der Reisegruppe schon etwas besser kennengelernt. Wir liegen alle im Alter 50+. Der Älteste unter uns ist mit 80 Jahren Willi, der in Duisburg lebt, aber in Delitzsch bei Leipzig aufgewachsen ist und mit 17 Jahren dann rüber in den Westen gemacht hat. Obwohl Willi…

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1. Tag (7. Oktober 2019): Kapstadt

von | Aktuelles, Bilderbogen, Südafrika 2019 | keine Kommentare

Nun sind wir in Kapstadt angekommen. Die Anreise verlief relativ problemlos, sieht man einmal davon ab, dass wir bereits gestern um kurz nach 9 Uhr in Leipzig die Bahn zum Frankfurter Flughafen nutzen mussten, obwohl unser Flug nach Johannesburg erst um 20:45 Uhr starten sollte. Aber die Bahn prognostizierte für diesen Sonntag so volle Züge, dass wir lediglich zu diesem frühen Zug noch Platzkarten bekamen. Das verlängerte Wochenende durch den Tag der Deutschen Einheit am…

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Reise durch das südliche Afrika – Südafrika, Namibia, Botswana und Simbabwe (6. bis 25. Oktober 2019)

von | Aktuelles, Bilderbogen, Südafrika 2019 | keine Kommentare

Diesmal keine Fahrradtour! Heidruns und mein gemeinsamer Urlaub sollte diesmal ins südliche Afrika gehen. Da uns der Kontinent noch fremd ist, haben wir uns für eine Gruppenreise mit Chamäleon entschieden. Durchgeführt wurde die Reise aber durch ein namibischen Subunternehmen namens PackSafari. Das tat der Qualität der Reise aber keinen Abbruch. Die Gruppe bestand aus 11 Teilnehmern, vier Paaren und drei Einzelreisenden im Alter von 50 bis 80 Jahren. Auch wenn Gruppenreisen nicht immer einfach sind,…

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3. Tag (12. September 2019): Von Hennigsdorf zum Brandenburger Tor

von | Aktuelles, Der Berliner Mauerradweg - September 2019, Fernrouten | 2 Kommentare

Heute morgen geht es gleich zum Frühstück zum Bäcker. Danach fahren wir wieder mit der U-Bahn nach Alt-Tegel und von dort mit der S-Bahn nach Hennigsdorf, von wo wir die letzte Etappe unserer Tour auf dem Berliner Mauer-Radweg starten. Noch etwa 50 km liegen vor uns. Von Hennigsdorf überqueren wir die Havel und es geht weiter auf einem Radweg entlang der Ruppiner Chaussee vorbei an Stolpe Süd. Kurz vor Heiligensee überqueren wir wieder die ehemalige…

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2. Tag (11. September 2019): Von Griebnitzsee nach Hennigsdorf

von | Aktuelles, Der Berliner Mauerradweg - September 2019, Fernrouten | keine Kommentare

Gegen 7 Uhr stehen wir auf. Ziemlich früh für Alex Verhältnisse. Aber ich bekomme eine Tasse Kaffee. Fürs Frühstück gehen wir dann in eine nahegelegene Bäckerei. Danach satteln wir unsre Räder und fahren die sechs Kilometer zum Hauptbahnhof. Das Gepäck lassen wir bei Alex. Wir haben beschlossen auch die nächste Nacht bei ihm zu übernachten, weil auch im Norden Berlins, den wir heute ansteuern werden, keine Übernachtungsmöglichkeiten zu einem vernünftigen Preis zu finden sind. Vom…

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1. Tag (10. September 2019): Vom Potsdamer Platz nach Griebnitzsee

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Heute gelingt es mir zum ersten Mal, mein Fahrrad mit im ICE nach Berlin zu transportieren. Es ist schön, dass die Bahn diese Möglichkeit nun endlich geschaffen hat, allerdings sind die Stellplätze rar. In meinem Zugteil sind es gerade einmal drei. Das führt dazu, dass man oft frustriert ist, weil einem bei der online-Buchung dann ganz am Schluss mitgeteilt wird, dass man nicht buchen kann, weil die Stellplätze für Fahrräder ausgebucht sind. Auch ich hatte…

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Der Berliner Mauer-Radweg – September 2019

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 Schon lange steht der Berliner Mauer-Radweg auf meiner Tourenagenda. Doch manchmal dauert es gerade länger, ehe man die naheliegendsten Projekte durchführt. Im Frühjahr hatte ich mit Alex, meinem Sohn, ausgemacht, dass wir dieses Projekt nun im Herbst gemeinsam angehen wollen. Alex ist nicht gerade ein passionierter Radfahrer, aber diese Tour wollte er gerne mit mir unternehmen. Immerhin ca. 170 Kilometer um das frühere West-Berlin. Zur Vorbereitung und Begleitung gibt es auch hier ein bikeline…

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22. Tag (25. August 2019): Mit dem Zug zurück nach Leipzig

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Ich hatte bereits gestern versucht, eine Fahrkarte von Stettin nach Leipzig zu bekommen. Allerdings überraschenderweise ohne Erfolg. Dass es nicht einfach werden würde, ahnte ich schon, weil Fahrradkarten über die Bahn-App nicht zu bekommen sind. So versuchte ich es gleich über das Privatkundenportal bahn.de. Aber auch hier war ich nicht erfolgreich. Von Stettin nach Leipzig waren keine Fahrpreisauskünfte möglich und folglich konnte ich hier auch keine Fahrkarte buchen. Etwas kopfschüttelnd wanderte ich dann noch einmal…

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20.+21. Tag (23./24. August 2019): Stettin

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So, nun habe ich mich durchgerungen, meine Fahrradtour hier in Stettin zu beenden. Bei Temperaturen um die 30 Grad macht das Radeln dann auch keinen Spaß mehr. Ich möchte aber doch bis Sonntag noch in Stettin bleiben, um die Stadt, die mir wirklich immer mehr gefällt, noch etwas näher kennen zu lernen. Stettin hat wohl lange Zeit nach 1945 eine Schattenexistenz geführt. Obwohl einst Hafen von Berlin, war die Stadt in Deutschland fast vergessen und…

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19. Tag (22. August 2019): Von Ueckermünde nach Stettin

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Ich habe zwar gut geschlafen, bin aber trotzdem noch etwas erschöpft von der gestrigen Tour. Das Frühstück im Hotel ist ordentlich aber auch nichts Besonderes. Der Tag ist wieder sehr schön und sonnig. Die Temperaturen sollen nun aber deutlich über 25 Grad steigen. Gegen 8  Uhr bin ich dann schon reisefertig, weil ich die Fähre in Altwarp um 10 Uhr erreichen möchte. Ich drehe noch eine Runde durch die Stadt und schaue an der Marienkirche…

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18. Tag (21. August 2019): Von Ahlbeck nach Ueckermünde

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Heute geht es also wieder Richtung Heimat. Der Tag verspricht herrlich zu werden. Als ich nach dem Aufstehen aus dem Fenster rausschaue ist strahlend blauer Himmel. Herr Schlatter, der mit seiner Frau die Strandkojen betreibt, kommt um kurz nach 7 Uhr und verabschiedet sich von mir. Ich kann nur sagen, dass ich mich hier in den Strandkojen gut aufgehoben gefühlt habe. Ich kann sie daher nur weiterempfehlen (http://www.usedom-strandkojen.de). Um 7:45 Uhr fährt der Zug, mit…

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17. Tag (20. August 2019): Usedom – Kirchentour 2

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Noch einmal geht es auf Kirchentour. Ich fahre mit der Usedomer Bäderbahn von Trassenheide bis nach Ahlbeck. Für die 35 Kilometer muss ich 16 € berappen. 10 € für mich und 6 € für das Fahrrad. 6 € für das Fahrrad gelten aber für den ganzen Tag, so dass ich bei der Rückfahrt nur noch einen Karte für mich brauche. Das Wetter ist wieder sehr schön mit noch nicht allzu hohen Temperaturen. Für die nächsten…

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16. Tag (19. August 2019) – Wolgast – Peenemünde

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Natürlich fühle ich mich noch etwas schwach und schlapp. Mit meinem Vermieter kläre ich, dass ich doch noch zwei Tage länger in meiner Strandkoje bleiben kann. Ich habe also noch zwei Tage Zeit, wieder zu Kräften zu kommen. Da in den Strandkojen derzeit noch keine Kartenzahlung möglich ist, nehme ich dies als willkommene Gelegenheit, meine Verfassung zu testen und nach Wolgast zu fahren, weil dort ein Geldautomat meiner Bank ist. Mal sehen wie ich die…

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14.+15. Tag (17./18. August 2019) Usedom – Der serbische Infekt

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Über die beiden Tage gibt es leider wenig zu berichten. Heidrun hat das Wochenende frei und ich werde krank. Klasse Timing! Am Samstag fühle ich mich morgens nicht sehr wohl und mein Hals-Nacken-Bereich aber auch mein Lendenwirbelbereich schmerzen. Es sind meine neuralgischen Stellen und so mache ich mir erst einmal nicht viel draus, sondern schiebe es auf Nachwirkungen der Physiotherapie. Wir walken nach dem Frühstück durch den Wald und am Nachmittag gönnen wir uns die…

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13. Tag (16. Augsut 2019) Usedom – Kirchentour

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Als ich am Montag in Benz und Mellingen war, habe ich in den beiden Kirchen immer größere Mengen eines kleinen etwa 25 seitigen Prospekts über die Kirche auf Usedom gesehen und natürlich mitgenommen, der sich als kleiner Inselkirchenführer versteht. Nun denke ich, dass es sicher auch mal ganz interessant ist, die Insel über ihre Kirchen zu erkunden. Einige Kirchen wie die in Benz und Mellenthin aber auch die in Peenemünde, Krummin und Karlshagen habe ich…

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12. Tag (15. August 2019): Usedom – Ausflug nach Peenemünde

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Auch der heutige Tag ist eher ungemütlich. Es ist zwar wieder etwas wärmer geworden, aber zahlreiche Schauer gehen nieder. Gute Gelegenheit, mal ein Museum zu besuchen. So zieht es mich noch einmal nach Peenemünde. Ich will mir nun doch unbedingt das HTM (Historisch Technische Museum Peenemünde) anschauen. Ich hatte schon vorgestern bei meiner Tour nach Peenemünde den Eindruck, dass man hier zu einer sehr differenzierten Einschätzung des Geschehens in Peenemünde während der Nazizeit gekommen ist…

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10. Tag (13. August 2019): Usedom – Ausflug nach Peenemünde

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Es ist etwas kühler geworden. Die Temperaturen steigen lediglich auf 20 Grad. Das ist aber für Ausflüge mit dem Fahrrad immer noch eine sehr angenehme Temperatur. Das Wetter ist aber auch wechselhafter geworden. Immer wieder muss man mit Schauern rechnen, obwohl auch viele etwas oberhalb oder nördlich an Usedom vorbeiziehen. Heute will ich zunächst einmal einige meiner ausstehenden Tagesberichte nachtragen. Ich bin inzwischen vier Tage im Rückstand. Ansonsten möchte ich noch einmal nach Peenemünde fahren…

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9. Tag (12. August 2019): Usedom – Ausflug nach Benz und Mellenthin

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Heute muss ich meinen Tag nun wieder alleine verbringen. In meinem kleinen Apartment habe ich mich inzwischen eingerichtet. Da die Supermärkte hier auch am Sonntag aufhaben, konnte ich gestern noch im nahen Hunde-Netto mich mit dem notwendigen Dingen für ein angenehmes Frühstück versorgen. Ein solches genieße ich dann heute morgen erst einmal. So dann hatte ich mir einen Ausflug nach Benz und Mellenthin überlegt, zwei malerische Orte mitten auf der Insel und abseits vom Wasser….

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8. Tag (11. August 2019): Trassenheide – Ausflug nach Krummin, Freest und Peenemünde

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Nun ist Sonntag und Heidrun hat keine Therapien. Wir können den Tag also gemeinsam planen, gestalten und verbringen. Nach dem ordentlichen Frühstück in der Klinik fassen wir ein Tour zur Erkundung des nördlichen Teils von Usedom ins Auge. In der Klinik wird das als Bustour für die Patienten angeboten. Wir können das natürlich alleine und mit dem Fahrrad. Der Tag ist wieder sehr schön und wird mit etwa 26 Grad fast zu warm. Wir fahren…

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7. Tag (10. August 2019): Von Miedzyzdroje nach Trassenheide

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Ich habe zwar recht gut geschlafen, fühle mich aber trotzdem nicht sehr ausgeruht. In der Nacht hat es geregnet und nun ist die Luft doch recht schwül geworden. Ein Wetter, dass meine Lust auf Aktivitäten immer schon beeinträchtigt hat. Nach der Schlacht am Buffet im Hotel mache ich mich dann aber doch zügig auf den Weg. Mein Ziel ist nun die Rehaklinik in Trassenheide. Bis Swinemünde kann und sollte ich weiter auf der N 3…

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6. Tag (09. August 2019): Von Stettin nach Miedzyzdroje

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Nach einem inzwischen doch recht vielfältigem Frühstück geht es für mich wieder los. Das Wetter ist auch heute sehr angenehm, sonnig und nur wenige Wolken und Temperaturen um die 25 Grad. Auch heute liegen wieder über 100 Kilometer vor mir. Eigentlich wollte ich nur bis nach Wolin im Südwesten der gleichnamigen polnischen Nachbarinsel von Usedom fahren. Allerdings war dort kein Quartier mehr zu bekommen. So wird mein heutiges Ziel wieder einmal Miedzyzdroje sein, wo ich…

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5. Tag (08. August 2019): Stettin

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Heute also ein fahrradfreier Tag! Immerhin habe ich in den letzten vier Tagen über 430 Kilometer zurückgelegt und bis Trassenheide auf Usedom sind es nun nur noch 150 Kilometer. Auch heute finde ich das Frühstück nicht so überzeugend. Mal schauen, ob das regional unterschiedlich ist. Auch heute reicht es aber aus. Die Vielfalt, die ich in der Vergangenheit gewohnt war, fehlt aber. Den Vormittag nutze ich für einen ausgedehnten Spaziergang, um mir die Hauptsehenswürdigkeiten wieder…

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4. Tag (07. August 2019): Von Cedynia bis Stettin

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Auch heute verspricht es zunächst einmal ein schöner Tag zu werden, nicht mehr ganz so warm wie gestern, aber mit Temperaturen um die 25 Grad angenehm. Aber auch heute sollen nachmittags wieder Schauer und Gewitter niedergehen. Vom Frühstück in meinem Hotel bin ich etwas enttäuscht, weil meine hohen Erwartungen an ein polnische Hotelfrühstück nicht erfüllt werden. Satt werde ich dennoch. Nach dem Frühstück fahre ich zurück an die Oder vorbei an einem gewaltigen Denkmal, dass…

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3. Tag (06. August 2019): Von Frankfurt an der Oder nach Cedynia (PL)

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Es soll heute warm werden. Temperaturen bis 28 Grad sind angesagt. Aber auch Schauer und Gewitter soll es geben. Ich komme gegen 8:30 Uhr in meinem Hotel Altberesinchen los und fahre zunächst in die City von Frankfurt/Oder, um mich dort noch etwas umzusehen. Die Stadt ist im 2. Weltkrieg sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden. So wurde die Innenstadt zu über 90 Prozent zerstört und nach dem 2. Weltkrieg hat es wohl an Initiative, Geld…

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2.. Tag (05. August 2019): Von Dahme/Mark nach Frankfurt an der Oder

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Bin heute ganz zufrieden mit mir, weil ich die ca. 230 Km von Leipzig nach Frankfurt an der Oder wie geplant in zwei Tagen geschafft habe. Bin auch erstaunt, dass ich im Moment Durchschnittsgeschwindigkeiten schaffe, die mir bisher noch nie vergönnt waren. Nach dem sehr ordentlichen Frühstück in meiner Seniorenresidenz komme ich schon gegen 8 Uhr los. Zunächst geht es ein Stück auf dem Flaeming-Skate, der wohl eher von Fahrradreisenden genutzt wird als von Skatern….

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1. Tag (04. August 2019): Von Leipzig nach Dahme/Mark

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Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Heidrun geht es gegen 8:30 Uhr los. Die ersten beiden Tage will ich Kilometer machen und bis morgen nach Frankfurt an der Oder kommen. Das sind etwa 230 Kilometer. Aber die Steigungen sind ja auf der Strecke überschaubar, so dass es zu schaffen sein müsste. Ich nehme also quasi die Ideallinie nach Nordosten. Eigentlich bräuchte ich ja nur die B 87 fahren. Sie führt nach Frankfurt an der Oder. Aber…

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65. – 67. Tag: 12. – 14. Juni 2019: – Rückreise (Santiago-Paris-Leipzig)

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Nach dem letzten Frühstück im Hotel mache ich mich auf den kurzen Weg zum Busbahnhof in Cee. Der Bus nach Santiago hat Verspätung. Nachdem er dann aber eintrifft geht alles ganz schnell. Der Busfahrer gibt mir zu verstehen, dass ich das Fahrrad hinten in der von ihm geöffneten Ladeluke unterbringen soll. Da relativ wenige Fahrgäste unterwegs sind, ist das auch kein großes Problem. Dann geht es los. Die Fahrt nach Santiago kostet für mich 9,15…

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62. – 64. Tag: 9. – 11. Juni 2019 – Cee – Kap Finesterre – Cee

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Vorgestern, es ist Pfingstsonntag, starte ich nach dem Frühstück, das heute Señora hergerichtet hat und mache ich mich auf den Weg Richtung Finesterre. Ich weiß nicht, ob es an Señora, Sonntag oder Pfingsten liegt, auf jeden Fall gibt es heute nicht nur zwei Spiegeleier, sondern auch Speck dazu und ein mit Nüssen und Trockenfrüchten drapiertes Joghurt zum Frühstück. Ansonsten scheint sich herumgesprochen zu haben, dass ich mindestens vier Scheiben getoastetes Brot esse und Señora bedient…

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59. – 61. Tag: 6. – 8. Juni 2019 – Santiago de Compostela

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Der Tag vorgestern, mit meiner Ankunft in Santiago de Compostela, war schon recht grausam. So wünscht man sich die Ankunft an einem der wichtigsten Zwischenziele so einer Tour nun wirklich nicht. Ich bin relativ früh aus Arzúa losgefahren, aber es regnete bereits. Ich wollte aber zügig fahren, weil die Prognosen zunehmend schlimmeren Regen voraussagten. So war es dann auch. Ich kam allerdings bis Santiago sehr gut durch und war schon bereits um 12 Uhr dort….

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56.-58. Tag: 03. – 5. Juni 2019 – Piedrafita – Portomarin – Arzúa

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Die letzten drei Tage waren sehr anstrengend und ich bin froh, dass sich meine Tour nun langsam dem Ende zuneigt. Vorgestern hatte ich noch Temperaturen von weit über 25 Grad, viel Sonne und es war trocken, gestern fing der Regen an und hat mich den ganzen Vormittag begleitet und heute sind die Temperaturen auf unter 15 Grad gefallen und ich wurde von heftigen Regenschauern verfolgt. Dazu kommt, dass ich in den drei Tagen über 3000…

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55. Tag: 2. Juni 2019 – Ponferrada

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Heute soll es noch einmal sehr warm werden. Nach dem Frühstück in meinem Hostel treffe ich mich mit Christina am vereinbarten Ort. Sie lässt erkennen, dass ihr die 50 Kilometer bis Ponferrada wohl doch zu viel erscheinen, was natürlich in Ordnung ist. Wir fahren erst einmal gemeinsam los und … nach drei Kilometern stelle ich fest, dass ich den Schlüssel von meinem Zimmer im Hostel noch in der Tasche habe. Ich beschließe spontan zurückzufahren und…

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54. Tag: 1 Juni 2019 – Astorga

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Nach dem leichten Frühstück bei Segniora Ane mache ich mich frühzeitig auf den Weg. Es  soll mit 32 Grad erst einmal der heißeste Tag werden. Deshalb habe ich gestern auch noch einmal umdisponiert und fahre nur bis Astorga und spare mir den Weg zum Cruz de Hierro für Sonntagmorgen auf, da ist es sicher angenehmer als am heutigen Nachmittag. Noch in León kaufe ich mir aber ein Baguette mit Schinken und Käse. Der Weg aus…

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53.Tag: 31. Mai 2019 – León

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Heute begebe ich mich gegen 10 Uhr auf einen Stadtrundgang durch die Altstadt von León. Da das Frühstück aber wieder nur ein 3 €-Frühstück war, kehre ich schon bald in eine kleine Bar gegenüber der Kathedrale ein und gönne mir noch einen Kaffee und ein kleines Baguette Brötchen mit Serrano-Schinken. León schaut auf eine 2000-jährige Geschichte zurück. Es wurde gegründet als Lager der VII. römischen Legion um 1 n.u.Z. 988 wurde die Stadt von den…

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52. Tag: 30. Mai 2019 – León

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Auch heute ein Tag, der nicht sehr aufregend verlief. Das Frühstück gab es wieder für 3 € und war entsprechend mager. Ansonsten war die Unterkunft aber sehr in Ordnung. Sogar das WLAN funktionierte hervorragend. Nach dem Frühstück schrieb ich meinen gestrigen Bericht, um damit die Zeit bis 10 Uhr zu überbrücken. Dann wollte ich mir nämlich noch zwei Kirchen hier in Sahagún anschauen. Es hat aber wenig Sinn, darauf zu hoffen, dass in Spanien, außer…

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51. Tag: 29. Mai 2019 – Sahagún

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Heute wird es ein ziemlich entspannter Tag. Auch das Wetter wird immer schöner. Es soll in den nächsten Tagen sogar noch recht heiß werden. Nach dem Frühstück gehe ich zu der nahegelegenen Kirche San Martin. Sie gilt als „Perle der Romanik in Nordspanien“. Die Kirche wurde 1066 von Dona Mayor gestiftet, der Witwe des bedeutenden Königs Sancho III. von Navarra. Das Bauwerk wurde in den Jahren 1896 bis 1904 restauriert, wobei man sich bemühte, den…

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50. Tag: 28. Mai 2019 – Frómista

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Mein Frühstück im Hostel habe ich heute mit Ceralienbaguette und Schinken angereichert. Danach schreibe ich noch meinen Bericht über Burgos und gegen 11 Uhr geht es los. Heute liegen etwa 70 Kilometer vor mir. Mein Ziel ist der kleine Ort Frómista. Die Tour macht keinen sehr anspruchsvollen Eindruck, außer dass sie zum ersten Mal über weite Strecken mit dem Pilgerweg identisch und daher unbefestigt ist und dass selbst der bikeliner von einigen unangenehmen Steigungen spricht….

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48.+49. Tag: 26./27. Mai 2019 – Burgos

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Gestern lag nicht viel an. Ich stand auch etwas später auf und machte mir dann mit den gestern aus der Bar mitgebrachten Muffins, noch zwei im Proviant befindlichen Bananen und drei winzigen Kaffees für zusammen 0,90 € so etwas ähnliches wie ein Frühstück. Danach schrieb ich den Bericht für den vorgestrigen Tag und machte noch einmal einen kurzen Besuch in der Stiftskirche. Ich wollte nicht vor 11 Uhr losfahren, weil das Hostel in Burgos erst…

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47. Tag: 25. Mai 2019 – San Juan de Ortega

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Offensichtlich habe ich mir einen Floh irgendwo eingefangen. Die kleinen juckenden Dreierpusteln deuten auf jeden Fall darauf hin. Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt. Werde wohl mal nach und nach die Wäsche waschen müssen, in der Hoffnung ihn zu ersäufen. Zum Frühstück gehe ich in das von meiner Pensionswirtin vorgeschlagene Café. Es erweist sich aber nicht als so einfach, weil der Wirt nur spanisch spricht und versteht. Mit Kaffee komme ich noch zurecht. Kaffee mit…

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46. Tag: 24. Mai 2019 – Santo Domingo de la Calzada

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Vor allem habe ich heute sehr gut geschlafen und fühle mich wieder fit. Ich mache einen kleinen Spaziergang zu einer nahegelegenen Bar/Cafeteria, wo ich mir ein Frühstück zusammenstelle aus zwei Tassen Kaffee, Tortilla mit Patatas (Kartoffeln) und ein Blätterteigstückchen mit Schokolade. Die Spanier scheinen ähnliche Frühstücksgewohnheiten zu haben wie die Italiener. Wichtig ist vor allem der Kaffee bzw. Espresso. Nachdem ich meine Sachen wieder verpackt habe geht es los. Die Nacht hat es wohl ziemlich…

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45. Tag: 23. Mai 2019 – Logroño

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Geschlafen habe ich nicht wirklich gut in dem Hostel. Ich war unruhig und bei acht Personen ist es auch immer etwas unruhig. Ab 4:30 Uhr begannen schon die ersten Handy-Wecker zu klingeln. Die Asiaten brachen sehr früh auf. Da es schon ab 6:30 Frühstück gab, habe ich mich dann auch um 6 Uhr aus meiner Koje gewälzt. Das Frühstück war übrigens für ein Hostel und für den Preis hervorragend und manches billige Hotel könnte hier…

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44. Tag: 22. Mai 2019 – Estella

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Wieder ein recht sonniger Tag und Temperaturen um die 22 Grad. Die Nacht war recht kurz, weil das Hostel recht hellhörig war. Auch das Frühstück war nicht nach meinem Geschmack. Es gab nur Toastbrot, Butter und Marmelade. Interessant ist natürlich, was man für Leute in einem solchen Hostel kennenlernt. Gestern reiste noch eine Frau aus Halle an. Zwei Australier sind hier, drei Rumänen und sehr viele Asiaten. Nicht alle sind wegen des Jakobsweges hier. Die…

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43. Tag: 21. Mai 2019 – Pamplona

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Heute wieder eine recht kurze Strecke. Pamplona ist meine nächste Station und sie liegt etwas über 40 Kilometer entfernt. Ich möchte etwas Zeit für die Stadt haben. Der morgen ist noch recht frisch, aber im Laufe des Tages wird es immer wärmer und sonniger. Mein Frühstück nehme ich heute wieder in der Bar ein, in der ich gestern schon zu Abend gegessen hatte. Der Wirt hatte ein schönes großes Buffet aufgebaut. Allerdings musste man jedes…

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42. Tag: 20. Mai 2019 -Espinal

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Heute geht es also weiter. Am Morgen hat es noch geregnet aber als ich aufbreche hat der Regen bereits aufgehört.  Es bleibt zwar feucht und gelegentlich nieselt es noch ein wenig, Aber es ist kein Dauerregen mehr wie in den vergangenen Tagen. Natürlich ist die Fahrt hoch auf den über Ibanetapass  heute nicht so schön wie am vergangenen Donnerstag. Die Wolken hängen tief und die Sicht ist dadurch beeinträchtigt. Dennoch komme ich gut voran, wenn…

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39.-41. Tag: 17.-19. Mai 2019 – Saint-Jean-Pied-de-Port

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Waren die ersten drei Tage hier in Saint-Jean-Pied-de-Port sehr sonig, warm und schön, gibt es nun seit Donnerstagabend praktisch Dauerregen und die Temperaturen sind auf 10 bis 11 Grad gesunken. Hätte ich nicht so ein angenehmes Apartment, hätte ich wahrscheinlich die Krise bekommen. Gestern hörte der Regen einige Stunden auf und ich konnte zumindest mal einen längeren Spaziergang machen. Aber schon auf dem Rückweg fing es wieder an zu regnen. Mehrmals bin ich in den…

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38. Tag: 16. Mai 2019 – Ibaneta-Pass – Roncesvalles

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Heute soll erst einmal der letzte schönere Tag sein. Ab morgen ist für die dann folgenden drei Tage Regenwetter angesagt. So frage ich mich heute wie ich den Tag noch einmal am besten gestalten könnte. Da kommt mir die sicher für die meisten verrückt anhörende Idee, den Ibaneta-Pass und nach Roncesvalles ohne Gepäck hochzufahren. Es ist sozusagen die erste Etappe des Jakobsweges und gilt als eine der schwersten, weil es erst einmal von 190 Metern…

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36.+37 Tag: 14./15. Mai 2019 – Saint-Jean-Pied-de-Port

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Ausschlafen, nicht darüber nachdenken zu müssen, ob man alles eingepackt hat und ob man alles richtig geplant hat, nicht darüber nachdenken zu müssen, ob man genügend Proviant verstaut, zu wenig oder zu viel eingepackt hat, ob man die richtigen Klamotten an hat und bei einsetzendem Regen die Regensachen griffbereit hat, das alles hat nach so einer langen Tour schon einen gewissen Erholungswert. Natürlich auch immer wieder die Frage nicht stellen zu müssen, schaffe ich heute…

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35. Tag: 13. Mai 2019 – Saint-Jean-Pied-de-Port

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Das Wetter ist herrlich, das Frühstück ebenfalls. Was Sabine und Philippe mir hier aufgetischt haben ist wirklich toll und im wahrsten Sinne des Wortes überwältigend. Meine leichte Andeutung, dass ich auch gerne Käse zum Frühstück esse, wird mit einer Platte mit vier sehr leckeren Käsesorten beantwortet. Die vier Marmeladen sind ebenfalls ausgezeichnet. Dazu gibt es noch einen frischen, von Sabine zubereiteten Obstsalat, einen frisch gepressten Orangensaft und süße Delikatessen, die eine Spezialität der Gegend von…

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34. Tag: 12. Mai 2019 – Salies-de-Béarn

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Heute scheint die Sonne von einem blauen Himmel herab, es ist wärmer geworden und der doch recht heftige Wind der letzten Tage hat nachgelassen. Heute habe ich aber auch noch einmal knapp 90 Kilometer vor mir, aber dafür sind es morgen bis Saint-Jean-Pied-de-Port nur noch etwa 55 Kilometer. Das Frühstück in der Auberge de Pins, also übersetzt Herberge in den Kiefern, ist in Ordnung, wenn auch etwas sehr auf französisches Frühstück reduziert. Von den Gästen…

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33. Tag: 11. Mai 2019 – Sabres

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Ich habe trotz eines hervorragenden Boxspringbettes nicht sonderlich gut geschlafen. Inzwischen habe ich schon den Eindruck, dass meine Kräfte nicht unerschöpflich sind. Die inzwischen fast 2.000 Kilometer und vor allem die 20.000 Höhenmeter haben schon Kraft gekostet. Vielleicht muss ich auch auf meinen Vitamin- und Mineralienhaushalt mehr achten. Man schwitzt ja auf so einer Tour schon gewaltig was raus. Meine Funktionskleidung ist auf jeden Fall jeden Abend bei meiner Ankunft immer völlig durchnässt, auch wenn…

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32. Tag: 10. Mai 2019 – Branne

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Das Maison Blue ist wirklich ein sehr hübsches Anwesen. Einmalig der Blick aus den rückwärtigen Fenstern in die Landschaft. Auch das Grundstück selbst scheint recht groß zu sein. Madame hat mir dann um 8 Uhr ein sehr gutes französisches Frühstück serviert, so dass ich gestärkt in den Tag gehen konnte. Heute liegen immerhin über 100 Kilometer vor mir. Die Landschaft bleibt zunächst noch sehr hügelig und ist geprägt insbesondere von Weidewirtschaft. Ich fahre wieder durch…

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31. Tag: 9. Mai – La Gonterie-Boulouneix

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Nachdem ich mich noch einmal mit einem Petite Dejeuner im B&B Hotel in Limoges gestärkt hatte, ging es wieder aufs Rad. Gestern war ich übrigens seit einem Monat unterwegs. Der heutige Tag begann wieder mit Regen. Als ich losfuhr hörte er dann auf und so blieb es auch bis mittags nicht trocken aber ohne Regen. Meine Tour führte heute endgültig aus dem französischen Zentralmassiv heraus in die Périgord, die eine Verbindung zwischen dem Zentralmassiv und…

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30. Tag: 8. Mai 2019 – Limoges

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Heute ist Feiertag in Frankreich. Man feiert offiziell den Tag des Kriegsendes, der natürlich auch als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der deutschen Kapitulation gesehen und gewürdigt wird. Leider hat man sich bisher in Deutschland noch nicht entscheiden können, diesen Tag zum Feiertag zu erklären. Freilich, wie bei solchen Feiertagen üblich, merkt man wenig vom Anlass. Anders als in Deutschland an gesetzlichen Feiertagen haben hier zwar die meisten aber nicht alle Geschäfte geschlossen. Einige…

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27. – 29. Tag: 5. – 7. Mai 2019 – Saint Désire – Guéret – Limoges

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Nun fasse ich mal drei Tage zusammen. Ich habe im Moment etwas Probleme mit der Technik. Hier in Frankreich ist das Internet in den ländlichen Regionen, durch die ich fahre, oft recht schwach. Das gilt auch für WLAN. Ich vermute da gibt es einen Zusammenhang. So dauert es immer furchtbar lange, bis ich meine Bilder hochgeladen habe. Da ich mich im Moment auch um die weitere Routenplanung bis zum spanischen Jakobsweg kümmern muss, frisst das…

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26. Tag: 4. Mai 2019 – Nevers

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Heute noch ein ruhiger Tag in Nevers. Ich hatte mich mit Francoise hier in Nevers verabredet. Sie wohnt in Bourges und kommt mit dem Zug hierher. Bourges liegt etwa 60 Kilometer von Nevers entfernt. Wir hatten uns vor ziemlich genau zwei Jahren in Neuburg an der Donau kennen gelernt. Auch sie war damals auf dem Weg ans Schwarze Meer. Da ich aber mein Fahrt in Ingolstadt damals unterbrochen habe, konnten wir nicht zusammen weiterfahren. Dennoch…

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25. Tag: 3. Mai 2019 – Nevers

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Je suis de retour à Nevers, je suis de retour à la Loire. Ja, zum dritten Mal innerhalb von anderthalb Jahren bin ich nun in dieser Stadt und an diesem Fluss. Nevers ist übrigens eine Kleinstadt von etwa 33.000 Einwohnern. Angesichts der sonstigen geringen Besiedlungsdichte hier wirkt es allerdings eher schon wie eine Großstadt. Die nächsten zwei Tage werde ich hier verbringen, bevor es wieder weitergeht. Heute ist erst mal Wäsche waschen angesagt. Mit meinem…

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24. Tag: 2. Mai 2019 – Nevers

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Auch heute kann ich mich über das Zimmer hier im Saint-Père nicht beklagen. Das Frühstück ist ebenfalls o. k. und ich merke das ich mich bereits gut an französisches Frühstück gewöhnt habe. Heute liegen über 80 km und etwa 1000 Höhenmeter vor mir. Der Blick aus dem Fenster macht es nicht besser, denn es regnet. Welch ein Unterschied zu dem phantastischen 1. Mai von gestern. Ich kann es vorwegnehmen, das wird sich auch den ganzen…

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23. Tag: 1. Mai 2019 – Saint-Père/Vézelay

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Nicht nur die Zimmer, sondern auch das Frühstück bei Virginie war ausgezeichnet. Außer das Wurst offensichtlich ein Tabuthema an französischen Frühstücktischen ist, ließ das Buffet nichts zu wünschen übrig. Es gab sogar selbst gepressten Orangensaft.  Eigentlich sollte heute die Sonne scheinen, allerdings war es am Morgen sehr neblig. So fuhr ich dann auch bei Nebel los, der sich allerdings innerhalb der nächsten 2 Stunden auflöste und dann der angekündigte herrliche Tag sich sehen ließ. Sonne…

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22. Tag: 30. April 2019 – St-André-en-Terre-Plaine

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Heute habe ich leider nicht so gut geschlafen. Aber das kommt halt vor. Beim Frühstück war das Baguette noch halb gefroren, der Kaffee etwas dünn aber die Marmelade schmeckt dafür hervorragend. Gegen 9:00 Uhr kam ich dann los. Als ich losfahre ist der Himmel blau und die Sonne scheint. Ob das so bleiben wird? Vorausgesagt war ein bedeckter Tag. Gestern hatte ich mehr oder weniger zufällig festgestellt, dass unweit meines Übernachtungsortes die Quelle der Seine…

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21. Tag: 29.April 2019 – Chanceaux

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Ich habe sehr gut geschlafen. Der Blick aus dem Fenster ist zwar grau, aber die Perspektiven sind ganz zufriedenstellend. Die Straße ist wieder getrocknet und es soll heute nicht regnen. Gegen Mittag soll sogar die Wolkendecke auflockern und die Temperaturen bis auf 13° steigen. Meine Motivation weiterzufahren ist auf jeden Fall wieder hergestellt. Das Frühstück ist heute etwas dürftig, das Baguette ist kleiner als gestern und auch von der Marmelade gibt es ein Portiönchen weniger….

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20. Tag: 28. April 2019 – Gray

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Die Perspektive, noch einen weiteren Tag hier in Gray zu verbringen, lässt mich heute etwas länger schlafen, was mir gut tut. Kurz nach 8:00 Uhr gehe ich dann zum Frühstück, was auch meinen Ansprüchen zumindest an in französisches Frühstück gerecht wird. Sehr erfreulich ist, dass man ein ganzes Kännchen Kaffee bekommt, was dann immerhin für zwei größere Tasten reicht. Ein Blick vor die Hoteltür macht mir noch einmal klar, das ist eine recht weise Entscheidung…

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19. Tag: 27. April 2019 – Gray

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Geschlafen habe ich ordentlich und auch das Frühstück ist ansprechend. Es gibt neben Marmelade sogar noch etwas gekochten Schinken. Die zweite Tasse Kaffee muss ich allerdings doch extra bezahlen. Überhaupt wird die Bezahlung dann eine etwas unerfreuliche Überraschung. Denn Madame berechnete mir für die Halbpension nun doch 68 € statt der von mir verstandenen 58 €. Dazu hatte sie noch vier Bier auf ihrem Zettel, obwohl ich nur zwei getrunken hatte. Über die Streichung von…

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18. Tag: 26. April 2018 – La Maison Neuve

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Ich habe auch in meinem Schlafsack recht gut geschlafen. Der Blick aus dem Fenster zeigt mir aber, dass der Himmel heute wolkenverhangenen ist und es auch regnet. Erst heute Nachmittag bessert sich das Wetter. Nach meiner Toilette und der Morgengymnastik gehe ich ins Haupthaus zum Frühstück. Collette begrüßt mich. Sie fragt mich, ob ich Kaffee oder Tee wolle und präsentiert mir dann einen Korb mit geschnittenen Brot, offensichtlich gehören sie zu den wenigen Franzosen, die…

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17. Tag: 25. April 2019 – Villers-sur-Saulnot

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Das Quartier in Thann war einfach aber wirklich sehr ansprechend. Die Hausdame hatte auch für das Frühstück gesorgt. Es war natürlich Französisch: 1/2 m Baguette, ein großes und schweres Milchbrötchen, Frischkäse, Butter und Marmelade sowie Kaffee und Orangensaft. Das ganze wie immer einzeln verpackt und damit besonders umweltschonend. Natürlich muss ich mich erst mal an das franz. Frühstück wieder gewöhnen, aber ich erinnere mich, dass mir das beim letzten Mal schon ganz gut gelungen ist….

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16. Tag: 24. April 2019 -Thann

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Auch heute wieder ein herrlicher Tag. Für den Nachmittag sind allerdings Schauer angesagt. Das Frühstück im Gasthof Löwen ist ordentlich und der freundliche Kellner holt mir auch mein Fahrrad aus dem Keller, was mir angesichts der steilen Treppe sehr angenehm ist.  Gegen 9:00 Uhr geht es dann los. Der Verkehr in der Freiburger Innenstadt wird stark durch Radfahrer geprägt. Auch Freiburg ist offensichtlich eine Radfahrermetropole. Da ist es manchmal schon mühsam als Auswärtiger sich zurecht…

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15. Tag: 23. April 2019 – Freiburg

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Der Tag ist bedeckt und die Sonne lugt erst ab Mittag aus den Wolken hervor. Dennoch ist es recht warm. Das Frühstück ist gut und so kann ich guten Mutes den neuen Tag beginnen. Mein Ziel ist heute Freiburg. Nur noch eine Höhe muss ich überwinden, die hat es aber in sich. Ansonsten geht es weitgehend bergab. Zunächst fahre ich 15 km weiter entlang der Kinzig flussabwärts. Bei Haslach biegt die Kinzig dann nach Norden…

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14. Tag: 22. April 2019 – Wolfach

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Nun ist die Osterpause wieder vorbei und ich habe meine Tour heute fortgesetzt. Zunächst haben wir morgens noch zusammen mit Corinna, Danny und Dana ein schönes Frühstück genossen. Dann machte sich Heidrun auf den Weg zurück nach Leipzig und ich bepackte erneut mein Fahrrad.  Trotz einer Tasche mehr auf dem Gepäckträger ist es glaube ich nicht erheblich mehr Gewicht geworden. Ich habe wirklich sehr sparsam eingepackt. Nachdem ich mir nun doch noch einen neuen Laptop…

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10. Tag: 18. April 2019 – Mössingen

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Wieder ein herrlicher Tag! Leider habe ich aus welchen Gründen auch immer nicht so gut geschlafen. Aber die Herausforderungen für die heutige Tour sind ja überschaubar und danach stehen drei fahrradfreie Tage an. Das Frühstück im Schurwald Hotel ist sehr gut. Danach mache ich noch einen Spaziergang durch die Innenstadt und decke mich beim nahe gelegenen Lidl mit den notwendigen Getränkevorräten für heute ein. Mein Getränkebedarf ist nach der Erwärmung der letzten Tage doch erheblich…

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9. Tag: 17. April 2019 – Plochingen

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Nach einem ausgezeichneten Frühstück im Schlosshotel Kirchberg an der Jagst mache ich mich auf den Weg. Heute steht kein Besichtigungsprogramm an. Ich habe mir vorgenommen, wieder Kilometer zu machen. Zu meinem Erstaunen fahre ich heute überhaupt nicht durch die Schwäbische Alb, die doch noch erheblich weiter südlich liegt, sondern nach der Hohenloher und der Haller Ebene geht es durch die Schwäbisch-Fränkischen Waldberge und schließlich will ich über den Schurwald bis nach Plochingen am Neckar kommen….

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8. Tag: 16. April 2019 – Kirchberg an der Jagst

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Es verspricht ein wunderschöner Tag zu werden. Die Sonne scheint und die Temperaturen steigen auf 16-20°. Ich habe mir vorgenommen heute Kilometer zu machen. Ich will bis Donnerstag in Mössingen sein. Deshalb habe ich die Route gekürzt und werde nicht mehr jede kleine Dorf Kirche besuchen. Irgendwann sieht man ohnehin den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Heute mache ich nur Station an dem ehemaligen Zisterzienserkloster in Heilsbronn und an der Jakobs-Kirche in Rothenburg ob…

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7. Tag: 15. April 2019 – Nürnberg

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Eigentlich wollte ich damit beginnen, dass dies ein fantastischer Tag in Nürnberg war. Aber dieser Tag endet nicht fantastisch, sondern in einer Katastrophe, die zur Zeit wieder einmal in Paris stattfindet. Notre-Dame, eine der großen Kathedralen Europas, ein Wahrzeichen der französischen Nation brennt gerade lichterloh. Da kann man nicht zur Tagesordnung übergehen. Bisher spricht offensichtlich gottseidank nichts dafür, dass es sich um einen terroristischen Anschlag gehandelt hat. Dennoch wird Frankreich und die Franzosen von dieser…

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6. Tag: 14. April 2019 – Nürnberg

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Nun bin ich also in Nürnberg angekommen. Und habe damit das 1. Zehntel meiner Tour nach Santiago de Compostela geschafft. Der heutige Tag war wieder recht anstrengend, weil immer noch recht kalt und wieder fast 1000 Höhenmeter zusammen kamen. Dennoch waren es heute mehr Meter abwärts als aufwärts. Nürnberg liegt etwa auf einer Höhe von 300 m. Zwei längere Abfahrten, insbesondere die letzten 15 km von Kalchreuth nach Nürnberg ermöglichten dann endlich mal wieder eine…

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5. Tag: 13. April 2019 – Greussen

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Der Tag war wieder Erwarten sehr schön. Obwohl es im Umkreis meiner heutigen Strecke wohl Niederschläge gab, habe ich davon nichts mitbekommen. Es war auch überall trocken. Die Sonne schien meistens und auch ansonsten war’s nur locker bewölkt. Auch die Temperaturen änderten sich etwas. Während ich noch bei -2° in Helmbrechts los fuhr, waren es in Bayreuth schon 10°.  Helmbrechts liegt aber auch auf einer Höhe von über 600 m. Je tiefer ich von Helmbrechts…

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4. Tag: 12. April 2019 – Helmbrechts

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Heute bin ich etwas verzweifelt. Nachdem ich gestern meine zwei Beiträge abgesetzt hatte, musste ich feststellen, dass bei mir der Laptop wieder nicht auflädt. Wieder stürzt er ab und ich konnte ihn nicht mehr retten.  Ich schätze ein, dass es eigentlich nur am Netz-Anschluss liegen kann. Ich hatte mir extra ein neues Teil angeschafft, weil sich das alte Netzkabel am Steckkontakt mit dem Laptop in seine Einzelteile aufzulösen drohte. Nun bleibt mir erst mal nichts…

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3. Tag: 11. April 2019 – Plauen

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Der Tag ist nun völlig anders gekommen als geplant! Ich bin immer noch in Plauen. Gestern Abend erlebte ich eine für mich böse Überraschung mit meinem Reise-Laptop. Als der Akku weitgehend leer war, wollte ich ihn ans Netz anschließen … und er stürzte ab. Nichts ging mehr. Alle meine Versuche ihn wieder in Gang zu bringen waren erfolglos. Es blieb ein schwarzer Bildschirm. Natürlich ging mir nun einiges im Kopf rum. Ohne funktionsfähigen Laptop wollte…

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2. Tag: 10. April 2019 – Plauen

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Es ist nun doch recht frisch geworden und die Temperaturen sollen noch weiter sinken. So versuche ich nun mit Zwiebelbekleidung mich warm zu halten. Es ist aber auch recht hügelig geworden. Es geht also immer längere Strecken rauf, zum Teil bis 12 Prozent Steigung, und dann wieder runter. Während man rauffährt schwitzt man natürlich und beim runterfahren kühlt einen der dann eisige Fahrtwind aus. Trotzdem bin ich natürlich guter Dinge, dass ich diese Kältewelle überstehen…

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1. Tag: 09.April 2019 – Crimmitschau

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Der erste Tag verlief recht unspektakulär. Ich bin immer etwas aufgeregt bevor es losgeht und habe daher heute etwas schlechter geschlafen. Da ich aber inzwischen wieder über einen recht guten Schlaf verfüge, hat mich das nicht weiter beeinträchtigt. Mit meiner lieben Frau Heidrun habe ich noch ein ausgiebiges Frühstück genossen und mein Freund Wolfgang Konnerth hat mich dann an der Nikolaikirche, von wo aus ich offiziell starten wollte, noch verabschiedet und einige Fotos von der…

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Von Leipzig bis ans Ende der Welt – 2019

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Wie kommt man mit 65 Lebensjahren dazu, sich auf eine Pilgertour zu begeben. Es mag viele Gründe dafür geben. Historisch waren es meist spirituelle Gründe, die einen zur Pilgerschaft veranlassten. Auch heute geben noch viele Pilger semispirituelle Gründe und Erwartungen an, die sie zum Pilgern bewogen haben. Es mögen überwundene gesundheitliche oder sonstige Schicksalsschläge sein oder man hofft doch darauf, für den in einem Leben aufgefüllten Rucksack an Sünden und Unschicklichkeiten auf irgendeine Weise Absolution…

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5. Tag: 22. März 2019 – Braunschweig – Leipzig

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Ich habe sehr gut geschlafen und das Frühstück ist wie schon gewohnt sehr ordentlich. Mein erster Weg führt mich zu einem Express Friseur, weil ich meine, dass ich es nötig habe. Gerade wenn man witterungsbedingt immer eine Mütze aufhat, werden längere Haare doch störend. Vor 45 Jahren habe ich das wohl noch anders gesehen. Der Friseur ist übrigens in den Schlossarkaden. Hinter der wieder restaurierten Fassade des gewaltigen Braunschweiger Residenzschlosses erstrecken sich Geschäfte, Dienstleistungsunternehmen, Restaurants…

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4. Tag: 21. März 2019 – Schöningen-Süpplingenburg-Königslutter-Braunschweig

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Der Tag beginnt grauer als erwartet. Eigentlich war Sonnenschein angekündigt, aber der ließ noch bis Mittag auf sich warten. Obwohl ich der einzige Gast in der Jugendherberge bin, ist um 7:30 ein Frühstücksbuffet angerichtet, was allen meiner Wünsche gerecht wird. Sogar frische Clementinen und Äpfel gibt es. Nach dem Frühstück geht es dann nach Schöningen, zunächst zum Lidl, wo ich mir noch Brötchen, Bananen und Wasser kaufe und dann zu der Klosterkirche St. Lorenz, derentwegen…

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3. Tag: 20. März 2019 – Goslar-Schöningen

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Ich habe hervorragend geschlafen und auch das Frühstück bei Familie Engelcke entsprach meinen Ansprüchen. Auch das Wetter erschien heute freundlicher als in den letzten Tagen. Es war zwar immer noch recht kühl, aber die Sonne kam immer mehr durch und es wurde ein heiter bis wolkiger Tag. So begann der Tag recht erfreulich. Heute hatte ich mir vor allem den Besuch der romanischen Kaiserpfalz vorgenommen. Die Kaiserpfalz Goslar umfasste ein Areal von 340 mal 180…

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2. Tag: 19. März 2019 – Hildesheim-Bad Gandersheim-Goslar

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Auch im Hotel Milano ist das Frühstück sehr ordentlich und ich kann mir sogar noch meine Thermoskanne mit Tee auffüllen, so dass ich unterwegs auch etwas Warmes zu trinken habe. Das Wetter scheint heute doch schon freundlicher aber es bleibt noch recht kühl. Nach dem Frühstück fahre ich noch einmal nach Hildesheim zur dritten romanischen Kirche St. Godehard. Der frühere Bischof Godehard, wurde 1133, also knapp 100 Jahre nach seinem Tod, heiliggesprochen. Dies war Anlass…

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1. Tag: 18. März 2019 – Braunschweig-Hildesheim

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Nun bin ich also auf den Spuren der Romanik in Niedersachsen. 5 Tage habe ich mir für die Tour von Braunschweig über Hildesheim, Bad Gandersheim, Goslar und Königslutter zurück nach Braunschweig vorgenommen. Angeregt wurde ich dazu durch den Ergänzungsband zum offiziellen Kunstreiseführer zur Straße der Romanik, der unter dem Titel „Links und rechts der Straße der Romanik“ weitere sehenswerte romanische Bauten sowohl in Sachsen-Anhalt aber auch in Niedersachsen und Thüringen vorstellt. Dabei finden sich auf…

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21. Tag: 14. März 2019 – Hecklingen

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Eigentlich sollte das heute der letzte Tag auf meiner Südroute der Straße der Romanik werden. Aber es wurde doch noch nichts draus. Auf dem Programm standen die ehemalige Kloster- und heutige evangelische Pfarrkirche St. Georg und St. Pancratius in Hecklingen, die Klosterkirche St. Marien und St. Cyprian des Klosters Nienburg, die Dorfkirche St. Stephan im Bernburger Stadtteil Waldau und der Eulenspiegelturm im Bernburger Schloss. Mit dem Zug fuhr ich zunächst nach Staßfurt, etwa 30 Kilometer…

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20. Tag: 08. März 2019 – Halle (Burg Giebichenstein und Dorfkirche Böllberg)

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Wieder ein recht stürmischer Tag und wieder ist es zweckmäßig, umzudisponieren. Wollte ich ursprünglich von Leipzig aus auch mit dem Fahrrad nach Halle fahren, so ist dies bei diesem Westwind sicher nicht sinnvoll. Also fahre ich mit der S-Bahn nach Halle und vertraue darauf, dass ich bei der Rückfahrt nach Leipzig Rückenwind haben werde. Mein heutiges erstes Ziel ist die Burg Giebichenstein in Halle, die heute als Hochschule für Kunst und Design einen Namen hat….

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19. Tag: 06. März 2019 – Landsberg und Petersberg

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Es ist eine stürmische Woche. So muss man sich schon genau überlegen, wann, wie und wo lang man mit dem Fahrrad unterwegs sein möchte. Ich wollte ursprünglich mit dem Zug nach Halle fahren und dann über Petersberg und Landsberg zurück nach Leipzig fahren. Die ganze Runde hätte mich in meinen Besichtigungswünschen sicher beeinträchtigt. Nun hätte für mich aber das längere Teilstück zurück nach Leipzig starken Gegenwind bedeutet mit einer Windstärke bei Böen von 8 bis…

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18. Tag: 28. Februar 2019 – Altjeßnitz

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Die letzten Stationen der Südroute der Straße der Romanik werde ich nun mit Tagestouren von Leipzig aus absolvieren. Die erste Station ist Altjeßnitz, ein Ortsteil der Stadt Raguhn-Jeßnitz, etwa 45 Kilometer von Leipzig entfernt unweit der Mulde gelegen. Dort steht ein kleines romanisches Dorfkirchlein als Station auf der Straße der Romanik. Natürlich ist die Kirche im Winterhalbjahr grundsätzlich geschlossen. Mein gestriger Anruf bei der für die Kirche zuständigen und als Ansprechpartnerin angegebenen Pfarrerin ist erfolgreich….

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17. Tag: 26. Februar 2019 – Über Schönburg und Goseck nach Leipzig

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Schon wieder ein herrlicher Tag. Nach dem guten Frühstück packe ich meine sieben Sachen zusammen und mache mich auf den Weg. Heute soll es zurück nach Leipzig gehen. Auf dem Weg liegen noch zwei Stationen der Straße der Romanik: Burg Schönburg und Schloss Goseck. Vorher mache ich aber noch einen Abstecher in den Merseburger Dom. Ich will noch mal einige Fotos machen, die mir gestern nicht so gut gelungen sind. Nachdem ich noch einmal etwa…

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16. Tag: 25. Februar 2019 – Naumburg und Umgebung

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Bereits gestern bin ich mit dem Zug hier nach Naumburg angereist. Nach dem guten Frühstück in Hotel Kaiserhof unweit des Bahnhofs breche ich auf. Es ist wieder einmal ein herrlicher Tag. Die Sonne scheint, der Himmel bleibt blau und die Temperaturen werden auf deutlich über 10 Grad steigen. Ab Mittag konnte man sogar schon auf Handschuhe beim Radfahren verzichten. Heute standen zwar weniger Kilometer an. Dafür gibt es aber rund um Naumburg eine starke Konzentration…

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15. Tag: 22. Februar 2019 – Merseburg

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Ein sehr trüber Tag erwartet mich als ich morgens aus dem Fenster meines Hotels auf den Marktplatz von Mücheln schaue. Die Nacht über hat es geregnet und der Himmel ist mit dunklen Wolken verhangen. Ich freue mich einmal mehr, dass ich heute wieder nach Hause fahre. Auf meinem heutigen Programm steht lediglich Merseburg und hier vor allem der Dom. Nach einem ordentliche Frühstück mache ich mich dann um kurz nach 9 Uhr auf den Weg….

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13. Tag: 20. Februar 2019 – Eberstedt

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Nach einem sehr ordentlichen Frühstück im Hotel „Zur Sonne“, bei dem ich mich leider diszipliniert habe, um meine seit Weihnachten verlorenen Pfunde nicht gleich wieder anzufressen, machte ich mich zu Fuß auf den Weg, um die Burg Querfurt zu erkunden. Sie bewirbt sich heute damit, flächenmäßig siebenmal so groß zu sein wie die Wartburg und schmückt sich mit dem Titel „Filmburg“, weil sie schon seit längerem als Kulisse für zahlreiche Filme diente. So wurden unter…

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12. Tag: 19. Februar 2019 – Querfurt

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Nach einem einfachen aber für mich ausreichendem Frühstück geht es weiter auf der Straße der Romanik. Das Hoch Dorit hat sich leider wieder verzogen und so ist es deutlich kühler geworden. Der Himmel ist auch bedeckt und es zieht ein schmales Regengebiet durch Deutschland, das mich aber freundlicherweise verschont. Zunächst geht es nach Sangerhausen. Nach Eisleben geht es erst einmal einige Kilometer bergauf. So etwa 150 Höhenmeter mit bis zu 5 Prozent Steigung. Das geht,…

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11. Tag: 18. Februar 2019 – Rund um Eisleben

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Nun sind es doch schon wieder fast drei Monate her, seit ich die letzte Etappe auf der Straße der Romanik gefahren bin. Das Frühlingserwachen an diesem Wochenende, in Leipzig waren strahlender Sonnenschein und Temperaturen über 15 Grad, und die Perspektive auf eine weitere recht milde und niederschlagsfreie Woche haben mich spontan bewogen, die Straße der Romanik fortzusetzen. So beginne ich die Tour nun dort, wo ich das letzte Mal aufgehört habe: In der Lutherstadt Eisleben….

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10. Tag: 22. November 2018 – Zeitz/Leipzig

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Heute entscheide ich mich spontan nach Zeitz zu radeln, auch eine Station auf der Straße der Romanik. Es liegt im äußersten Süden von Sachsen-Anhalt und damit etwas weit ab von den übrigen Stationen der Straße der Romanik. Es ist ein trüber Novembertag, dennoch habe ich Lust mal wieder eine etwas größere Tagestour zu unternehmen. Dazu habe ich mir die Rennradstrecke ausgesucht, die allerdings fast acht Kilometer ab Elstertrebnitz über die Bundesstraße 2 führt, die doch…

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9. Tag: 14. November 2018 – Eisleben/Leipzig

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Wieder ein sehr schöner sonniger Tag. Doch es wird merklich kälter. Über 11 Grad steigen die Temperaturen heute nicht mehr. Nach dem wieder sehr guten Frühstück fühle ich mich gestärkt für die weitere Tour. Heute soll es bis Eisleben gehen. Da ich die meisten Romanik Stationen zwischen Quedlinburg und Eisleben schon erledigt habe, werden die ca. 65 Kilometer kein Problem sein. Lediglich die Klosterkirche in Klostermansfeld ist heute noch Pflichtprogramm. Allerdings beschließe ich auch noch…

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8. Tag: 13. November 2018 – Quedlinburg

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Wieder ein sehr schöner Tag. Für heute und die nächsten Tage ist sonniges Wetter angesagt. Es ist allerdings merklich kühler geworden. Die Temperaturen steigen heute nur noch auf 14 Grad. Nach dem Frühstück aktualisiere ich noch meine Webseite und dann mache ich mich auf den Weg zum romanischen Spaziergang in Quedlinburg. Neben der Stiftskirche St. Servatii, die insbesondere mit der ersten Königin Mathilde, der Frau Heinrichs I., die als die Gründerin des Stifts gilt und…

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7. Tag: 12. November 2018 – Quedlinburg

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Das Frühstück auch hier im Bären ist wirklich wieder ausgezeichnet. Da bin ich auf meiner ganzen bisherigen Tour durch Sachsen-Anhalt nie enttäuscht worden. Das Wetter ist morgens noch etwas regnerisch, aber das riesige Regenband, das sich gerade durch Europa zieht, verläuft etwa 20 Kilometer nordwestlich von hier. So wird es ein sehr schöner Tag und schon um 10 Uhr wird es wieder sehr sonnig und die Temperaturen steigen an diesem Novembertag noch einmal auf sage…

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6. Tag: 11. November 2018 – Quedlinburg

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Heute war der Tag ziemlich bedeckt. schon in der Nacht hatte es ordentlich geregnet und gegen 9:30 Uhr fing es wieder an. Ich wartete noch bis 10 Uhr, dann fuhr ich los. Mein Regen-App hatte mich aber nicht getäuscht. Der Regen hörte nach einer Stunde auf und dann wurde es bald wolkig bis heiter. Es war etwas kühler als in den vergangenen Tagen. Die Temperaturen kletterten nicht über 14 Grad. Für die Jahreszeit immer noch…

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5. Tag: 10. November 2018 – Kloster Drübeck

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Nach einem wieder hervorragenden Frühstück verabschiede ich mich aus Halberstadt. Die Pension am Burchardikloster wird mir in sehr guter Erinnerung bleiben. Ich habe mich hier wirklich wohl gefühlt. Beim nahe gelegenen Aldi decke ich mich noch einmal mit Proviant und Getränken für das Wochenende ein. Dann geht es los. Heute wird es noch etwas wärmer als die letzten Tage.  Am Nachmittag als die Sonne hervorlugt steigen die Temperaturen auf 16 Grad. Meine Tour führt mich…

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4. Tag: 9. November 2018 – Halberstadt

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Auch dieser Tag verspricht schöner zu werden als angekündigt. Das Fahrrad hat heute Pause und ich mache mich zu Fuß auf den Weg die Romanik in Halberstadt zu erkunden. Zunächst liegt leichter Nebel über der Stadt, der sich aber im Laufe des Tages immer weiter auflöst und der Sonne die Möglichkeit lässt, durch dünne Schleierwolken hindurch der Stadt ein herbstlich goldenen Glanz zu verleihen. Halberstadt hat sich in den letzten beiden Jahren prächtig entwickelt. So…

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3. Tag: 8. November 1918 – Halberstadt

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Nein, heute ist Halberstadt noch nicht dran. Ich hatte nur gestern hier Quartier genommen und werde auch heute noch hierher wieder zurückkommen. Meine Pension „Am Burchardikloster“ ist wirklich ausgezeichnet. Selten habe ich eine so angenehme Unterkunft erwischt. Ein sehr schönes Zimmer und ein vorzügliches Frühstück. Was will man mehr. Da fallen dann auch die zusätzlichen 12 Kilometer, die ich gestern zusätzlich fahren musste nicht mehr ins Gewicht. Ich glaube ich kann ganz froh sein, dass…

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2. Tag: 7. November 2018 – Halberstadt

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Heute ging es also von Magdeburg weiter auf der Straße der Romanik. Meine Rückenschmerzen von den gestrigen Stadtgängen hatten sich wieder gelegt. Das Frühstück war ordentlich. Es gab ausreichend Kaffee, Wurst und Käse, Marmelade, gekochtes Ei und sogar Obst. Und vor allem: Das Wetter war wieder sehr schön. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen bis 16 Grad. Was wollte man mehr. So radelte ich gegen 9 Uhr los, nachdem ich mich noch im backwerk am Magdeburger Hbf…

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1. Tag: 6. November 2018 – Magdeburg

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Ein wunderschöner Tag. Nachdem sich der morgendliche Nebel aufgelöst hat, lacht die Sonne den ganzen Tag von einem wolkenlosen blauen Himmel herab. Ich bin schon früh mit dem IC losgefahren un bereits um 10 Uhr in Magdeburg. Da es hier einige Sehenswürdigkeiten gibt, die der Straße der Romanik zugeordnet werden, werde ich den Tag wohl hier verbringen und heute noch nicht weiterfahren. Ich habe mir ein kleines Hotel unweit des Bahnhof gebucht. So kann ich…

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Die Südroute: 6. bis 16. November 2018

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Hier die vorgesehene Route, die ich von Magdeburg aus als erstes fahren werde. Mal schauen, ob die vorgesehenen 11 Tage ausreichen werden, um diese Südroute zu bewältigen. Natürlich will ich mir die meisten der über 40 Bauwerke auch etwas genauer anschauen und nicht nur mit dem Fahrrad vorbeirauschen. Das wird sicher Zeit in Anspruch nehmen. Da die Tage nun auch doch recht kurz geworden und die Öffnungszeiten ab November auch nicht mehr so lang sind,…

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Die Straße der Romanik

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Warum den in die Ferne schweifen, … Die Wetterprognosen lassen nun auch einen recht trockenen, freundlichen und milden November erwarten. Eine wichtige Voraussetzung, um noch einmal das Fahrrad für eine längere Tour zu besteigen. Schon lange will ich mir mal die Zeit nehmen, die „Straße der Romanik“ durch Sachsen-Anhalt zu fahren. Es ist kein ausgewiesener Radweg, aber man kann sie sicher auch mit dem Fahrrad bewältigen. Wie eine Acht schlängelt sich die „Straße der Romanik“…

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Fahrradtour nach Torgau: 16. bis 18. Oktober 2018

von | Aktuelles, Touren durch Mitteldeutschland | keine Kommentare

Eigentlich wollte ich das schöne Oktoberwetter noch für eine Fahrt über die Alpen nutzen. Dann wurde aber doch für das kommende Wochenende ein erster Wintereinbruch prognostiziert, den ich nun nicht gerade mit dem Fahrrad am Reschenpass erleben wollte. So habe ich die Tour über die Alpen entlang des Inn und der Etsch auf das nächste Jahr verschoben und stattdessen ein kleine Tour durch Nordsachsen und das südliche Sachsen-Anhalt gemacht. Wer in diese Gegend fährt, wandelt…

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Zwischen Elbquelle und Schneekoppe – Das Riesengebirge (29. September bis 6. Oktober 2018)

von | Aktuelles, Bilderbogen, Riesengebirge 2018 | keine Kommentare

Heidrun und ich waren eine Woche zum Wandern im Riesengebirge. Während Heidrun das Riesengebirge schon von früheren Urlauben kennt, war es für mich das zweite Mal, dass ich dort war. Vor vier Jahren habe ich mal eine Wandertour an die Elbquelle und dann eine Fahrradtour von Spindlermühle entlang der Elbe bis nach Torgau gemacht. Diesmal blieben die Fahrräder zu Hause. Wir hatten uns eine sehr hübsche Ferienwohnung mitten im Wald auf etwa 1000 Meter Höhe…

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75. Tag (2. September 2018): Leipzig

von | Aktuelles, Deutschland, Fernrouten, Von der Barentssee nach Leipzig, Von Sankt Petersburg nach Leipzig | keine Kommentare

Heute Morgen frühstücken wir noch gemütlich, dann geht es los. Heidrun nimmt mein Gepäck im Auto mit und so kann ich, völlig ungewohnt, mit sehr kleinem Gepäck nach Hause radeln. Leider regnet es heute, insofern ist es gut, dass ich heute nur noch 77 Kilometer bis Leipzig habe. Gegen 9 Uhr komme ich dann los. Heute geht es nur noch auf Straßen und teilweise auf Radwegen entlang von Straßen. Man merkt sofort den Unterschied zwischen…

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74. Tag (1. September 2018): Finsterwalde

von | Aktuelles, Deutschland, Fernrouten, Von der Barentssee nach Leipzig, Von Sankt Petersburg nach Leipzig | keine Kommentare

In der Pension „Pause“ in Gubin gibt es auch am Samstag schon um 7:30 Uhr ein hervorragendes Frühstück. Die Pension ist ein Familienbetrieb. Vier Frauen bzw. junge Mädchen und ein Mann. Die oberste Etage des Hauses ist mit vier Zimmern für Pensionsgäste ausgestattet. Das Frühstück ist wieder hervorragend, mit allem, was der Magen so am Morgen begehren könnte. So komme ich bereits kurz nach 8 Uhr los. In einem nahe gelegenen, kleinen Supermarkt decke ich…

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73. Tag (31. August 2018): Gubin

von | Aktuelles, Iron Curtain Trail 1 (EuroVelo 13), Polen, Von der Barentssee nach Leipzig | keine Kommentare

Bevor es auf den Endspurt am Wochenende geht, habe ich heute noch eine recht gemütliche Tour vor mir. Ca. 73 Kilometer sind es nach Gubin an der polnisch- deutschen Grenze. Die Straßenverhältnisse sind auch ordentlich, keine Sandstrecken, nur zweimal kurze Strecken über unangenehmes Kopfsteinpflaster. Man ist aber zumindest bei der einen schon dabei, sie durch Asphalt zu ersetzen. Die Landschaft verändert sich etwas. Ich fahre durch ausgedehnte Wälder und schattige Alleen. Dazwischen immer mal wieder…

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72. Tag (30. August 2018): Swiebodzin – Schwiebus

von | Aktuelles, Fernrouten, Iron Curtain Trail 1 (EuroVelo 13), Polen, Von der Barentssee nach Leipzig | keine Kommentare

Nach dem ich das Frühstück im Palac Bialokosz genossen habe, mache ich mich wieder auf den Weg. Heute geht es vor allem auf der A 92 bzw. E 20 weiter in Richtung Südwesten. Die Straße ist schon sehr gut hergerichtet und so kann ich überwiegend auf einem etwa 1 ½ Meter breiten gut asphaltierten Seitenstreifen fahren. Leider wird er bei Kreuzungen immer sehr stark eingeengt, weil dort ein breiterer Mittelstreifen angelegt ist, die Gesamtfläche der…

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71. Tag (29. August 2018): Bialokosz – Bialokosch

von | Aktuelles, Fernrouten, Iron Curtain Trail 1 (EuroVelo 13), Polen, Von der Barentssee nach Leipzig | keine Kommentare

Heute wieder ein Radeltag nach meinem Geschmack. Sonne, wenig Wind und Temperaturen um die 24 Grad. 80 Kilometer liegen vor mir und die meisten führen über befahrene Schnellstraßen. Aber es wird angenehmer als vermutet. Über weite Strecken begleiten Fahrradwege die Schnellstraßen. Sie sind zwar meist mit Doppel-T- oder Knochensteinen gepflastert, die mit der Zeit dem Druck von unten, also von Wurzeln usw. nachgeben, aber auf den meisten Abschnitten sind sie noch gut befahrbar und angesichts…

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70. Tag (28. August 2018): Wagrowiec – Wongrowitz

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Das Frühstück war nicht das beste polnische Frühstück, aber schon das Abendessen von gestern Abend lag mir noch im Magen. Nach dem Frühstück musste ich dann eine kleine Reparatur an meinem Fahrrad vornehmen, weil gestern die Halterung für die Befestigung des Schutzblechs zerbrochen war. Ein Kabelbinder erfüllte aber seinen Zweck und ich hatte heute den ganzen Tag keine Probleme damit. Ich hatte gestern noch mal meine Tour zurück nach Leipzig etwas umdisponiert und umgeplant. Ich…

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69. Tag (27. August 2018): Bidgoszcz – Bromberg

von | Aktuelles, Fernrouten, Iron Curtain Trail 1 (EuroVelo 13), Polen, Von der Barentssee nach Leipzig | keine Kommentare

Nachdem ich zunächst heute Morgen meine Fahrradkette gereinigt und mit neuem Öl wieder geschmeidiger gemacht habe, führt mich meine heutige Etappe an der Weichsel entlang. Da sie zwischen Grudziadz und Bydgoszcz genau nach Südwesten fließt, bevor sie sich dort wieder nach Südosten wendet, liegt dieses Teilstück auch genau auf meinem Weg. Seit einigen Jahren wird an der Weichsel auch ein Radweg erschlossen und ich bin gespannt wie weit man damit ist. Die Weichsel und einige…

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68. Tag (26. August 2018): Grudziadz – Graudenz

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Heute kein polnisches Frühstück. Ich bin in dem Hostel Selbstversorger. Immerhin hatte ich gestern Abend noch herausgefunden, dass keine 50 Meter von dem Hostel ein kleiner Laden sonntags ab 7 Uhr offen hat. So ging ich dort hin und erhielt auch zwei Beutel Nescafé für 1 Zsloty. Nun konnte ja nichts mehr schiefgehen. Die notwendigen Zutaten für das Müsli einschließlich des Fruchtjoghurts hatte ich dabei. Gegen 9 Uhr kam ich los. Es war kühl und…

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67. Tag (25. August 2018): Ilawa

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Heute sind die Temperaturen um etwa 10 Grad gefallen. Die Temperaturen pegeln sich so bei 17 Grad ein. Der Himmel ist grau und verhangen und am Vormittag zieht wieder ein breiteres Regenband über Polen. Zum ersten Mal seit vielen Wochen ziehe ich wieder ein langärmliges Shirt an und zippe die Beinlinge an meine Shorts. Die Strecke habe ich gestern noch umgeplant. 35 Kilometer auf unbefestigtem Untergrund wollte ich mir dann doch nicht antun. Jetzt habe…

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66. Tag (24. August 2018): Olsztyn

von | Aktuelles, Fernrouten, Iron Curtain Trail 1 (EuroVelo 13), Polen, Von der Barentssee nach Leipzig | keine Kommentare

Heute also ein Ruhetag. Ich brauche sicher nicht zu betonen, dass das Frühstück auch diesmal ausgezeichnet war. Nach dem Frühstück mache ich dann einen Rundgang durch die Altstadt von Olsztyn. Der Vormittag verspricht noch schön zu bleiben, ab dem Nachmittag soll es regnen und Gewitter geben. Auf dem Weg durch die Stadt wird deutlich, dass Olsztyn inzwischen vor allem eine moderne Großstadt ist. Trotz seiner ca. 175 Tsd. Einwohner steht aber Olsztyn erst an 21….

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65. Tag (23. August 2018): Olsztyn

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Heute wieder ein reiner Radeltag. Mein Ziel ist Olsztyn (Allenstein), die Hauptstadt der Masuren. Dort will ich einen Ruhetag einlegen. Auch das Frühstück hier auf Burg Reszel ist wieder ausgezeichnet. Nach dem Frühstück mache ich noch einen Spaziergang durch die Stadt. Sehenswert ist vor allem die der Burg gegenüberliegende katholische Kirche Sankt Peter und Paul. Die Burg selbst wurde übrigens nach jahrhundertelangem, langsamen Verfall 1780 zu einem Zuchthaus umgebaut. Nachdem sie bei einem großen Stadtbrand…

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64. Tag (22. August 2018): Reszel

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Der Tag wird wieder schön, sonnig und Temperaturen um die 22 Grad. Das Frühstück ist auch hier in Sztynort ausgezeichnet und heute habe ich nur etwa 50 Kilometer vor mir. Das Pensjonat, in dem ich übernachtet habe, ist ein altes, restauriertes und umgebautes Wirtschaftsgebäude des Gutes Steinort. Nach dem Frühstück mache ich mich auf, um das Gut noch näher zu erkunden. Etwas versteckt aus der Perspektive des Pensjonats liegt das alte Gutshaus, das sich leider…

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63. Tag (21. August 2018): Sztynort

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Ich habe nach der anstrengenden Fahrt sehr gut geschlafen. Es hätte wie immer etwas länger sein können, aber auf diese Weise schaffe ich es noch, meinen gestrigen Bricht vor dem Frühstück im Entwurf zu schreiben. Vom Frühstück bin ich begeistert und es kompensiert meine Frustration von gestern Abend. Es gibt eigentlich alles, was ein Frühstück so auszeichnet. Insbesondere die verschiedenen Wurst- und Käsesorten, die Pfannkuchen, die Pasteten und die Salate sind ein Schmaus und ich…

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62. Tag (20. August 2018): Suwalki

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Nun bin ich schon zwei Monate unterwegs. Langsam wird es auch Zeit, wieder mal nach Hause zu kommen. Aber es trennen mich noch etwa 1000 Kilometer. Ich habe aber eine Route, auf der ich wohl doch auf dem schnellsten Wege an mein heimatliches Ziel gelange. Heute ist erst einmal mein letzter Tag im Baltikum. Das Frühstück, was man für mich bereitet hat, ist einfach aber ausgezeichnet. Es fehlt an nichts, außer einem Toaster für das…

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61. Tag (19. August 2018): Alytus

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Heute also wieder ein Fahrradtag. Es geht nach Alytus, immerhin die sechstgrößte Stadt Litauens. Wie die anderen Städte Litauens auch, hat sie aber seit 1989 etwa ein Viertel ihrer Einwohner verloren. Dennoch gilt sie als eins der Zentren der verarbeitenden Industrie in Litauen. So sind hier der Kühlschrankhersteller Snaige (Schneeflocke) ansässig, der als eines der erfolgreichsten Unternehmen Litauens im produzierenden Gewerbe gilt. Im Übrigen finden sich hier chemische Industrie und der größte Sekt- und Spirituosenhersteller…

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60. Tag (18. August 2018): Trakai – Vilnius

von | Aktuelles, Fernrouten, Iron Curtain Trail 1 (EuroVelo 13), Litauen, Von der Barentssee nach Leipzig | keine Kommentare

Heute habe ich mir eine Fahrradpause auferlegt. Ich fahre mit dem Bus in das etwa 30 Kilometer westlich von Vilnius gelegene Trakai. Busfahren scheint in Litauen aber auch in den anderen baltischen Staaten sehr beliebt zu sein und es ist auch sehr preiswert. Ich zahle zwei EURO. Man hat feste Plätze und neben mir sitzt eine junge litauische Studentin, die aus Kaunas kommt und in Vilnius studiert. Physikalische Therapie, wenn ich es richtig verstanden habe….

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59. Tag (17. August 2018): Vilnius

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Das Frühstück war eigentlich ordentlich nur nicht meins. Es gab ein Eieromlett mit würstchenscheiben und einen Salat aus geriebenen Zucchini ebenfalls mit Würstchenwürfeln. Dazu gab es vier halbe Scheiben Brot und mit heißem Wasser aufgegossenen Kaffee, bei dem man dann etwa einen Zentimeter Kaffeesatz am Boden hatte. Das Navi schickte mich auf einer Nebenstrecke zur Europastraße in Richtung Vilnius. Die war aber sehr hügelig, so dass ich nach etwa 15 Kilometern wieder auf die Europastraße…

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58. Tag (16. August 2018): Molètai

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Ich habe trotz des etwas problematischen Quartiers gut geschlafen. Das Frühstück konnte man dagegen vergessen. Aber das kann ich ja im Laufe des Tages kompensieren und für drei EURO kann man auch nicht allzu viel erwarten. Zumindest der Kaffee war ganz ordentlich. Er kam aus einem Automaten. Meine heutige Etappe ist recht schnell beschrieben. Ich fliege heute förmlich durch Litauen. Der Wind ist mir heute gewogen, die Straßen sind ordentlich und die Steigungen sind moderat….

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57. Tag (15. August 2018): Rokiskis

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Nachdem das sich gestern ankündigende große Regengebiet heute Nacht über Jekabpils hinweggezogen ist, konnte ich den Tag doch relativ gelassen angehen. Nach dem Frühstück mache ich mich auf den Weg in Richtung Litauen. 50 Kilometer liegen vor mir bis zur litauischen Grenze, danach sind es noch einmal etwa 20 Kilometer bis zu meinem heutigen Ziel Rokjiskis. Zunächst mache ich aber noch eine kleine Stadtrundfahrt und werfe vor allem einen Blick in das Kloster zum Heiligen…

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56. Tag (14. August 2018): Jekabpils

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Nachdem ich gestern schon gegen 21:30 Uhr in einen Tiefschlaf gefallen war, wache ich heute Morgen gegen 4:30 Uhr auf. Gerne hätte ich natürlich noch etwas länger geschlafen, aber nachdem ich mich noch eine halbe Stunde im Bett gewälzt habe, stehe ich doch auf und fühle mich auch recht fit. Der Kaffee tut gut und Müsli und Brote auch. Ich hole meinen Laptop raus und schreibe den Bericht für gestern. Danach rufe ich meine heutige…

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55. Tag (13. August 2018) Viestena

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Diesen Tag werde ich sicher nicht so schnell vergessen. Aber beginnen wir mit den angenehmen Seiten. Als ich aufwache ist strahlend blauer Himmel und auch die Wetter-App sagt einen heiter bis wolkigen Tag voraus mit wenig Schauern. Das Frühstück im Parkhotel Bruzi ist wirklich ausgezeichnet. Ich bekomme zum ersten Mal auf meiner gesamten Reise zum Frühstück mehr als eine Sorte Wurst und Käse präsentiert und die Wurstsorten sind wirklich sehr schmackhaft. Beim Frühstück treffe ich…

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54. Tag (12. August 2018): Smiltene

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Beim Frühstück war ich heute wieder Selbstversorger. Ich hatte mich gestern noch beim hier in den baltischen Staaten wohl weitverbreiteten COOP mit Müsli, Joghurt und einigen Gebäckstücken versorgt. Kaffee gab es in der Unterkunft. Gegen 10 Uhr mache ich mich auf den Weg. Zunächst fahre ich noch ein kleine Runde durch den estnischen Teil des Ortes mit Fotostopps an der Kirche und dem Rathaus. Interessant ist, dass man nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion Anfang…

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53. Tag (11. August 2018): Valga

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Mein Hektors Design Hotel in Tartu hat mir nicht so gefallen. Das Design war billig und für vier Zimmer eine Waschkammer mit Toilette und WC, die nicht mal vier Qm misst, ist nicht nur eng, sondern wirft nach kurzer Zeit auch hygienische Probleme auf. Aber es war ja nur für eine Nacht und das Frühstück hat dann für einiges entschädigt. Es war wirklich gut. Um 9 Uhr mache ich mich auf den Weg. Knapp 100…

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52. Tag (10. August 2018): Tartu

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Heute Morgen komme ich erst recht spät los. Es wird fast 10.30 Uhr. Frühstück gab es erst um 8:30 Uhr. Ich hatte es sehr zur Freude meiner Mitbewohner schon darauf runtergehandelt. Zunächst sollte es erst um 9 Uhr Frühstück geben. Das Frühstück war übrigens sehr ordentlich. Ich habe mich dann noch ein wenig mit den Dresdnern unterhalten. Dann brach ich aber auf, um wenigstens einen Blick auf das Gutshaus, das hier Schloss genannt wird, zu…

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51. Tag (09. August 2018): Alatskivi

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Ich verlasse das gastliche Haus nach einem selbstgemachten Frühstück, das mich fit für den Tag gemacht hat. Meine Wäsche, die ich gestern gewaschen hatte und auf eine Leine gehängt hatte, ist noch nicht trocken, eigentlich noch richtig nass. Es ist eben August und nachts bildet sich schon wieder Tau, da ändert auch der schöne und warme Tag nichts dran. Ich ziehe die Wäsche aber trotzdem wieder an, weil ich sicher bin, dass sie am Körper…

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50. Tag (08. August 2018): Koldamäe

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Das Frühstück war heute recht bescheiden. Nur ein Eieromlett mit etwas Schinken, drei kleine Scheiben Weißbrot und drei Scheiben Käse. Dazu gab es aber immerhin zwei Tassen Kaffee. Kurz nach 8 Uhr kam ich dann los und in 20 Minuten war ich durch beide Grenzkontrollen durch. Am längsten war der Fußweg zwischen Russland und Estland über die Narva. Ähnlich wie die Newa in Sankt Petersburg der Abfluss für den Ladogasee ist, ist die Narva hier…

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49. Tag (07. August 2018): Ivangorod

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Heute fürs erste mein letzter Tag in Russland. 18 Tage war ich nun in diesem so spannenden aber auch ambivalenten Land. Ich würde es gerne noch besser kennenlernen und in meinem Kopf entwickeln sich schon die nächsten Pläne und Touren. Fahrradfahren ist auf jeden Fall in Russland kein großes Problem mehr, nachdem die Straßen zunehmend in einem ordentlichen Zustand sind und viele Fernstraßen auch einen breiten Seitenstreifen haben, den man getrost als Radweg nutzen kann….

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48. Tag (06. August 2018): Kotly

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Elena serviert heute Morgen ein reichhaltiges Frühstück. Es fehlt an nichts. Porridge, Rühreier mit Würstchen, hartgekochte Eier, Brot, Wurst und Käse, Marmelade, Salate, Kefir und natürlich Kaffee. Danach packe ich mein sieben Sachen zusammen und bezahle für alles zusammen, also Übernachtung, lunch und Abendessen, gerade mal 35 €. Ich kann Elenas Homestay wirklich nur weiterentwickeln. So engagierte und freundliche Gastgeber hatte ich wirklich selten. Ich hoffe, dass sie ihre Expansionspläne verwirklichen können. Es würde dem…

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Sankt Petersburg: Geschichte(n) – Größe(n) – Dramen und ein Bilderbogen

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Sankt Petersburg ist eine eher junge Stadt. Sie wurde 1703 vom russischen Zaren Peter I. auf Sumpfgelände nahe dem Meer gegründet, um den Anspruch Russlands auf einen Zugang zur Ostsee durchzusetzen und zu festigen. So war es Peter I. 1703 gelungen bis zur Newamündung vorzustoßen und 1709 den Schweden durch einen entscheidenden Sieg die Vorherrschaft im Ostseeraum zu entreißen. Er machte die Stadt dann bereits 1712 zur Hauptstadt des dann ab 1721 von ihm so…

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47. Tag (05. August 2018): Mukhovitsy

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Heute fällt zum ersten Mal seit über zwei Wochen wieder etwas Regen. Es sind Schauer, die aber zum Teil kurz und heftig herunterkommen. Auf meiner Tour finde ich aber meistens wieder Unterschlupf in den russischen Bushaltestellenhäuschen. Nur einmal werde ich ziemlich nass. Die Temperaturen haben sich inzwischen bei 21 Grad eingependelt. Zum Fahren ist das sehr angenehm. Ab morgen soll es aber wieder mit dem Regen vorbei sein und die Temperaturen auch wieder ansteigen. Mir…

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46. Tag (04. August 2018): Peterhof

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Heute heißt es nun leider wieder Abschied nehmen. Nach neun wunderschönen Tagen neigt sich Heidruns Urlaub dem Ende entgegen. Ihr Flieger geht um 8;30 Uhr, so dass wir auch sehr früh aufstehen müssen. Wir erleben wie der U-Bahnhof um 5:30 Uhr aufgeschlossen wird und fahren mit der ersten U-Bahn, auf die wir allerdings noch etwa 20 Minuten warten müssen. Danach klappt aber alles wieder wie gewohnt am Schnürchen. Die U-Bahnen kommen im 2 ½ Minutentakt…

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40. Tag (29. Juli 2018): Sankt Petersburg – Tag der Kriegsmarine

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Wir hatten uns die letzten Tage schon gewundert, dass am Ufer der Newa eine große Tribüne aufgebaut wurde. Gestern ankerten dann ein U-Boot und einige andere größere Kriegsschiffe vor der Tribüne auf der Newa. Die Recherchen über Google ergaben dann, dass an jedem letzten Sonntag im Juli in Sankt Petersburg der Tag der Kriegsmarine begangen wird. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wir fuhren daher nach dem Frühstück auf die gegenüberliegende Seite der…

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37. – 45. Tag (26. Juli bis 3. August 2018): Sankt Petersburg

von | Aktuelles, Iron Curtain Trail 1 (EuroVelo 13), Russland, Von der Barentssee nach Leipzig | keine Kommentare

Heidrun ist gut hier in Sankt Petersburg angekommen. Die Fahrt zum Flughafen mit der U-Bahn und dem Bus verlief ebenso unproblematisch. Der Flugplatz wirkt für eine Fünf-Millionen-Stadt recht überschaubar. So konnte ich Heidrun auch gut in Empfang nehmen. Die Fahrt ins Hotel war dann wieder unproblematisch. Beeindruckend ist allerdings die Metro in Sankt Petersburg. Wegen des instabilen Sumpfgeländes, auf dem Sankt Petersburg errichtet wurde, war es natürlich auch schwierig hier den Untergrund mit Tunneln zu…

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36. Tag (25. Juli 2018): Sankt Petersburg

von | Aktuelles | ein Kommentar

Nun bin ich also angekommen in Sankt Petersburg und die etwa 5 Kilometer mit dem Fahrrad über den Newski Prospekt zur Hauptverkehrszeit waren schon ein besonderes Erlebnis. Ich habe mich einfach der Fahrweise der Russen angepasst, habe mich zwischen den Autos hindurchgeschlängelt, habe mich nicht abdrängen lassen, sondern manchen zum Bremsen gezwungen … und es ging alles gut. Mit dem Hotel bin ich sehr zufrieden, Heidrun und ich werden ein schönes Apartment haben. So sind…

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35. Tag (24. Juli 2018): Selenogorsk

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Während ich mich in Wyborg immer wohlfühle, ist Selenogorsk immer ein problematischer Aufenthalt. So auch heute wieder. Die Fahrt war nicht weiter aufregend. Ich hatte mich für eine kürzere Strecke entschieden, weil ich ja nun einen Tag länger in Wyborg geblieben bin. So kam ich auf etwa 95 Kilometer statt auf 127 Kilometer. Die Strecke heute führte nicht an der Ostsee entlang, sondern auf direktem Wege durchs Land. Landschaftlich war es nicht viel anders als…

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34. Tag (23. Juli 2018): Wyborg

von | Aktuelles, Fernrouten, Iron Curtain Trail 1 (EuroVelo 13), Russland, Von der Barentssee nach Leipzig | ein Kommentar

Statt des Stücks Käsekuchen gab es heute Spiegeleier zum Frühstück. Kam mir mehr entgegen als der Käsekuchen. Danach ließ ich mir mein Fahrrad geben. Das läuft etwas kompliziert ab, weil die Frau an der Rezeption mir nicht etwa den Garagenschlüssel geben darf, sondern dafür einen Hausangestellten heranzitieren muss, der mir die Garage öffnet! Danach führt meine erste Fahrt zur Touristeninformation. Erstes Erfolgserlebnis, die Touristeninformation hat tatsächlich um 9 Uhr geöffnet. Erste Frustration, es gibt weder…

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32./33. Tag: (21./22. Juli 2018): Wyborg

von | Aktuelles, Fernrouten, Iron Curtain Trail 1 (EuroVelo 13), Russland, Von der Barentssee nach Leipzig | keine Kommentare

Den letzten Abend in Finnland verbrachte ich mit Susanne und Bernd, einem Ehepaar aus Magdeburg, die kurz nach mir mit ihren Fahrrädern den Campingplatz erreichten und die Tour von Danzig nach Helsinki fahren. Es gab natürlich viel zu erzählen. Für mich war es auch deshalb ein sehr angenehmer Abend, weil ich zum ersten Mal seit mehreren Wochen wieder ausgiebig in Deutsch parlieren konnte. Die Fahrt dann gestern über die russische Grenze war erheblich unproblematischer als…

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31. Tag (20. Juli 2018): Vaalimaa

von | Aktuelles, Fernrouten, Iron Curtain Trail 1 (EuroVelo 13), Norwegen/Finnland, Von der Barentssee nach Leipzig | keine Kommentare

Nun ist die erste größere Etappe meiner Tour geschafft und ich bin an der Ostsee und nur wenige Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Morgen werde ich Finnland verlassen und über die Grenze nach Russland fahren. Die Fahrt heute war entspannt und unspektakulär. Was sollte es auch noch Neues hier zu sehen geben. Die Hügel wurden angenehmer und auch die Höhenmeter hielten sich in Grenzen. Sehr schön ist hier der Campingplatz in Vaalimaa. Er ist…

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30.Tag (19. Juli 2018): Lappeenranta

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Nachdem ich trotz der Hitze recht gut geschlafen habe, genieße ich ein längeres Frühstück und lese dabei die neuesten politischen Nachrichten, die sich freilich von den gestrigen kaum unterscheiden. Danach nehme ich die beabsichtigte Tour entlang des Saimaakanals in Angriff. Sie verspricht gemütlich zu werden, weil keine Steigungen zu befürchten sind. Der Saimaakanal wurde bereits zwischen 1849 und 1856 gebaut als das gesamte Gebiet, durch das er führt, noch zu Russland gehörte. Er verbindet das…

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28./29. Tag (17./18. Juli 2018): Lappeenranta

von | Aktuelles, Fernrouten, Iron Curtain Trail 1 (EuroVelo 13), Norwegen/Finnland, Von der Barentssee nach Leipzig | keine Kommentare

Ich habe etwas umdisponiert. Während es nach bikeline noch etwa 185 Kilometer auf dem Iron Curtain Trail bis zum russichen Grenzübergang Vaalimaa wären, kann man die Strecke auch direkter mit nur etwas über 100 Kilometern fahren. Angesichts der Hitze und der Tatsache, dass ich mit der kürzeren Variante noch einen weiteren Ruhetag bekomme, entscheide ich mich also für die kürzere Variante. So bin ich gestern nur knapp 40 statt 64 Kilometer auf einem gut ausgebauten…

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27. Tag (16. Juli 2018): Imatra

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Zunächst schlafe ich heute mal richtig aus. Das geht bis 8 Uhr und dann wird erst einmal ohne Aufbruchdruck gefrühstückt. Den weiteren Vormittag schreibe ich meinen Bericht von gestern und merke, dass es am Morgen doch schneller geht als am Abend nach einer Tour. Dann gegen Mittag mache ich mich auf Erkundungstour in Imatra. Wieder ist ein sonniger und heißer Tag. Die Temperaturen klettern auf 30 Grad. Inzwischen habe ich mich auch mit den Sehenswürdigkeiten…

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26. Tag (15. Juli 2018): Imatra

von | Aktuelles, Fernrouten, Iron Curtain Trail 1 (EuroVelo 13), Norwegen/Finnland, Von der Barentssee nach Leipzig | keine Kommentare

Heute wird es ein langer Tag. 115 Kilometer liegen vor mir. Ich habe ich Imatra eine recht preiswerte Unterkunft gefunden, wo ich dann zwei Nächte bleiben will. Bevor ich aufbreche, frühstücke ich reichlich. Dann wird gepackt und los geht’s. Nach etwa anderthalb Kilometern lässt mich ein merkwürdiges Knacken aufhorchen. Bald merke ich, dass es von der Kette kommt und die Pedaldrehung scheint bald zu blockieren. Also steige ich ab und versuche die Ursache zu finden….

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25. Tag (14. Juli 2018): Kerimäki

von | Aktuelles, Fernrouten, Iron Curtain Trail 1 (EuroVelo 13), Norwegen/Finnland, Von der Barentssee nach Leipzig | 5 Kommentare

Wieder ein herrlicher Tag. Nach dem Frühstück, dass ich mir zwar selber bereiten muss, aber alle notwendigen Zutaten von Pia, der guten Seele des Hauses, bereitgestellt wurden, fahre ich die fünf Kilometer zurück nach Kerimäki. Dort steht die größte Holzkirche der Welt und die will ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Sie thront schon förmlich über der Stadt. Nach dreijähriger Bauzeit wurde sie im Jahre 1847 eingeweiht. Es ist eine klassizistische Kuppelkirche mit dem Grundriss…

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24. Tag (13. Juli 2018): Kerimäki

von | Aktuelles, Fernrouten, Iron Curtain Trail 1 (EuroVelo 13), Norwegen/Finnland, Von der Barentssee nach Leipzig | keine Kommentare

Die offizielle Route des Iron Curtain Trail habe ich heute erst einmal verlassen und fahre nun eine Alternativroute bis ich übermorgen wieder in Imatra auf die Hauptroute treffe. Ich kann mir jetzt Zeit lassen. Meine Einreise nach Russland erfolgt erst am Samstag nächster Woche und reine Fahrttage habe ich noch drei bis vier. Insofern werde ich mir jetzt einige „Ruhetage“ gönnen und mir die natürlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten des Landes etwas genauer anschauen. So führt…

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23. Tag (12. Juli 2018): Värtsilä

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Heute wieder ein wunderschöner Tag und die Sonne scheint zunehmend intensiver. Es wird jetzt richtig heiß hier oben. Da fallen dann die etwas über 80 Kilometer, die ich heute vor mir habe, irgendwann doch schwer. Am Nachmittag nehmen die Wolken dann etwas zu. Das führt dazu, dass sie die Sonne manchmal verdecken und Schatten spenden. Die Fahrt selber führt wieder durch unendliche Wälder und es gibt endlich mal wieder längere Strecken, die recht eben sind….

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22. Tag (11. Juli 2018): Ilomantsi

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Eigentlich habe ich mich heute von meinem gestrigen Quartier nur um etwa 15 Kilometer weiterbewegt. Aber ich wollte die morgige Strecke verkürzen und auch noch Zeit für Ilomantsi haben, der östlichsten Gemeinde Finnlands und der EU. Morgens machte ich einen Spaziergang durch Möhkö. Das Wetter ist hochsommerlich geworden und die Temperaturen stiegen bei strahlendem Sonnenschein schnell auf über 20 Grad. Wenn man bedenkt, was andere Reisende aus Skandinavien berichten, habe ich mit dem Wetter bisher…

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21. Tag (10. Juli 2018): Möhkö

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Es hat mir offensichtlich gutgetan, den versäumten Schlaf nachzuholen und gestern nicht die weite Tour zu machen. Auf jeden Fall war ich heute Morgen wieder fit. Da man mir für heute ein Frühstück angeboten hatte, habe ich auf die Eigenversorgung verzichtet. Das Frühstück war wirklich sehr lecker. Offensichtlich ist bei den Finnen Porridge, also ein Haferbrei, die Grundlage des Frühstücks. Aber es gab auch gutes Brot, Wurst und Käse sowie Marmelade und ein hart gekochtes…

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20. Tag (09. Juli 2018): Kitsi

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Heute schlecht geschlafen, was nach der Anstrengung des gestrigen Tages nichts Gutes verspricht. Ich bin ziemlich lustlos. Nach dem Frühstück aus meinen Vorräten wird gepackt und aufgeladen. Mein heutiges Ziel ist das etwa 90 Kilometer entfernte Hattuvaara. Beim dortigen „Haus der Kämpfer“, eine weitere der vielen Erinnerungsstätten, soll es auch Hütten geben. Ich bitte einen Mann, der offensichtlich das Faktotum des Campingplatzes ist und mir gestern von den Hütten erzählt hatte, dort anzurufen, nach dem…

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19. Tag (08. Juli 2018): Lieksa

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Heute Morgen erst einmal gemütlich in meinem Apartment gefrühstückt. Es gab sogar Kaffee und ich war so frei, mich einfach zu bedienen. Nachdem ich eingepackt hatte, ging es dann auch gegen 9 Uhr los und das war auch gut so, denn die Strecke nach Lieksa war über 100 Kilometer. Das Wetter war in Ordnung. Morgens noch bedeckt aber nicht sehr kühl. Ab 10 Uhr kam die Sonne durch die Wolkendecke und es war vier Stunden…

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18. Tag (07. Juli 2018): Kuhmo

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Nach einem sehr guten Frühstück im Wild Brown Bear ging es los. Auch das Wetter ist passabel. Es bleibt zwar den ganzen Tag bedeckt, aber es bleibt auch trocken und die Temperaturen fallen auch nicht soweit, wie es vorausgesagt wurde. Ich denke 17 bis 18 Grad sind es schon. Auf jeden Fall kann ich auf meinen Anorak verzichten und trage nur die Weste über dem Shirt. Bis zu meinem heutigen Ziel, der Stadt Kuhmo, waren…

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17. Tag (06. Juli 2018): Vartius

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Heute ging es also weiter. Das Wetter entwickelt sich sehr schön. Obwohl morgens noch alles bedeckt und es recht kühl war, setzte sich die Sonne schon im Laufe des Vormittags durch und es wurde wieder einmal heiter bis wolkig und die Temperaturen kletterten auf über 20 Grad. Gefühlt war es heute für mich der wärmste Tag bisher. Gleich am Vormittag hatte ich mehrere Begegnuzngen mit Rentieren. So sind wieder einige Fotos entstanden. Ich fuhr zunächst…

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16. Tag (05. Juli 2018): Suomussalmi

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Heute also Ruhetag. Ich schlafe auch nicht viel länger als sonst, aber es ist auch mal ganz schön, nach dem Aufstehen nicht gleich an die Organisation des Aufbruchs zu denken. So lasse ich mir Zeit, frühstücke in aller Ruhe und da das Wetter nicht sehr einladend ist, lege ich mich noch einmal auf mein Bett und lese zwei Stunden. An Literatur habe ich mir nichts Aufregendes mitgenommen, weil eigentlich habe ich ja schon Aufregung genug….

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15. Tag (04. Juli 2018): Suomussalmi

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Auch heute war ein unspektakulärer Tag. Aber gestern hatte ich noch ein Erlebnis bzw. eine Begegnung, von der ich gerne noch berichten möchte. Kurz nachdem mich etwa 20 Kilometer vor meinem Ziel ein Auto mit holländischem Kennzeichen überholt hatte, kehrte es zurück und eine Dame etwa meines Alters fragte mich, ob ich auch zum nächsten Campingplatz nach Hossa wolle und bot mir an, mein Gepäck mitzunehmen, weil es doch hier nur auf und ab ginge….

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14. Tag (03. Juli 2018): Hossa

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Es gibt wenig Neues zu berichten. Nachdem der Morgen noch wunderschön ist, ziehen am späten Vormittag von Süden her Wolken auf und am Nachmittag ist es leider wieder bedeckt und es gibt auch einen Schauer. In Kuusamo gehe ich kurz einkaufen. Ich finde hier den ersten Lidl auf meiner Tour und gehe natürlich dort einkaufen. Die Stadt lasse ich links liegen. Sie hat wohl auch nicht allzu viel zu bieten. Mein heutiges Ziel ist Hossa,…

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13. Tag (02. Juli 2018): Kuusamo

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Wieder ein herrlicher Tag und heute sogar völlig wolkenlos. Mein Wetterapp meint es seien nur 19 Grad gewesen. Meines Erachtens waren es deutlich über 20 Grad. Zumindest habe ich es so empfunden und auch zum ersten Mal meine Sandalen angezogen. Ansonsten ist man gut beraten hier lange Hosen und auch langärmlige Shirts zu tragen, um nicht allzu sehr Opfer der Moskitos zu werden. Inzwischen diesele ich mich morgens mit Moskitoschutz ein und bilde mir ein,…

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12. Tag (01. Juli 2018): Salla – Sallatunturi

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Ein herrlicher Tag. Es ist strahlend blauer Himmel und die Temperaturen sind schon morgens sehr angenehm. Die Sonne ist ja auch die ganze Nacht nicht untergegangen. Tagsüber klettert das Thermometer dann auf knapp über 20 Grad. Wenn man den Prognosen glauben kann, soll es die ganze kommende Woche so schön sein. Mal sehen. Die Landschaft verändert sich wieder ein wenig. Zum Wald und dem Wasser kommen jetzt auch immer mehr Wiesen und Weiden dazu. Auch…

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11. Tag (30. Juni 2018) : Savukoski

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Interessantes gibt es auch heute nicht über die Tour zu berichten. Noch nicht einmal ein Rentier lief mir über den Weg. Lediglich zwei größere Reiher machte ich in einem Moorgebiet aus. Ja, Moorgebiete zeichnen Finnland offensichtlich auch aus. Zumindest hier oben gibt es eine ganze Menge Moorgebiete. Neben dem Moor radle ich eben weiter auf Asphalt durch Wälder und Auen könnte man sagen. Immerhin ist inzwischen hier soviel Boden vorhanden, dass es viele bunt blühende…

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10. Tag (29. Juni 2018): Pyhätunturi

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Auch heute war nicht viel los. Ich schaute mir zunächst die alte Holzkirche von Sodankylä an. Sie wurde 1689 erbaut und gehört damit zu den ältesten erhaltenen Kirchen Finnlands. Sodankylä hat übrigens auch noch anderes zu bieten. So wurde hier ein Goldvorkommen entdeckt, das heute von einem schwedischen Konzern abgebaut wird, der damit 100 Arbeitsplätze geschaffen hat. Durch Sodankylä fließt auch der Fluss Kitinen, an dem sich sieben Wasserkraftwerke befinden, die insgesamt 4 % des…

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9. Tag (28. Juni 2018): Sodankylä

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Auch wenn ich mich schon auf Gemeindegebiet befinde, geht es heute in den Ort Soidankylä, der aber noch über 90 Kilometer entfernt liegt. Nach einem sehr guten Frühstück bucht meine Wirtin für mich auf dem Campingplatz in Sodankylä ein Cottage, so dass ich nach meiner Ankunft nicht groß suchen muss. Vom Tag selbst gibt es nicht allzu viel zu berichten. Das Wetter ist zum Fahrradfahren in Ordnung. Es ist zwar meistens bedeckt und deutlich kühler…

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8. Tag (27. Juni 2018): Vuotso

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Eigentlich dürfte der Iron Curtain Trail gar nicht am Westufer des Inarisees, sondern müsste an dessen Ostseite entlanglaufen. Aber es fehlt wohl noch ein Stück Straße zwischen Norwegen und Finnland, um den Iron Curtain Trail tatsächlich an der Ostseite des Inarisees und damit an der russischen Grenze entlangzuführen. Nach meinem selbstgemachten Frühstück ging es gegen 9 Uhr los. Ich hatte sehr gut in meinem Schlafsack geschlafen und fühlte mich nun fit für neue Herausforderungen. Ich…

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7. Tag (26. Juni 2018): Inari

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Es war schon ein Kindheitstraum von mir, mal nach Inari und an den Inarisee zu kommen. Was der Grund dafür war, weiß ich gar nicht mehr. Ich vermute ich hatte irgendetwas über die Lappen gelesen wie man damals die Samen noch nannte und war fasziniert von dem Gedanken, dass man dort noch in der freien Natur Rentiere züchtete, angelte und jagen ging. Irgendetwas reizte mich daran. So ging es also heute nach Inari. Die Tour…

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6. Tag (25. Juni 2018): Hietajoen Leirinta am Inarisee

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Heute Morgen war die Welt wieder in Ordnung. Der Strom funktionierte, ich konnte Duschen und auch noch meine Geräte wie die Powerbank, meine iPhones und meinen Fotoapparat aufladen und natürlich meinen Bericht veröffentlichen. In Finnland gilt übrigens die osteuropäische Zeit, so dass die Uhr um eine Stunde vorgestellt wird, wenn sie das nicht selber tut. Um 8 Uhr gab es Frühstück, das Johanna, die Hotelmanagerin sehr gut angerichtet hatte. Es gab Kaffee, zwei Brötchen, Wurst,…

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5. Tag (24. Juni 2018): Näätämö

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Wer hier in den Norden zum Fahrradfahren kommt, weiß natürlich worauf er sich einlässt. Dennoch bin ich erstaunt, wie viele es dann trotz allem sind. Vorgestern das Schweizer Ehepaar, gestern dann noch zwei Schweizer, die ich in der Unterkunft traf als sie gerade ihre Fahrräder aus den Kartons rausholten. Sie waren gerade auch mit dem Flugzeug angekommen und haben eine ähnliche Tour vor wie ich. Allerdings fahren sie auf der russischen Seite. Heute traf ich…

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3. Tag (22. Juni 2018) – Kirkenes

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Ich schlief trotz der durchgehenden Helligkeit recht gut. Die zwei Tage waren ja aufregend genug. Um 8 Uhr gab es Frühstück, was sehr ordentlich war, auch wenn es durch eine interne Panne etwas zu spät serviert wurde. Danach machte ich mich auf den Weg nach Kirkenes zum Fahrradladen. Der ganze Weg führte über gut ausgebaute Fahrradwege. Man wusste schon, dass ich derjenige mit dem Bremsproblem war. Der Werkstattmitarbeiter, ein großer kräftiger Norweger nahm, mein Rad…

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2. Tag (21. Juni 2018): Kirkenes

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Mit dem Tiefschlaf ist es nach 3 Stunden vorbei. Um 5 Uhr wache ich auf und leider kann ich danach auch nicht mehr weiterschlafen. Irgendwie habe ich Beklemmungen vor dem heutigen Tag. Ich wälze mich daher noch eine Stunde im Bett herum und lese im Internet, insbesondere die neuesten Absurditäten aus der deutschen und der amerikanischen Politik. Dass man tatsächlich in vielen Ländern und auch zunehmend in Deutschland glaubt, das Thema der Migration einfach durch…

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Iron Curtain Trail 1 – Grense Jakobselv – Klaipeda

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Hier die Strecke des Iron Curtain Trail, die ich dieses Jahr fahren möchte. Ich gehe davon aus, dass es etwas mehr Kilometer werden als hier angegeben. Ich denke etwa 3.500 km. Einige Schleifen in Russland und Estland, die näher an der Ostsee entlang führen, hat das Programm geschnitten. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und morgen geht es los. Es war gar nicht so einfach alles zu planen und zu reduzieren und dennoch alles Notwendige einzupacken. Die…

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Iron Curtain Trail

von | Aktuelles, Von der Barentssee nach Leipzig | 2 Kommentare

Quelle: Michael Cramer, Broschüre Radweg Eiserner Vorhang Nachdem ich den Euro Velo 6 vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer bewältigt habe, möchte ich ab diesem Jahr eine weitere Herausforderung wagen. Das ist der Iron Curtain Trail oder auf Deutsch: Der Radweg Eiserner Vorhang, der Euro Velo 13. Er führt von der Barentssee im äußersten Nordosten Norwegens entlang der russischen Grenze über Finnland bis zur Ostsee. Danach geht es die Ostsee entlang nach Russland über Sankt…

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Ligurische Wanderungen 19.-25.Mai 2018

von | Aktuelles, Bilderbogen, Toskana und Ligurien 2018 | keine Kommentare

Neben der Tour direkt durch Cinque Terre haben wir auch noch einige andere Wanderungen unternommen. Meist ging es nur über 10 bis 12 Kilometer aber dennoch hatten es die Touren in sich. Belohnt wurden wir durch herrliche Ausblicke. Die Touren verliefen überwiegend auf dem Sentierio Leguria, ein Wanderweg, der sich entlang der ligurischen Küste von der französischen Grenze bis zur Toskana zieht. Hier an der Riviera di Levante zieht führt der Weg entlang der durch…

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Cinque Terre: 18./19. Mai 2018

von | Aktuelles, Bilderbogen, Toskana und Ligurien 2018 | keine Kommentare

Unser Quartier in Ligurien haben wir in Moneglia genommen. Eines unserer Hauptziele während dieses Aufenthalts sind die Cinque Terre. in dem Gebiet zwischen Sestri Levante und La Spezia wurde in jahrhundertelanger mühevoller Arbeit eine einzigartigen Kulturlandschaft geschaffen, um Wein und Ölbäume zu kultivieren. Noch in den 1970er Jahren gehörten die fünf Dörfer, die der Region ihren Namen gab zu einem echten Geheimtip. So erinnere ich mich noch an eine meiner schwierigsten Autofahrten, die ich auf…

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Pisa: 17. Mai 2018

von | Aktuelles, Bilderbogen, Toskana und Ligurien 2018 | keine Kommentare

Auf unserer Fahrt von der Toskana nach Ligurien machen wir einen kurzen Stopp an der Piazza de Duomo oder dem Campo dei Miracoli, wie er im Volksmund genannt wird, wo mit dem Schiefen Turm von Pisa ein im wahrsten Sinne des Worts auf Sand gesetztes Bauwerk zum Weltkulturerbe geworden ist. Der Besucherandrang verhindert unser Bedürfnis den Turm zu besteigen und auch den Dom, das Baptisterium und den Friedhof Camposanto zu besuchen. Wir machen nur einen…

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Toskana: 12. bis 17. Mai 2018

von | Aktuelles, Bilderbogen, Toskana und Ligurien 2018 | keine Kommentare

Den ersten Teil unseres Italien-Urlaubs verbringen wir auf einer Olivenplantage etwa 80 Kilometer südlich von Pisa an der Westküste der Toskana nahe Monteverdi Marittimo. Nicht die großen Highlights wie Florenz oder Siena haben es uns angetan, sondern kleinere Orte wie Volterra oder San Gimignano oder die raue Küste und auch die immer wieder beeindruckende Landschaft. Das Wetter war leider etwas durchwachsen. Meistens war der Himmel bewölkt oder zumindest wolkig, öfter hat es auch geregnet und…

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Resümee Belgrad – Schwarzes Meer

von | Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Den Eurovelo 6 habe ich nun mit diesem letzten Abschnitt beendet. Um es gleich zu sagen, dieser letzte Abschnitt war, abgesehen von den Highlights des Eisernen Tores, auch der Stadt Ruse und des Donaudeltas, sicher nicht der spannendste oder interessanteste. Der Weg war über weite Strecken sehr monoton: Hügel auf, Hügel ab und über hunderte von Kilometern nur durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet mit wenigen kulturellen oder anderen Sehenswürdigkeiten. Es ist sicher nicht ganz falsch, wenn…

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29.-31. Tag: 2. bis 4. Mai 2018 (Rückfahrt nach Deutschland)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Der Schock musste erst einmal bewältigt werden. Am nächsten Morgen zeichnete sich in meinem Kopf aber eine mögliche Lösung ab. Da die Züge in Rumänien nur sehr unzuverlässig Fahrräder mitnehmen und Fernzüge wohl überhaupt nicht, beschloss ich es doch noch mal mit dem Bus zu versuchen. Zumindest flixbus schien ja den Busbahnhof von Tulcea anzufahren. Ich vergewisserte mich zunächst, dass dies auch heute der Fall war. Grundsätzlich nimmt flixbus ja auch Fahrräder mit. Allerdings nicht…

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28. Tag: 01. Mai 2018 (Tulcea – Versuch einer Rückfahrt)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Ich wachte nicht gerade zuversichtlich auf. Die Erfahrung, dass ich den Bus am Freitag nicht zu sehen bekommen hatte, die Unmöglichkeit von jemandem am Busbahnhof beraten zu werden oder eine Auskunft zu erhalten, also insgesamt eine Ungewissheit, ließ mich skeptisch in den Tag blicken. Ich verspürte auch wenig Lust noch einmal eine Tour zu unternehmen, obwohl einige Klöster in der Umgebung von Tulcea durchaus reizvoll gewesen wären. Ich ließ mich daher nach dem Frühstück durch…

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27.Tag: 30. April 2018 (Tulcea)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Nach einem ausgiebigen Frühstück mache ich noch einen Spaziergang durch Sulina. Es ist übrigens interessant, dass die rumänischen Touristen die ja vorwiegend die Pension belegen, sich ihr Frühstück selbst mitbringen und in der Küche der Pension zubereiten. Offensichtlich ist das Frühstück der Pension für die meisten dann doch Luxus, obwohl es gerade mal 2 € kostet. Da ich ja, wenn Zeiten und Termine anstehen, immer von der Befürchtung getrieben bin, es könnte schiefgehen und ich…

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26. Tag: 29. April 2018 (Sulina)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Heute also das Donaudelta erkundet. Es war ein wunderschöner Tag, strahlend blauer Himmel und Temperaturen um die 20 Grad. Unser Vermieter brachte uns zum Hafen und zu den Booten. Offensichtlich ist er nur der Vermittler. Die Bootsführer und später dann die Safarifahrer sind die Unternehmer, bei denen man dann bar und ohne Rechnung hinterher bezahlt wie man das ja auch aus anderen Ländern kennt. Es kamen etwa zwanzig Personen zusammen, die sich auf zwei Boote…

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25. Tag: 28. April 2018 (Sulina)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | ein Kommentar

Mein Fahrrad und einen großen Teil meines Gepäcks darf ich bis Montag in der Pension in Tulcea lassen, denn dann kehre ich auch dorthin zurück und verbringe dort noch eine Nacht. So fahre ich mit kleinerem Gepäck auf einem schnellen Motorboot zusammen mit etwa zehn anderen Passagieren sehr rasant nach Sulina. Ich hatte mir die Bootsfahrt eigentlich schöner vorgestellt. Aber mein Vermieter in Tulcea hatte mir diesen Anbieter empfohlen und auch für mich gebucht. Der…

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24. Tag: 27. April 2018 (Tulcea)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Heute will ich die Umgebung von Tulcea etwas genauer erkunden. Ins Delta komme ich wohl noch nicht hinein. Aber ich werde an dem großen Lagunensee Razim entlangfahren und mir in den Dörfern die an mehreren Stellen kunstvoll gestalteten kleinen Häuser, die mir ja schon in den letzten Tagen ins Auge gesprungen sind, anschauen. Hier sollen sie besonders schön sein. Außerdem möchte ich zumindest auch ein Blick auf den südlichen Mündungsarm, den Sanftu-Gheorghe-Arm werfen. Da die…

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23. Tag: 26. April 2018 (Tulcea)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | ein Kommentar

Heute also ein fahrradfreier Tag. Das Frühstück in meiner Pension war recht ordentlich. Ich bekam ein Omelett, Weißbrot, Salami, Käse, Marmelade und auch Butter. Allerdings hatte man etwas den Eindruck, dass alles ziemlich abgezählt war. Es war nie reichlich vorhanden, sondern man bekam im ausgesprochenen Bedarfsfall nachgeliefert. Beim Kaffee ist das übrigens schon auf der gesamten Tour so. In manchen Unterkünften wird sogar ab der zweiten Tasse Kaffee gesondert berechnet Nur schwer gewöhnen kann ich…

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22. Tag: 25. April 2018 (Tulcea)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | 2 Kommentare

Angekommen! Nun habe ich es also geschafft und habe den Eurovelo 6 von Saint-Nazaire an der Atlantikküste bis nach Tulcea kurz vor dem Schwarzen Meer innerhalb eines Jahres in mehreren Etappen und auch nicht ganz kontinuierlich zurückgelegt: Ich gebe zu, es erfüllt mich ein wenig mit Stolz, das geschafft zu haben. Gegen 9:30 Uhr verabschiedete ich mich aus meiner sehr schönen Unterkunft Casa Delia einige Kilometer vor dem Ort Ciucurova. Gerne hätte ich meine Vermieter…

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21.Tag: 24.April 2018 (Topolog)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Ich habe heute sehr gut ausgeschlafen und fühle mich richtig fit. So mache ich mich erst einmal auf die Suche nach einem Restaurant oder einer Bäckerei. Letztere finde ich dann unweit von meinem Quartier. Auch hier wird noch frisch gebacken und ich bin insofern wieder etwas früh. Es gibt auch einen Kaffeeautomaten. Allerdings ist der Kaffee wohl ausgegangen, so dass es zur Zeit keinen gibt. Ich leiste mir also zwei Teigstückchen und trinke erst einmal…

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20. Tag: 23. April 2018 (Harsova)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | ein Kommentar

War leider zu früh wach geworden und deshalb nicht ganz ausgeschlafen. Ich ging dann erst einmal auf die Suche nach einem Frühstück und landete in einer kleinen Bäckerei, die ich gestern schon ausgemacht hatte. Dort gab es auch Kaffee. Allerdings hatten sie nur Würstchen im Schlafrock. Wie ich dann später merkte, buken sie selbst und die Würstchen im Schlafrock waren einfach das Erste, was fertig war. Danach wurden die Regale immer voller. So konnte ich…

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19. Tag: 22. April 2018 (Cernavoda)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Es war wieder so ein Tag, der mich mit gemischten Gefühlen vorausschauen ließ. Ich war noch nie in Rumänien, aber hatte natürlich schon viele Schauergeschichten gehört. Alles Zigeuner. Man muss seine Wertsachen immer im Auge behalten. Sie schlitzen einem die Taschen auf, um da ran zu kommen und so weiter und sofort. Natürlich sind wir aufgeklärte Menschen und lehnen solche Vorurteile ab. Dennoch schleppen wir sie mit uns rum. Reden wollen wir allerdings nicht darüber….

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18. Tag: 21. April 2018 (Silistra)

von | 2. Bulgarien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Mein Frühstück steht zwar exakt so wie ich vorbestellt habe auf dem Tisch als ich um 7:30 Uhr in das Restaurant komme. Aber da ich an Butter nicht gedacht habe, gibt es auch keine Butter und abgerechnet wird hinterher und da kommt dann die für bulgarische Verhältnisse stolze Summe von 11,50 Lew, was etwa 5,75 € entspricht. Als ich darauf hinweise, dass bei booking.com das Frühstück mit 2 € angegeben sei, zuckt der Mann, der…

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17. Tag: 20. April 2018 (Tutrakan)

von | 2. Bulgarien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

In der Nacht war wieder ein Regengebiet über Ruse hinweggezogen. Aber schon nachdem ich das Frühstück beendet hatte, brach die Sonne wieder durch. Aber es war windig und wohl dadurch auch deutlich kühler als die letzten Tage. Gegen 10 Uhr kam ich los. Ruse hat übrigens durchaus ein gutes Radwegenetz. Ich hatte es gestern nicht erwähnt, weil ich da eine andere Perspektive hatte. Es ist zwar nicht mit unseren Großstädten vergleichbar, aber für Bulgarien sicher…

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16. Tag: 19. April 2018 (Ruse)

von | 2. Bulgarien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | ein Kommentar

Heute also Ruse. Nach dem Frühstück mache ich mich auf. Das Wetter ist zwar noch etwas trüb, die Prognosen versprechen allerdings eine zunehmende Aufheiterung. Mein erster Weg führt mich zur Touristeninformation. Von außen sieht es aus als wäre geschlossen, kein Licht und kein Mensch ist drinnen zu sehen. Ich versuche es trotzdem an der Tür und sie lässt sich öffnen. Als ich hineinkomme sehe ich immer noch niemanden, bis ich hinter den Tresen schaue, wo…

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15.Tag: 18. April 2018 (Ivanovo – Ruse)

von | 2. Bulgarien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Das Frühstück im City House Hotel ist sehr ordentlich. Es gibt Toastbrot, sehr dicke Wurstscheiben, ebenso dicke Scheiben gelber Käse wie er hier genannt wird, wenn es kein Schafs- oder Ziegenkäse ist. Es gibt wieder Gurken und Tomaten, es gibt Rührei mit bulgarischer Wurst und bulgarischem Schinken, es gibt verpackte Marmelade und sogar so eine Art Nuss-Nougat-Creme. Schließlich gibt es noch Äpfel und Orangen. So lasse ich es mir erst einmal schmecken. Auffällig ist, die…

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15. Tag: 17. April 2018 (Ruse)

von | Aktuelles | keine Kommentare

Was für ein ereignisreicher Tag! Ich frühstücke in der Bar des Hotels. Wenn man ein Frühstück bestellt, bekommt man ein mit Käse überbackenes Omelett, drei Scheiben getoastetes Weißbrot, ein Stück Schafskäse, Butter und Marmelade sowie geschnittene Tomaten und Gurken. Dazu gibt es natürlich Kaffee, der aber hier immer Espresso ist und damit sehr klein. Aber mit etwas mehr Milch geht das dann. Man kann wirklich schlechtere Frühstücke bekommen. Ich hatte gestern schon beschlossen heute über…

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14. Tag: 16. April 2018 (Svishtov)

von | 2. Bulgarien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | ein Kommentar

Viel Neues gibt es auch heute nicht zu berichten. Auch heute war der Weg wieder das Ziel. Allerdings hatte ich heute nur eine Strecke von etwa 50 Kilometern vor mir. Nach einem etwas spartanischen Frühstück machte ich mich auf den Weg. Vor mir lagen erst einmal 6 Kilometer Steigung und sie sollte eine der höchsten an diesem Donauabschnitt sein. So fuhr ich mit etwas gemischten Gefühlen los. Der Anstieg war aber doch harmloser als ich…

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13.Tag: 15. April 2018 (Nikopol)

von | 2. Bulgarien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Ja, es ist nicht einfach, sich in Bulgarien jeden Morgen zu motivieren, die Fahrradtour fortzusetzen. Aber ich bleibe erst mal in Bulgarien. Die Hotelbetreiberin, sie heißt Emilie und ist gleich zum Du gegangen, begleitet mich zum Frühstück in die benachbarte Bar. Ich trinke wieder Espresso mit Milch und bestelle ein Schinkensandwich mit Käse überbacken. Emilie erzählt mir, dass sie Theaterwissenschaften studiert habe und früher, also zu Zeiten des Sozialismus im Theater- und Kulturbereich tätig gewesen…

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12. Tag: 14. April 2018 (Oryahovo)

von | 2. Bulgarien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Heute morgen strahlender Sonnenschein und es verspricht recht warm zu werden. Nachdem ich mich von meinem gestrigen Abendessen befreit hatte, habe ich doch noch recht gut geschlafen. Wenn es dunkel ist, sieht man ja Gottlob nicht, wo man schläft. Morgens ging ich dann in die benachbarte Bar, wo man frühstücken konnte. Viel gab es nicht. Ich entschied mich für Sandwiches mit gekochtem Schinken und Käse überbacken sowie einen Milchkaffee. Erfreulicherweise habe ich alles gut vertragen….

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11. Tag: 13. April 2018 (Lom)

von | 2. Bulgarien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Heute Morgen zum letzten Mal unter der Obhut von Bojan gefrühstückt. Danach ging es bereits gegen 8:30 Uhr los. Eigentlich sollte die Tour nach Lom in zwei Tagesetappen erfolgen. Aber mir war es ganz recht, möglichst bald einen meiner Ruhetage wieder herauszufahren. So reifte schon früh die Überlegung, ob es nicht bereits heute bis nach Lom gehen könnte. Es lief auch recht flott. Die Grenze nach Bulgarien erreichte ich schon gegen 10 Uhr und da…

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9./10, Tag: 11./12. April 2018 (Negotin – Rekonvaleszenztage)

von | 1. Serbien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Ich brauchte doch noch einen Tag mehr, um wieder fit zu sein. Das blöde an meinem serbischen Virus ist, dass er einen viel Kraft kostet. Das war schon letztes Jahr in Belgrad so. Auch wenn es mich dieses Jahr erheblich schwächer erwischt hat, brauche ich doch einige Tage, um mich wieder voll fahrtüchtig zu fühlen. So habe ich gestern eigentlich nur geschlafen und auf der Terrasse gesessen und gelesen. Nachmittags habe ich dann einen kurzen…

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8. Tag: 10. April 2018 (Negotin – Ruhetag)

von | 1. Serbien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | ein Kommentar

Heute also Ruhetag. Ich fühle mich auch etwas erschlagen, hab aber nicht den Eindruck, dass es von der Radtour kommt. Das Frühstück ist sehr freundlich angerichtet. Es gibt Orangensaft, Kaffee, eine Art Omelett, dessen Name ich allerdings nicht verstanden habe, Brot, Marmelade und einige Scheiben Wurst sowie eine Schüssel mit Tomaten und Gurken. Obst scheint hier in Serbien zum Frühstück nicht so üblich zu sein. Nach dem Frühstück schreibe ich noch meinen Bericht von gestern…

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7. Tag: 9. April 2018 (Negotin)

von | 1. Serbien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Nach dem Aufstehen fahre ich erst einmal in die nächste Pekara und decke mich für das Frühstück und den Tag mit Brötchen und anderen Teigwaren ein. Es ist zwar oft Blätterteig, dennoch finde ich die herzhaften Blätterteige mit eingebackenen Tomaten, Käse und/oder Salami sehr lecker. In einem kleinen Supermarkt erstehe ich noch Wasser und Apfelsaftschorle für den Tag. Das Obst sah leider nicht sehr verlockend aus. Da ich noch einen Apfel habe, verschiebe ich den…

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6. Tag: 8.April 2018 (Kladovo)

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Das Thema der gestrigen Unterkunft habe ich dann doch über Nacht abgehakt. Der Vermieter merkt mir meine Unzufriedenheit an, allerdings gibt er vor, meine Kritik nicht zu verstehen und zuckt die Schulter. Er bietet mir sogar an, mir das Abendessen einzupacken und mir mitzugeben. Da schüttelt es mich geradezu. Allerdings gibt er sich beim Frühstück nun etwas mehr Mühe. Ich bekomme in etwa das, was ich bestellt habe: Brot zwei Scheiben Wurst und Marmelade. Lediglich…

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5. Tag: 7. April 2018 (Golubinje)

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Nach den gestrigen Aufregungen habe ich dennoch gut geschlafen. Ab heute liegt eine der spannendsten Strecken des gesamten Donauradweges vor mir. Der sogenannte Donaudurchbruch und das Eiserne Tor. Die Schlammwege werden aufhören, weil ich nun auf dem offiziellen Donauradweg über 100 Kilometer Straße unmittelbar entlang der Donau fahre. Auch sonst entwickelt sich einiges zum Positiven. Morgens regnet es zwar noch. Aber gegen 10 Uhr hört es auf und der Himmel klart zunehmend auf. Die Temperaturen…

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4. Tag: 6. April 2018 (Golubac)

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Heute ist Karfreitag in Serbien. Das orthodoxe Osterfest findet offensichtlich 1 Woche später als bei uns statt. Merken tut man davon nicht viel. Die meisten Geschäfte sind auch heute geöffnet und der LKW-Verkehr war auch nicht weniger als sonst, zumindest nach meinem Empfinden. Ansonsten brachte der Karfreitag eine aus meiner Sicht sehr unerfreuliche Veränderung. Es regnete, war recht windig und merklich kühler geworden. Ein richtig ungemütlicher Tag zum Fahrradfahren. Über 13 Grad kamen die Temperaturen…

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3. Tag: 5. April 2018 (Smederevo)

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Nach der durchwachten letzten Nacht im Bus brachten mich heute 9 Stunden tiefer Nachtschlaf zu gewohnter Frische und Fitness zurück. Da es in dem Guesthouse kein Frühstück gab, musste ich mich selbst mit Frühstück versorgen. So fuhr ich kurz nach 8 Uhr in die Stadt hinein und erkannte bzw. erinnerte dann auch bald, dass Bäckerei doch Pekara hieß. Leider gab es dort keinen Kaffee und den brauche ich morgens schon. Mit Limonade war mir da…

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1.und 2. Tag: 03./04. April 2018 (Belgrad/Panchevo)

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Abends fahre ich mit dem Bus vom Leipziger Flughafen los. Er soll mich nach Belgrad bringen. Ich bin mit dem Fahrrad zum Flughafen geradelt, während Heidrun mein Gepäck mit dem Auto zum Flughafen transportiert. Ich musste nämlich meine fünf Taschen zu einem Gepäckstück vereinen und das ist gar nicht so einfach. Schließlich half mir eine bei Decathlon erstandene Sporttasche aus dünnem aber strapazierfähigen Nylon und mit 80 Litern Fassungsvermögen. Hier bekam ich meine Sachen dann…

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Serbien

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Nun ist es also wieder soweit. Am 3. April starte ich mein letztes Teilstück auf dem Eurovelo 6 vom Atlantik an das Schwarze Meer. Es geht nun „nur“ noch von Belgrad die Donau entlang bis zum Schwarzen Meer. Rund 1500 Kilometer liegen vor mir. In Constanta soll die Tour dann enden. Mein erstes Teilstück führt nun durch Serbien. Weitere Abschnitte führen mich dann durch Bulgarien und Rumänien. Bis Anfang Mai möchte ich es geschafft haben….

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Templin – Leipzig (19. bis 21. März 2018)

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Ein herrlicher Tag. Sonnenschein pur. Das Frühstück, dass mir Frau Winter bereitet hat, ist wieder hervorragend. Sie hat mir so viel aufgetragen, dass ich mich nach ihrer ausdrücklichen Aufforderung mühelos für den ganzen Tag versorgen kann. Gegen 8:30 Uhr komme ich los. Es sind allerdings -6° und ich habe mich dick eingepackt. Dennoch habe ich den ganzen Tag nicht gefroren. Ich hatte also die richtigen Schalen angelegt. Von Templin bis Zehdenick führt ein wie immer…

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Templin (15. bis 18. März 2018)

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Am Donnerstagmorgen wurde ich erst einmal von Frau Winter mit einem tollen Frühstück verwöhnt, dass keine meiner Wünsche offenließ. Ich war ihr einziger Frühstücksgast, weil alle anderen Gäste Langzeitgäste und Selbstversorger sind. Neben Kaffee sowie hellen und Körnerbrötchen gab es mehrere Wurst- und Käsesorten, Marmelade, Nuss-Nougatcreme, Obst und eine aufgeschnittene Tomate und Paprika. Ich bin wunschlos glücklich. Danach ist erst einmal Wäsche waschen angesagt. Nachdem diese fertig ist und ich sie in den Trockner getan…

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Leipzig – Templin (12. bis 14. März 2018)

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Eigentlich wollten wir nur einen Ayurveda-Erlebnistag in der Naturtherme Templin verbringen. Da ich aber nichts Besseres zu tun hatte, beschloss ich mit dem Fahrrad hochzufahren und machte mich bereits am Montag auf den Weg. Es sollte auch eine Trainingstour für die im April bevorstehende Tour von Belgrad ans Schwarze Meer werden. Der Sonntag hatte uns mit fast sommerlichen 18° verwöhnt, so dass ich mich auch nicht von dem prognostizierten Kälteeinbruch zum Ende der Woche abhalten…

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Sri Lanka – Eine Annäherung

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Nun liegt unsere Reise nach Sri Lanka schon wieder einige Wochen hinter uns. Ich wollte aber auf jeden Fall noch einen kurzen Rückblick auf dieses ungewöhnliche und eindrucksvolle Land wagen. Das geht hier sicher nur recht steckbriefartig. Aber ein Versuch ist es wert. Wahrscheinlich geht es vielen anderen auch so wie mir: Außer den Begriffen Ceylon, mehr als Tee denn als Land, Tamilen, die einen Bürgerkrieg anzettelten und Tsunami, von dem Sri Lanka wohl mit…

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04.01.2018: 8. bis 10. Tag – Horton-Plain-Nationalpark – Buddhastatuen von Buduravagala – Bundala Nationalpark

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Am Dienstag stand nun eine Fahrt mit der Eisenbahn von Bandarawela bis Ohiya und anschließend eine Wanderung durch den Horton-Plains-Nationalpark auf dem Programm. Die Zugfahrt war wohl weniger wegen des Zuges, sondern wohl eher wegen der phantastischen Aussichten in ein weites, zum Teil dicht besiedeltes aber auch waldreiches Tal, das von steilen und zum Teil bizarr geformten Bergen begrenzt wird. Der Zug selber hatte dagegen schon viele Jahrzehnte auf dem Buckel und man fühlte sich…

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08.01.2018: 11. bis 12. Tag – Negombo

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Den Freitag und Samstag verbringen wir mit Strandspaziergängen und kleineren Erkundungstouren nach Negombo. Die Stadt hat etwa 120 Tsd. Einwohner und erstreckt sich über viele Kilometer entlang der Küste nördlich von Colombo. Die Strandwanderungen sind insofern interessant, weil hier große Kontraste aufeinander stoßen. So reiht sich zwar einerseits ein Hotel an das andere, dazwischen gibt es aber immer wieder auch Bauruinen von nicht fertiggestellten Hotels und Ansammlungen von mit viel Müll, vor allem Plastemüll umgebenen…

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01.01.2018: 4. bis 7. Tag – Polonaruwa – Kandy – Hochland

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Am Freitag fuhren wir in in eine weitere ehemalige Hauptstadt Sri Lankas nach Polonaruwa. Sie wurde zunächst von den südindischen Cholas, die 993 Anuradhapura gestürmt hatten, etwa 90 Kilometer weiter östlich gegründet. Aber auch als die Singhalesen ihr Land im 11. Jahd. wieder zurückerobert hatten, blieben sie in Polonnaruwa und machten die von den Südindern errichtete Hauptstadt zur eigenen. Drei bedeutende singhalesische Herrscher prägten die Stadt. Zum einen Vijayabahu (1056-1111), der das Land wieder zurückeroberte….

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28.12.2017: 1. bis 3. Tag – Anuradhapura-Mihintale-Sigiriya-Ochsenkarrenfahrt und Katamaran-Safari

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Der Flug verlief relativ unproblematisch, außer dass wir unseren Zwischenstopp in Dubai trotz eines zügigen Flugs erst mit anderthalb Stunden Verspätung wahrnehmen konnten, weil das Flugzeug der Emirates Airlines wegen Nebel nicht landen durfte und deshalb noch einige Flugschleifen vor Dubai drehen mussten. Auf dem Flughafen wurden wir von einer Vertreterin von DER Tours in Empfang genommen und dem örtlichen, deutschsprechenden Reiseführer mit dem bedeutungsvollen Namen S. Indika Nishanta de Silva übergeben wurden. Wir sollten…

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Sri Lanka

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Eigentlich hätte ich mir nie vorgestellt mal nach Sri Lanka zu reisen. Heidrun hatte aber diesen Wunsch und so beschlossen wir Weihnachten auf dieses uns unbekannte Eiland zu reisen, das als englische Kolonie und bis 1972 Ceylon hieß, etwas kleiner als Bayern ist aber etwa doppelt so viele Einwohner hat und wie eine Perle südöstlich des indischen Subkontinents liegt. Seit 1972 heißt die Insel und der Staat Sri Lanka, was so viel wie „Strahlendes Land“…

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29.10.2017: Deutsches Eck und Rückfahrt nach Leipzig

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Heute geht es also nach Hause. Aber das wird wahrscheinlich gar nicht so einfach, weil Sturmtief Herwart offensichtlich Deutschland wieder mal fest im Griff hat und der Slogan der ehemaligen Deutschen Bundesbahn: „Alle reden vom Wetter, wir nicht!“  inzwischen seine Gültigkeit auf jeden Fall verloren hat. Hier im westlichen Deutschland ist vom Sturem allerdings recht wenig zu spüren. Lediglich in der Nacht hörte ich den Wind immer mal mit den Jalousien spielen, die dann in…

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28.10.2017: Koblenz

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Vor mir liegen noch deutlich über 100 Kilometer. Aber ich will es heute auf jeden Fall bis Koblenz schaffen. Ich habe auch schon ein Quartier in einem Vorort von Koblenz gebucht. Die Unterkünfte in Koblenz selbst sind an diesem Wochenende unbezahlbar. Zum einen zieht es mich nach Hause zurück zu meiner Frau und in die gewohnte und lieb gewonnene Umgebung. Zum anderen scheint sich nun doch ein tiefgreifenderer Wetterwechsel anzukündigen. Morgen soll das Sturmtief Herwart…

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27.10.2017: Traben-Trarbach

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Heute hatte ich zum ersten Mal seit fast acht Wochen ein Frühstück wie wir es in Deutschland kennen und mögen. Es gab Brötchen, Wurst, Käse, Eier und natürlich auch Nutella und Marmelade. Der Tag war heute noch einmal schön, heiter bis wolkig, sonnig und trocken. Dennoch ist es erheblich kühler geworden.  Ich mache zunächst noch eine Stadtrundfahrt durch Trier. Die Kaiserthermen, die Konstantin-Basilika, der Dom und das ehemalige kurfürstliche Palais sind natürlich Highlights, die man…

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26.10.2017: Trier

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Nach dem wieder ordentlichen Frühstück im ibis budget komme ich kurz vor 9 Uhr los. Es ist heute eher durch Nebel, denn durch Wolken trübe. Aber der Nebel hält sich hartnäckig. Ich mache noch eine kurze Runde durch Thionville, eine Stadt, die auch durch ihre Zugehörigkeit zum Deutschen Reich architektonisch geprägt ist. Dann geht es weiter die Mosel entlang. Jetzt ist es auch tatsächlich die Mosel. Die Kanäle werden weniger. Die Landschaft verändert sich gegenüber…

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25.10.2017: Thionville

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Der heutige Tag ist wirklich schnell erzählt. Mal sehen, ob es klappt. Das Frühstück war seinen Preis nicht wert. Es war das bisher dürftigste französische Frühstück. Dennoch war das Zimmer immer noch seinen niedrigen Preis wert und so war es insgesamt eine gute Wahl. Das Wetter ist weiter trübe. Es regnet aber nicht, zumindest da, wo ich langfahre und wenn dann bevor ich da langfahre. Es wird auch wärmer. Die Temperaturen steigen so auf etwa…

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24.10.2017: Nancy

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Nach einem guten französischen Frühstück geht es heute Morgen gegen 9 Uhr los. Der Tag ist trübe, aber es regnet erst einmal nicht mehr. Die Fahrt wird relativ eintönig. Sie geht kaum an der Mosel, sondern an den sie begleitenden Kanälen entlang und das über fast 80 Kilometer. Das heißt aber nicht, dass es nicht durchaus Vergnügen macht. Als Radwanderer muss man ohnehin über eine gewisse Portion Kontemplationsfähigkeit verfügen und sich auf sich und die…

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23.10.2017: Épinal

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Als ich morgens aus dem Fenster schaue hängen die Wolken sehr tief und es ist nass. Also erst einmal trübe Aussichten. Das Frühstück ist aber in Ordnung und mir wird sogar Wurst und Käse angeboten, was ich natürlich nicht ausschlage. Gegen 8.30 Uhr geht es dann bei Regen los. Die Auberge Alascienne liegt direkt an der Nationalstraße 66. Als ich sehe wie heute hier die LKW verbeirasen bin ich schon ganz froh, dass gestern Sonntag…

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22.10.2017: Bussang

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Heute soll es also an die Moselquelle gehen. Ich zweifle lange, ob ich die Tour ganz fahren soll. Es ist ein Temperatursturz von etwa 10 Grad angesagt. Ich muss eine Passhöhe von über 700 Metern überwinden und es soll Regen geben. Ca. 40 Km der insgesamt heute geplanten 51 Km könnte ich mit dem Zug fahren. Aber ich wähle doch den beschwerlicheren Weg, weil alle Beschwernisse eigentlich des Radwanderers Alltag sind. Immerhin bin ich ja…

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20.10.2017: Die Mosel von der Quelle bis zum Deutschen Eck

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Ja, morgen geht es dann erst einmal an die Moselquelle. Wahrscheinlich wird das der härteste Tag der gesamten Tour. Zum einen muss ich ca. 550 Hm rauf und zum anderen kündigt sich ein Wetterwechsel mit einem Temperatursturz von fast 10 Grad an. Auch regnen soll es, was ich gar nicht mehr kenne. Ansonsten habe ich für die Tour etwa 10 Tage eingeplant und hoffe, dass ich mein Vorhaben bis Ende Oktober wieder zu Hause zu…

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20.10.2017: Mulhouse

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Es war ein entspannter Tag heute. Mit dem B&B Hotel hier in Mulhouse bin ich sehr zufrieden. Ich habe ein ruhiges Zimmer und den Eindruck, dass relativ wenig Gäste da sind. Morgens beim Frühstück saß ich zunächst allein im Raum, dann kam noch ein Ehepaar. Zunächst musste ich heute einen Verlust wieder wettmachen. Ich hatte gestern irgendwo meine Mütze verloren. Wahrscheinlich ist sie mir irgendwo raus- oder weggerutscht. Bisher habe ich sie nicht allzu oft…

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19.10.2017: Mulhouse

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Nun ist der Himmel am Morgen zum ersten Mal wieder seit fast einer Woche wolkenverhangen. Aber es ist keine sonderlich dichte Wolkenschicht. Gegen 11 Uhr bricht dann die Sonne durch und es wird noch einmal ein herrlicher sonniger Tag. Nach dem Frühstück packe ich meine Sachen wieder aufs Fahrrad und mache zunächst eine Stadtrundfahrt durch Montbéliard. Um es vorweg zu nehmen, Montbéliard hat nicht sonderlich viel zu bieten. Die Stadt ist hübsch aber keine Reise…

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18.10.2017: Montbéliard

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Der sechste schöne Tag hintereinander. Was will man als Radwanderer mehr? Und die Perspektiven sehen weiter ganz ordentlich aus. An das Frühstück bei ibis habe ich mich gewöhnt und finde es auch zunehmend akzeptabel. Immerhin bekommt man neben Marmelade auch noch Käse und Frischkäse. Die Zimmer sind einfach und funktional und, was für mich natürlich besonders wichtig ist, auf das Wlan kann man sich bei ibis verlassen. Ich breche schon kurz vor 9 Uhr und…

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17.10.2017: Besançon

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Die heutige Tour war sicher eine der schönsten Tagesetappen auf meiner bisherigen Fahrt. Natürlich gehört dazu das wunderschöne Herbstwetter, das nun schon den fünften Tag anhält. Sowohl Dole als auch Besançon sind sicher eine eigene Reise wert. Besançon wird wohl leider zu kurz kommen. Dennoch hoffe ich mir morgen Vormittag noch einiges anschauen zu können. Zunächst machte ich heute noch eine kleine Stadtrundfahrt durch Dole. Mit der Kirche Notre-Dame, den zahlreichen Gebäuden der Altstadt aus…

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16.10.2017: Dole

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Allzu viel hat Chalon-sur-Saone nicht zu bieten. Sehenswert ist vor allem die Altstadt rund um die Kathedrale. Letztere ist durch ihre historistische Fassade aus dem 19. Jahrhundert etwas von der bis ins 8. Jhd. reichenden romanischen Ursprungsarchitektur entfremdet. Dennoch ist sie sehenswert. Erstmals sehe ich nun auch die Saone und verglichen mit der Loire macht sie sogar den Eindruck eines richtigen Flusses. Hier fahren auch richtige Schiffe, sowohl Frachtschiffe als auch Flusskreuzfahrer. Ansonsten bin ich…

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15.10.2017: Chalon-sur-Saone

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Das Delfotel ist wirklich eine gute Adresse. Die Zimmer sind in Ordnung und das Frühstück war sehr gut. Es gab neben Marmelade auch Wurst und Käse. Also, der Tag fing gut an. Als ich kurz vor 9 Uhr losfuhr war noch Nebel. Aber der lichtete sich dann ab kurz vor 10 Uhr und war eine halbe Stunde später schon völlig verschwunden. Die Sonne strahlte wieder den ganzen Tag von einem wolkenlosen Himmel herunter. Und es…

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14.10.2017: Paray-le-Monial

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Heute gehe ich es nun etwas ruhiger an. Das Wetter verspricht wieder phantastisch zu werden. Schon früh ist der Nebel verschwunden und die Sonne scheint, ohne durch Wolken daran gehindert zu werden. Man merkt den Herbst aber dennoch. Morgens, wenn ich losfahre, liegen die Temperaturen noch bei 10 Grad und ich setze mir eine Mütze auf und ziehe die Handschuhe an. Als erstes kann ich dann die Handschuhe ausziehen, etwas später folgt dann die Mütze…

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13.10.2017: Gannay-sur-Loire

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Ab heute ist eine Schönwetterphase angesagt, die eine ganze Woche lang anhalten soll. Der Blick aus dem Fenster verspricht zumindest für heute schon mal Gutes. Zwar ist noch Nebel, aber dahinter wird schon zunehmend Sonne sichtbar. Um es vorweg zu nehmen: Es wird ein phantastischer Tag. Sonne pur und Temperaturen deutlich über 20 Grad. Das Bon Laboreur, in dem ich abgestiegen bin, ist übrigens sehr empfehlenswert. Auch das Frühstück ist sehr ordentlich. Man bekommt sogar…

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12.10.2017: La Charité

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Heute ist es wieder bedeckt. Es nieselt. Francoise begleitet mich noch etwa 20 Kilometer auf meiner Rückfahrt nach La Charité. Die Rückfahrt ist entspannt. Sie ist auch nicht so steigungsintensiv wie die Hinfahrt. Ich nehme heute die Route südlich der N 151. Die N 151 gilt übrigens als die längste schnurgerade Nationalstraße in Frankreich wie mir Francoise erzählt. Wieder blicke man über weite Felder, die aber inzwischen weitgehend abgeerntet und winterfest gemacht sind. Kurz vor…

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11.10.2017: Bourges

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Heute also Bourges. Ganz anders als gestern verspricht es ein sehr sonniger und sogar warmer Tag zu werden. Der Himmel ist blau und wird auch den ganzen Tag durch kaum eine Wolke belästigt. Als erstes steuern wir die Kathedrale Saint-Étienne an, die ich ja gestern schon im Dunkeln bewundern konnte. Die Kathedrale von Bourges ist ein sehr beeindruckender Bau und zeichnet sich, wahrscheinlich wegen der relativ kurzen Bauzeit, durch eine architektonische Harmonie aus, die man…

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10.10.2017: Bourges

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Heute mache ich einen Ausflug nach Bourges. Bourges liegt etwa 50 Kilometer von der Loire und unweit vom geografischen Mittelpunkt Frankreichs entfernt. Es liegt also mittendrin in Frankreich. Nach Bourges hat mich Francoise eingeladen. Francoise lernte ich auf meiner Donaureise kennen. Sie ist auch seit einem Jahr im Ruhestand und hatte sich als erstes das Ziel gesetzt auf dem Eurovelo 6 zum Schwarzen Meer zu radeln. Damit hatten wir Natürlich ein gemeinsames Ziel und wären…

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09.10.2017: La Charité

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  Ich bin heute in einem Motel abgestiegen. Es liegt etwa drei Kilometer vor La Charité mitten in der Pampa an der Autobahn. Da es weit und breit kein Restaurant gibt, habe ich mir ein kleines Fertigmenü in der Mikrowelle aufwärmen lassen. Man war auf so etwas vorbereitet und stellte solche nicht gerade schmackhaften und auch nicht hochwertigen Menüs zur Verfügung. Die Tour heute war doch wieder etwas abwechslungsreicher als gestern. Ich bin sogar über…

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