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Fernrouten

3. Tag (12. September 2019): Von Hennigsdorf zum Brandenburger Tor

von | Aktuelles, Der Berliner Mauerradweg - September 2019, Fernrouten | 2 Kommentare

Heute morgen geht es gleich zum Frühstück zum Bäcker. Danach fahren wir wieder mit der U-Bahn nach Alt-Tegel und von dort mit der S-Bahn nach Hennigsdorf, von wo wir die letzte Etappe unserer Tour auf dem Berliner Mauer-Radweg starten. Noch etwa 50 km liegen vor uns. Von Hennigsdorf überqueren wir die Havel und es geht weiter auf einem Radweg entlang der Ruppiner Chaussee vorbei an Stolpe Süd. Kurz vor Heiligensee überqueren wir wieder die ehemalige…

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2. Tag (11. September 2019): Von Griebnitzsee nach Hennigsdorf

von | Aktuelles, Der Berliner Mauerradweg - September 2019, Fernrouten | keine Kommentare

Gegen 7 Uhr stehen wir auf. Ziemlich früh für Alex Verhältnisse. Aber ich bekomme eine Tasse Kaffee. Fürs Frühstück gehen wir dann in eine nahegelegene Bäckerei. Danach satteln wir unsre Räder und fahren die sechs Kilometer zum Hauptbahnhof. Das Gepäck lassen wir bei Alex. Wir haben beschlossen auch die nächste Nacht bei ihm zu übernachten, weil auch im Norden Berlins, den wir heute ansteuern werden, keine Übernachtungsmöglichkeiten zu einem vernünftigen Preis zu finden sind. Vom…

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1. Tag (10. September 2019): Vom Potsdamer Platz nach Griebnitzsee

von | Aktuelles, Der Berliner Mauerradweg - September 2019, Fernrouten | keine Kommentare

Heute gelingt es mir zum ersten Mal, mein Fahrrad mit im ICE nach Berlin zu transportieren. Es ist schön, dass die Bahn diese Möglichkeit nun endlich geschaffen hat, allerdings sind die Stellplätze rar. In meinem Zugteil sind es gerade einmal drei. Das führt dazu, dass man oft frustriert ist, weil einem bei der online-Buchung dann ganz am Schluss mitgeteilt wird, dass man nicht buchen kann, weil die Stellplätze für Fahrräder ausgebucht sind. Auch ich hatte…

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Der Berliner Mauer-Radweg – September 2019

von | Aktuelles, Der Berliner Mauerradweg - September 2019, Fernrouten | keine Kommentare

 Schon lange steht der Berliner Mauer-Radweg auf meiner Tourenagenda. Doch manchmal dauert es gerade länger, ehe man die naheliegendsten Projekte durchführt. Im Frühjahr hatte ich mit Alex, meinem Sohn, ausgemacht, dass wir dieses Projekt nun im Herbst gemeinsam angehen wollen. Alex ist nicht gerade ein passionierter Radfahrer, aber diese Tour wollte er gerne mit mir unternehmen. Immerhin ca. 170 Kilometer um das frühere West-Berlin. Zur Vorbereitung und Begleitung gibt es auch hier ein bikeline…

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22. Tag (25. August 2019): Mit dem Zug zurück nach Leipzig

von | Aktuelles, Fernrouten, Leipzig - Stettiner Haff - Usedom - Leipzig 2019 | keine Kommentare

Ich hatte bereits gestern versucht, eine Fahrkarte von Stettin nach Leipzig zu bekommen. Allerdings überraschenderweise ohne Erfolg. Dass es nicht einfach werden würde, ahnte ich schon, weil Fahrradkarten über die Bahn-App nicht zu bekommen sind. So versuchte ich es gleich über das Privatkundenportal bahn.de. Aber auch hier war ich nicht erfolgreich. Von Stettin nach Leipzig waren keine Fahrpreisauskünfte möglich und folglich konnte ich hier auch keine Fahrkarte buchen. Etwas kopfschüttelnd wanderte ich dann noch einmal…

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20.+21. Tag (23./24. August 2019): Stettin

von | Aktuelles, Fernrouten, Leipzig - Stettiner Haff - Usedom - Leipzig 2019 | keine Kommentare

So, nun habe ich mich durchgerungen, meine Fahrradtour hier in Stettin zu beenden. Bei Temperaturen um die 30 Grad macht das Radeln dann auch keinen Spaß mehr. Ich möchte aber doch bis Sonntag noch in Stettin bleiben, um die Stadt, die mir wirklich immer mehr gefällt, noch etwas näher kennen zu lernen. Stettin hat wohl lange Zeit nach 1945 eine Schattenexistenz geführt. Obwohl einst Hafen von Berlin, war die Stadt in Deutschland fast vergessen und…

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19. Tag (22. August 2019): Von Ueckermünde nach Stettin

von | Aktuelles, Fernrouten, Leipzig - Stettiner Haff - Usedom - Leipzig 2019 | keine Kommentare

Ich habe zwar gut geschlafen, bin aber trotzdem noch etwas erschöpft von der gestrigen Tour. Das Frühstück im Hotel ist ordentlich aber auch nichts Besonderes. Der Tag ist wieder sehr schön und sonnig. Die Temperaturen sollen nun aber deutlich über 25 Grad steigen. Gegen 8  Uhr bin ich dann schon reisefertig, weil ich die Fähre in Altwarp um 10 Uhr erreichen möchte. Ich drehe noch eine Runde durch die Stadt und schaue an der Marienkirche…

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18. Tag (21. August 2019): Von Ahlbeck nach Ueckermünde

von | Aktuelles, Fernrouten, Leipzig - Stettiner Haff - Usedom - Leipzig 2019 | keine Kommentare

Heute geht es also wieder Richtung Heimat. Der Tag verspricht herrlich zu werden. Als ich nach dem Aufstehen aus dem Fenster rausschaue ist strahlend blauer Himmel. Herr Schlatter, der mit seiner Frau die Strandkojen betreibt, kommt um kurz nach 7 Uhr und verabschiedet sich von mir. Ich kann nur sagen, dass ich mich hier in den Strandkojen gut aufgehoben gefühlt habe. Ich kann sie daher nur weiterempfehlen (http://www.usedom-strandkojen.de). Um 7:45 Uhr fährt der Zug, mit…

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17. Tag (20. August 2019): Usedom – Kirchentour 2

von | Aktuelles, Fernrouten, Leipzig - Stettiner Haff - Usedom - Leipzig 2019 | keine Kommentare

Noch einmal geht es auf Kirchentour. Ich fahre mit der Usedomer Bäderbahn von Trassenheide bis nach Ahlbeck. Für die 35 Kilometer muss ich 16 € berappen. 10 € für mich und 6 € für das Fahrrad. 6 € für das Fahrrad gelten aber für den ganzen Tag, so dass ich bei der Rückfahrt nur noch einen Karte für mich brauche. Das Wetter ist wieder sehr schön mit noch nicht allzu hohen Temperaturen. Für die nächsten…

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16. Tag (19. August 2019) – Wolgast – Peenemünde

von | Aktuelles, Fernrouten, Leipzig - Stettiner Haff - Usedom - Leipzig 2019 | keine Kommentare

Natürlich fühle ich mich noch etwas schwach und schlapp. Mit meinem Vermieter kläre ich, dass ich doch noch zwei Tage länger in meiner Strandkoje bleiben kann. Ich habe also noch zwei Tage Zeit, wieder zu Kräften zu kommen. Da in den Strandkojen derzeit noch keine Kartenzahlung möglich ist, nehme ich dies als willkommene Gelegenheit, meine Verfassung zu testen und nach Wolgast zu fahren, weil dort ein Geldautomat meiner Bank ist. Mal sehen wie ich die…

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14.+15. Tag (17./18. August 2019) Usedom – Der serbische Infekt

von | Aktuelles, Fernrouten, Leipzig - Stettiner Haff - Usedom - Leipzig 2019 | keine Kommentare

Über die beiden Tage gibt es leider wenig zu berichten. Heidrun hat das Wochenende frei und ich werde krank. Klasse Timing! Am Samstag fühle ich mich morgens nicht sehr wohl und mein Hals-Nacken-Bereich aber auch mein Lendenwirbelbereich schmerzen. Es sind meine neuralgischen Stellen und so mache ich mir erst einmal nicht viel draus, sondern schiebe es auf Nachwirkungen der Physiotherapie. Wir walken nach dem Frühstück durch den Wald und am Nachmittag gönnen wir uns die…

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13. Tag (16. Augsut 2019) Usedom – Kirchentour

von | Aktuelles, Fernrouten, Leipzig - Stettiner Haff - Usedom - Leipzig 2019 | keine Kommentare

Als ich am Montag in Benz und Mellingen war, habe ich in den beiden Kirchen immer größere Mengen eines kleinen etwa 25 seitigen Prospekts über die Kirche auf Usedom gesehen und natürlich mitgenommen, der sich als kleiner Inselkirchenführer versteht. Nun denke ich, dass es sicher auch mal ganz interessant ist, die Insel über ihre Kirchen zu erkunden. Einige Kirchen wie die in Benz und Mellenthin aber auch die in Peenemünde, Krummin und Karlshagen habe ich…

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12. Tag (15. August 2019): Usedom – Ausflug nach Peenemünde

von | Aktuelles, Fernrouten, Leipzig - Stettiner Haff - Usedom - Leipzig 2019 | keine Kommentare

Auch der heutige Tag ist eher ungemütlich. Es ist zwar wieder etwas wärmer geworden, aber zahlreiche Schauer gehen nieder. Gute Gelegenheit, mal ein Museum zu besuchen. So zieht es mich noch einmal nach Peenemünde. Ich will mir nun doch unbedingt das HTM (Historisch Technische Museum Peenemünde) anschauen. Ich hatte schon vorgestern bei meiner Tour nach Peenemünde den Eindruck, dass man hier zu einer sehr differenzierten Einschätzung des Geschehens in Peenemünde während der Nazizeit gekommen ist…

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10. Tag (13. August 2019): Usedom – Ausflug nach Peenemünde

von | Aktuelles, Fernrouten, Leipzig - Stettiner Haff - Usedom - Leipzig 2019 | keine Kommentare

Es ist etwas kühler geworden. Die Temperaturen steigen lediglich auf 20 Grad. Das ist aber für Ausflüge mit dem Fahrrad immer noch eine sehr angenehme Temperatur. Das Wetter ist aber auch wechselhafter geworden. Immer wieder muss man mit Schauern rechnen, obwohl auch viele etwas oberhalb oder nördlich an Usedom vorbeiziehen. Heute will ich zunächst einmal einige meiner ausstehenden Tagesberichte nachtragen. Ich bin inzwischen vier Tage im Rückstand. Ansonsten möchte ich noch einmal nach Peenemünde fahren…

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9. Tag (12. August 2019): Usedom – Ausflug nach Benz und Mellenthin

von | Aktuelles, Fernrouten, Leipzig - Stettiner Haff - Usedom - Leipzig 2019 | keine Kommentare

Heute muss ich meinen Tag nun wieder alleine verbringen. In meinem kleinen Apartment habe ich mich inzwischen eingerichtet. Da die Supermärkte hier auch am Sonntag aufhaben, konnte ich gestern noch im nahen Hunde-Netto mich mit dem notwendigen Dingen für ein angenehmes Frühstück versorgen. Ein solches genieße ich dann heute morgen erst einmal. So dann hatte ich mir einen Ausflug nach Benz und Mellenthin überlegt, zwei malerische Orte mitten auf der Insel und abseits vom Wasser….

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8. Tag (11. August 2019): Trassenheide – Ausflug nach Krummin, Freest und Peenemünde

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Nun ist Sonntag und Heidrun hat keine Therapien. Wir können den Tag also gemeinsam planen, gestalten und verbringen. Nach dem ordentlichen Frühstück in der Klinik fassen wir ein Tour zur Erkundung des nördlichen Teils von Usedom ins Auge. In der Klinik wird das als Bustour für die Patienten angeboten. Wir können das natürlich alleine und mit dem Fahrrad. Der Tag ist wieder sehr schön und wird mit etwa 26 Grad fast zu warm. Wir fahren…

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7. Tag (10. August 2019): Von Miedzyzdroje nach Trassenheide

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Ich habe zwar recht gut geschlafen, fühle mich aber trotzdem nicht sehr ausgeruht. In der Nacht hat es geregnet und nun ist die Luft doch recht schwül geworden. Ein Wetter, dass meine Lust auf Aktivitäten immer schon beeinträchtigt hat. Nach der Schlacht am Buffet im Hotel mache ich mich dann aber doch zügig auf den Weg. Mein Ziel ist nun die Rehaklinik in Trassenheide. Bis Swinemünde kann und sollte ich weiter auf der N 3…

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6. Tag (09. August 2019): Von Stettin nach Miedzyzdroje

von | Aktuelles, Fernrouten, Leipzig - Stettiner Haff - Usedom - Leipzig 2019 | keine Kommentare

Nach einem inzwischen doch recht vielfältigem Frühstück geht es für mich wieder los. Das Wetter ist auch heute sehr angenehm, sonnig und nur wenige Wolken und Temperaturen um die 25 Grad. Auch heute liegen wieder über 100 Kilometer vor mir. Eigentlich wollte ich nur bis nach Wolin im Südwesten der gleichnamigen polnischen Nachbarinsel von Usedom fahren. Allerdings war dort kein Quartier mehr zu bekommen. So wird mein heutiges Ziel wieder einmal Miedzyzdroje sein, wo ich…

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5. Tag (08. August 2019): Stettin

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Heute also ein fahrradfreier Tag! Immerhin habe ich in den letzten vier Tagen über 430 Kilometer zurückgelegt und bis Trassenheide auf Usedom sind es nun nur noch 150 Kilometer. Auch heute finde ich das Frühstück nicht so überzeugend. Mal schauen, ob das regional unterschiedlich ist. Auch heute reicht es aber aus. Die Vielfalt, die ich in der Vergangenheit gewohnt war, fehlt aber. Den Vormittag nutze ich für einen ausgedehnten Spaziergang, um mir die Hauptsehenswürdigkeiten wieder…

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4. Tag (07. August 2019): Von Cedynia bis Stettin

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Auch heute verspricht es zunächst einmal ein schöner Tag zu werden, nicht mehr ganz so warm wie gestern, aber mit Temperaturen um die 25 Grad angenehm. Aber auch heute sollen nachmittags wieder Schauer und Gewitter niedergehen. Vom Frühstück in meinem Hotel bin ich etwas enttäuscht, weil meine hohen Erwartungen an ein polnische Hotelfrühstück nicht erfüllt werden. Satt werde ich dennoch. Nach dem Frühstück fahre ich zurück an die Oder vorbei an einem gewaltigen Denkmal, dass…

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3. Tag (06. August 2019): Von Frankfurt an der Oder nach Cedynia (PL)

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Es soll heute warm werden. Temperaturen bis 28 Grad sind angesagt. Aber auch Schauer und Gewitter soll es geben. Ich komme gegen 8:30 Uhr in meinem Hotel Altberesinchen los und fahre zunächst in die City von Frankfurt/Oder, um mich dort noch etwas umzusehen. Die Stadt ist im 2. Weltkrieg sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden. So wurde die Innenstadt zu über 90 Prozent zerstört und nach dem 2. Weltkrieg hat es wohl an Initiative, Geld…

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2.. Tag (05. August 2019): Von Dahme/Mark nach Frankfurt an der Oder

von | Aktuelles, Fernrouten, Leipzig - Stettiner Haff - Usedom - Leipzig 2019 | keine Kommentare

Bin heute ganz zufrieden mit mir, weil ich die ca. 230 Km von Leipzig nach Frankfurt an der Oder wie geplant in zwei Tagen geschafft habe. Bin auch erstaunt, dass ich im Moment Durchschnittsgeschwindigkeiten schaffe, die mir bisher noch nie vergönnt waren. Nach dem sehr ordentlichen Frühstück in meiner Seniorenresidenz komme ich schon gegen 8 Uhr los. Zunächst geht es ein Stück auf dem Flaeming-Skate, der wohl eher von Fahrradreisenden genutzt wird als von Skatern….

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1. Tag (04. August 2019): Von Leipzig nach Dahme/Mark

von | Aktuelles, Leipzig - Stettiner Haff - Usedom - Leipzig 2019 | keine Kommentare

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Heidrun geht es gegen 8:30 Uhr los. Die ersten beiden Tage will ich Kilometer machen und bis morgen nach Frankfurt an der Oder kommen. Das sind etwa 230 Kilometer. Aber die Steigungen sind ja auf der Strecke überschaubar, so dass es zu schaffen sein müsste. Ich nehme also quasi die Ideallinie nach Nordosten. Eigentlich bräuchte ich ja nur die B 87 fahren. Sie führt nach Frankfurt an der Oder. Aber…

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65. – 67. Tag: 12. – 14. Juni 2019: – Rückreise (Santiago-Paris-Leipzig)

von | Aktuelles, Fernrouten, Von Leipzig bis ans Ende der Welt - 2019 | keine Kommentare

Nach dem letzten Frühstück im Hotel mache ich mich auf den kurzen Weg zum Busbahnhof in Cee. Der Bus nach Santiago hat Verspätung. Nachdem er dann aber eintrifft geht alles ganz schnell. Der Busfahrer gibt mir zu verstehen, dass ich das Fahrrad hinten in der von ihm geöffneten Ladeluke unterbringen soll. Da relativ wenige Fahrgäste unterwegs sind, ist das auch kein großes Problem. Dann geht es los. Die Fahrt nach Santiago kostet für mich 9,15…

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62. – 64. Tag: 9. – 11. Juni 2019 – Cee – Kap Finesterre – Cee

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Vorgestern, es ist Pfingstsonntag, starte ich nach dem Frühstück, das heute Señora hergerichtet hat und mache ich mich auf den Weg Richtung Finesterre. Ich weiß nicht, ob es an Señora, Sonntag oder Pfingsten liegt, auf jeden Fall gibt es heute nicht nur zwei Spiegeleier, sondern auch Speck dazu und ein mit Nüssen und Trockenfrüchten drapiertes Joghurt zum Frühstück. Ansonsten scheint sich herumgesprochen zu haben, dass ich mindestens vier Scheiben getoastetes Brot esse und Señora bedient…

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59. – 61. Tag: 6. – 8. Juni 2019 – Santiago de Compostela

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Der Tag vorgestern, mit meiner Ankunft in Santiago de Compostela, war schon recht grausam. So wünscht man sich die Ankunft an einem der wichtigsten Zwischenziele so einer Tour nun wirklich nicht. Ich bin relativ früh aus Arzúa losgefahren, aber es regnete bereits. Ich wollte aber zügig fahren, weil die Prognosen zunehmend schlimmeren Regen voraussagten. So war es dann auch. Ich kam allerdings bis Santiago sehr gut durch und war schon bereits um 12 Uhr dort….

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56.-58. Tag: 03. – 5. Juni 2019 – Piedrafita – Portomarin – Arzúa

von | Aktuelles, Fernrouten, Von Leipzig bis ans Ende der Welt - 2019 | 3 Kommentare

Die letzten drei Tage waren sehr anstrengend und ich bin froh, dass sich meine Tour nun langsam dem Ende zuneigt. Vorgestern hatte ich noch Temperaturen von weit über 25 Grad, viel Sonne und es war trocken, gestern fing der Regen an und hat mich den ganzen Vormittag begleitet und heute sind die Temperaturen auf unter 15 Grad gefallen und ich wurde von heftigen Regenschauern verfolgt. Dazu kommt, dass ich in den drei Tagen über 3000…

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55. Tag: 2. Juni 2019 – Ponferrada

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Heute soll es noch einmal sehr warm werden. Nach dem Frühstück in meinem Hostel treffe ich mich mit Christina am vereinbarten Ort. Sie lässt erkennen, dass ihr die 50 Kilometer bis Ponferrada wohl doch zu viel erscheinen, was natürlich in Ordnung ist. Wir fahren erst einmal gemeinsam los und … nach drei Kilometern stelle ich fest, dass ich den Schlüssel von meinem Zimmer im Hostel noch in der Tasche habe. Ich beschließe spontan zurückzufahren und…

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54. Tag: 1 Juni 2019 – Astorga

von | Aktuelles, Fernrouten, Von Leipzig bis ans Ende der Welt - 2019 | keine Kommentare

Nach dem leichten Frühstück bei Segniora Ane mache ich mich frühzeitig auf den Weg. Es  soll mit 32 Grad erst einmal der heißeste Tag werden. Deshalb habe ich gestern auch noch einmal umdisponiert und fahre nur bis Astorga und spare mir den Weg zum Cruz de Hierro für Sonntagmorgen auf, da ist es sicher angenehmer als am heutigen Nachmittag. Noch in León kaufe ich mir aber ein Baguette mit Schinken und Käse. Der Weg aus…

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53.Tag: 31. Mai 2019 – León

von | Aktuelles, Fernrouten, Von Leipzig bis ans Ende der Welt - 2019 | keine Kommentare

Heute begebe ich mich gegen 10 Uhr auf einen Stadtrundgang durch die Altstadt von León. Da das Frühstück aber wieder nur ein 3 €-Frühstück war, kehre ich schon bald in eine kleine Bar gegenüber der Kathedrale ein und gönne mir noch einen Kaffee und ein kleines Baguette Brötchen mit Serrano-Schinken. León schaut auf eine 2000-jährige Geschichte zurück. Es wurde gegründet als Lager der VII. römischen Legion um 1 n.u.Z. 988 wurde die Stadt von den…

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52. Tag: 30. Mai 2019 – León

von | Aktuelles, Fernrouten, Von Leipzig bis ans Ende der Welt - 2019 | keine Kommentare

Auch heute ein Tag, der nicht sehr aufregend verlief. Das Frühstück gab es wieder für 3 € und war entsprechend mager. Ansonsten war die Unterkunft aber sehr in Ordnung. Sogar das WLAN funktionierte hervorragend. Nach dem Frühstück schrieb ich meinen gestrigen Bericht, um damit die Zeit bis 10 Uhr zu überbrücken. Dann wollte ich mir nämlich noch zwei Kirchen hier in Sahagún anschauen. Es hat aber wenig Sinn, darauf zu hoffen, dass in Spanien, außer…

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51. Tag: 29. Mai 2019 – Sahagún

von | Aktuelles, Fernrouten, Von Leipzig bis ans Ende der Welt - 2019 | keine Kommentare

Heute wird es ein ziemlich entspannter Tag. Auch das Wetter wird immer schöner. Es soll in den nächsten Tagen sogar noch recht heiß werden. Nach dem Frühstück gehe ich zu der nahegelegenen Kirche San Martin. Sie gilt als „Perle der Romanik in Nordspanien“. Die Kirche wurde 1066 von Dona Mayor gestiftet, der Witwe des bedeutenden Königs Sancho III. von Navarra. Das Bauwerk wurde in den Jahren 1896 bis 1904 restauriert, wobei man sich bemühte, den…

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50. Tag: 28. Mai 2019 – Frómista

von | Aktuelles, Fernrouten, Von Leipzig bis ans Ende der Welt - 2019 | ein Kommentar

Mein Frühstück im Hostel habe ich heute mit Ceralienbaguette und Schinken angereichert. Danach schreibe ich noch meinen Bericht über Burgos und gegen 11 Uhr geht es los. Heute liegen etwa 70 Kilometer vor mir. Mein Ziel ist der kleine Ort Frómista. Die Tour macht keinen sehr anspruchsvollen Eindruck, außer dass sie zum ersten Mal über weite Strecken mit dem Pilgerweg identisch und daher unbefestigt ist und dass selbst der bikeliner von einigen unangenehmen Steigungen spricht….

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48.+49. Tag: 26./27. Mai 2019 – Burgos

von | Aktuelles, Fernrouten, Von Leipzig bis ans Ende der Welt - 2019 | keine Kommentare

Gestern lag nicht viel an. Ich stand auch etwas später auf und machte mir dann mit den gestern aus der Bar mitgebrachten Muffins, noch zwei im Proviant befindlichen Bananen und drei winzigen Kaffees für zusammen 0,90 € so etwas ähnliches wie ein Frühstück. Danach schrieb ich den Bericht für den vorgestrigen Tag und machte noch einmal einen kurzen Besuch in der Stiftskirche. Ich wollte nicht vor 11 Uhr losfahren, weil das Hostel in Burgos erst…

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47. Tag: 25. Mai 2019 – San Juan de Ortega

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Offensichtlich habe ich mir einen Floh irgendwo eingefangen. Die kleinen juckenden Dreierpusteln deuten auf jeden Fall darauf hin. Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt. Werde wohl mal nach und nach die Wäsche waschen müssen, in der Hoffnung ihn zu ersäufen. Zum Frühstück gehe ich in das von meiner Pensionswirtin vorgeschlagene Café. Es erweist sich aber nicht als so einfach, weil der Wirt nur spanisch spricht und versteht. Mit Kaffee komme ich noch zurecht. Kaffee mit…

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46. Tag: 24. Mai 2019 – Santo Domingo de la Calzada

von | Aktuelles, Fernrouten, Von Leipzig bis ans Ende der Welt - 2019 | keine Kommentare

Vor allem habe ich heute sehr gut geschlafen und fühle mich wieder fit. Ich mache einen kleinen Spaziergang zu einer nahegelegenen Bar/Cafeteria, wo ich mir ein Frühstück zusammenstelle aus zwei Tassen Kaffee, Tortilla mit Patatas (Kartoffeln) und ein Blätterteigstückchen mit Schokolade. Die Spanier scheinen ähnliche Frühstücksgewohnheiten zu haben wie die Italiener. Wichtig ist vor allem der Kaffee bzw. Espresso. Nachdem ich meine Sachen wieder verpackt habe geht es los. Die Nacht hat es wohl ziemlich…

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45. Tag: 23. Mai 2019 – Logroño

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Geschlafen habe ich nicht wirklich gut in dem Hostel. Ich war unruhig und bei acht Personen ist es auch immer etwas unruhig. Ab 4:30 Uhr begannen schon die ersten Handy-Wecker zu klingeln. Die Asiaten brachen sehr früh auf. Da es schon ab 6:30 Frühstück gab, habe ich mich dann auch um 6 Uhr aus meiner Koje gewälzt. Das Frühstück war übrigens für ein Hostel und für den Preis hervorragend und manches billige Hotel könnte hier…

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44. Tag: 22. Mai 2019 – Estella

von | Aktuelles, Fernrouten, Von Leipzig bis ans Ende der Welt - 2019 | keine Kommentare

Wieder ein recht sonniger Tag und Temperaturen um die 22 Grad. Die Nacht war recht kurz, weil das Hostel recht hellhörig war. Auch das Frühstück war nicht nach meinem Geschmack. Es gab nur Toastbrot, Butter und Marmelade. Interessant ist natürlich, was man für Leute in einem solchen Hostel kennenlernt. Gestern reiste noch eine Frau aus Halle an. Zwei Australier sind hier, drei Rumänen und sehr viele Asiaten. Nicht alle sind wegen des Jakobsweges hier. Die…

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43. Tag: 21. Mai 2019 – Pamplona

von | Aktuelles, Fernrouten, Von Leipzig bis ans Ende der Welt - 2019 | ein Kommentar

Heute wieder eine recht kurze Strecke. Pamplona ist meine nächste Station und sie liegt etwas über 40 Kilometer entfernt. Ich möchte etwas Zeit für die Stadt haben. Der morgen ist noch recht frisch, aber im Laufe des Tages wird es immer wärmer und sonniger. Mein Frühstück nehme ich heute wieder in der Bar ein, in der ich gestern schon zu Abend gegessen hatte. Der Wirt hatte ein schönes großes Buffet aufgebaut. Allerdings musste man jedes…

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42. Tag: 20. Mai 2019 -Espinal

von | Aktuelles, Fernrouten, Von Leipzig bis ans Ende der Welt - 2019 | ein Kommentar

Heute geht es also weiter. Am Morgen hat es noch geregnet aber als ich aufbreche hat der Regen bereits aufgehört.  Es bleibt zwar feucht und gelegentlich nieselt es noch ein wenig, Aber es ist kein Dauerregen mehr wie in den vergangenen Tagen. Natürlich ist die Fahrt hoch auf den über Ibanetapass  heute nicht so schön wie am vergangenen Donnerstag. Die Wolken hängen tief und die Sicht ist dadurch beeinträchtigt. Dennoch komme ich gut voran, wenn…

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39.-41. Tag: 17.-19. Mai 2019 – Saint-Jean-Pied-de-Port

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Waren die ersten drei Tage hier in Saint-Jean-Pied-de-Port sehr sonig, warm und schön, gibt es nun seit Donnerstagabend praktisch Dauerregen und die Temperaturen sind auf 10 bis 11 Grad gesunken. Hätte ich nicht so ein angenehmes Apartment, hätte ich wahrscheinlich die Krise bekommen. Gestern hörte der Regen einige Stunden auf und ich konnte zumindest mal einen längeren Spaziergang machen. Aber schon auf dem Rückweg fing es wieder an zu regnen. Mehrmals bin ich in den…

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38. Tag: 16. Mai 2019 – Ibaneta-Pass – Roncesvalles

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Heute soll erst einmal der letzte schönere Tag sein. Ab morgen ist für die dann folgenden drei Tage Regenwetter angesagt. So frage ich mich heute wie ich den Tag noch einmal am besten gestalten könnte. Da kommt mir die sicher für die meisten verrückt anhörende Idee, den Ibaneta-Pass und nach Roncesvalles ohne Gepäck hochzufahren. Es ist sozusagen die erste Etappe des Jakobsweges und gilt als eine der schwersten, weil es erst einmal von 190 Metern…

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36.+37 Tag: 14./15. Mai 2019 – Saint-Jean-Pied-de-Port

von | Aktuelles, Fernrouten, Von Leipzig bis ans Ende der Welt - 2019 | keine Kommentare

Ausschlafen, nicht darüber nachdenken zu müssen, ob man alles eingepackt hat und ob man alles richtig geplant hat, nicht darüber nachdenken zu müssen, ob man genügend Proviant verstaut, zu wenig oder zu viel eingepackt hat, ob man die richtigen Klamotten an hat und bei einsetzendem Regen die Regensachen griffbereit hat, das alles hat nach so einer langen Tour schon einen gewissen Erholungswert. Natürlich auch immer wieder die Frage nicht stellen zu müssen, schaffe ich heute…

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35. Tag: 13. Mai 2019 – Saint-Jean-Pied-de-Port

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Das Wetter ist herrlich, das Frühstück ebenfalls. Was Sabine und Philippe mir hier aufgetischt haben ist wirklich toll und im wahrsten Sinne des Wortes überwältigend. Meine leichte Andeutung, dass ich auch gerne Käse zum Frühstück esse, wird mit einer Platte mit vier sehr leckeren Käsesorten beantwortet. Die vier Marmeladen sind ebenfalls ausgezeichnet. Dazu gibt es noch einen frischen, von Sabine zubereiteten Obstsalat, einen frisch gepressten Orangensaft und süße Delikatessen, die eine Spezialität der Gegend von…

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34. Tag: 12. Mai 2019 – Salies-de-Béarn

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Heute scheint die Sonne von einem blauen Himmel herab, es ist wärmer geworden und der doch recht heftige Wind der letzten Tage hat nachgelassen. Heute habe ich aber auch noch einmal knapp 90 Kilometer vor mir, aber dafür sind es morgen bis Saint-Jean-Pied-de-Port nur noch etwa 55 Kilometer. Das Frühstück in der Auberge de Pins, also übersetzt Herberge in den Kiefern, ist in Ordnung, wenn auch etwas sehr auf französisches Frühstück reduziert. Von den Gästen…

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33. Tag: 11. Mai 2019 – Sabres

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Ich habe trotz eines hervorragenden Boxspringbettes nicht sonderlich gut geschlafen. Inzwischen habe ich schon den Eindruck, dass meine Kräfte nicht unerschöpflich sind. Die inzwischen fast 2.000 Kilometer und vor allem die 20.000 Höhenmeter haben schon Kraft gekostet. Vielleicht muss ich auch auf meinen Vitamin- und Mineralienhaushalt mehr achten. Man schwitzt ja auf so einer Tour schon gewaltig was raus. Meine Funktionskleidung ist auf jeden Fall jeden Abend bei meiner Ankunft immer völlig durchnässt, auch wenn…

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32. Tag: 10. Mai 2019 – Branne

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Das Maison Blue ist wirklich ein sehr hübsches Anwesen. Einmalig der Blick aus den rückwärtigen Fenstern in die Landschaft. Auch das Grundstück selbst scheint recht groß zu sein. Madame hat mir dann um 8 Uhr ein sehr gutes französisches Frühstück serviert, so dass ich gestärkt in den Tag gehen konnte. Heute liegen immerhin über 100 Kilometer vor mir. Die Landschaft bleibt zunächst noch sehr hügelig und ist geprägt insbesondere von Weidewirtschaft. Ich fahre wieder durch…

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31. Tag: 9. Mai – La Gonterie-Boulouneix

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Nachdem ich mich noch einmal mit einem Petite Dejeuner im B&B Hotel in Limoges gestärkt hatte, ging es wieder aufs Rad. Gestern war ich übrigens seit einem Monat unterwegs. Der heutige Tag begann wieder mit Regen. Als ich losfuhr hörte er dann auf und so blieb es auch bis mittags nicht trocken aber ohne Regen. Meine Tour führte heute endgültig aus dem französischen Zentralmassiv heraus in die Périgord, die eine Verbindung zwischen dem Zentralmassiv und…

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30. Tag: 8. Mai 2019 – Limoges

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Heute ist Feiertag in Frankreich. Man feiert offiziell den Tag des Kriegsendes, der natürlich auch als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der deutschen Kapitulation gesehen und gewürdigt wird. Leider hat man sich bisher in Deutschland noch nicht entscheiden können, diesen Tag zum Feiertag zu erklären. Freilich, wie bei solchen Feiertagen üblich, merkt man wenig vom Anlass. Anders als in Deutschland an gesetzlichen Feiertagen haben hier zwar die meisten aber nicht alle Geschäfte geschlossen. Einige…

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27. – 29. Tag: 5. – 7. Mai 2019 – Saint Désire – Guéret – Limoges

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Nun fasse ich mal drei Tage zusammen. Ich habe im Moment etwas Probleme mit der Technik. Hier in Frankreich ist das Internet in den ländlichen Regionen, durch die ich fahre, oft recht schwach. Das gilt auch für WLAN. Ich vermute da gibt es einen Zusammenhang. So dauert es immer furchtbar lange, bis ich meine Bilder hochgeladen habe. Da ich mich im Moment auch um die weitere Routenplanung bis zum spanischen Jakobsweg kümmern muss, frisst das…

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26. Tag: 4. Mai 2019 – Nevers

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Heute noch ein ruhiger Tag in Nevers. Ich hatte mich mit Francoise hier in Nevers verabredet. Sie wohnt in Bourges und kommt mit dem Zug hierher. Bourges liegt etwa 60 Kilometer von Nevers entfernt. Wir hatten uns vor ziemlich genau zwei Jahren in Neuburg an der Donau kennen gelernt. Auch sie war damals auf dem Weg ans Schwarze Meer. Da ich aber mein Fahrt in Ingolstadt damals unterbrochen habe, konnten wir nicht zusammen weiterfahren. Dennoch…

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25. Tag: 3. Mai 2019 – Nevers

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Je suis de retour à Nevers, je suis de retour à la Loire. Ja, zum dritten Mal innerhalb von anderthalb Jahren bin ich nun in dieser Stadt und an diesem Fluss. Nevers ist übrigens eine Kleinstadt von etwa 33.000 Einwohnern. Angesichts der sonstigen geringen Besiedlungsdichte hier wirkt es allerdings eher schon wie eine Großstadt. Die nächsten zwei Tage werde ich hier verbringen, bevor es wieder weitergeht. Heute ist erst mal Wäsche waschen angesagt. Mit meinem…

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24. Tag: 2. Mai 2019 – Nevers

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Auch heute kann ich mich über das Zimmer hier im Saint-Père nicht beklagen. Das Frühstück ist ebenfalls o. k. und ich merke das ich mich bereits gut an französisches Frühstück gewöhnt habe. Heute liegen über 80 km und etwa 1000 Höhenmeter vor mir. Der Blick aus dem Fenster macht es nicht besser, denn es regnet. Welch ein Unterschied zu dem phantastischen 1. Mai von gestern. Ich kann es vorwegnehmen, das wird sich auch den ganzen…

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23. Tag: 1. Mai 2019 – Saint-Père/Vézelay

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Nicht nur die Zimmer, sondern auch das Frühstück bei Virginie war ausgezeichnet. Außer das Wurst offensichtlich ein Tabuthema an französischen Frühstücktischen ist, ließ das Buffet nichts zu wünschen übrig. Es gab sogar selbst gepressten Orangensaft.  Eigentlich sollte heute die Sonne scheinen, allerdings war es am Morgen sehr neblig. So fuhr ich dann auch bei Nebel los, der sich allerdings innerhalb der nächsten 2 Stunden auflöste und dann der angekündigte herrliche Tag sich sehen ließ. Sonne…

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22. Tag: 30. April 2019 – St-André-en-Terre-Plaine

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Heute habe ich leider nicht so gut geschlafen. Aber das kommt halt vor. Beim Frühstück war das Baguette noch halb gefroren, der Kaffee etwas dünn aber die Marmelade schmeckt dafür hervorragend. Gegen 9:00 Uhr kam ich dann los. Als ich losfahre ist der Himmel blau und die Sonne scheint. Ob das so bleiben wird? Vorausgesagt war ein bedeckter Tag. Gestern hatte ich mehr oder weniger zufällig festgestellt, dass unweit meines Übernachtungsortes die Quelle der Seine…

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21. Tag: 29.April 2019 – Chanceaux

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Ich habe sehr gut geschlafen. Der Blick aus dem Fenster ist zwar grau, aber die Perspektiven sind ganz zufriedenstellend. Die Straße ist wieder getrocknet und es soll heute nicht regnen. Gegen Mittag soll sogar die Wolkendecke auflockern und die Temperaturen bis auf 13° steigen. Meine Motivation weiterzufahren ist auf jeden Fall wieder hergestellt. Das Frühstück ist heute etwas dürftig, das Baguette ist kleiner als gestern und auch von der Marmelade gibt es ein Portiönchen weniger….

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20. Tag: 28. April 2019 – Gray

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Die Perspektive, noch einen weiteren Tag hier in Gray zu verbringen, lässt mich heute etwas länger schlafen, was mir gut tut. Kurz nach 8:00 Uhr gehe ich dann zum Frühstück, was auch meinen Ansprüchen zumindest an in französisches Frühstück gerecht wird. Sehr erfreulich ist, dass man ein ganzes Kännchen Kaffee bekommt, was dann immerhin für zwei größere Tasten reicht. Ein Blick vor die Hoteltür macht mir noch einmal klar, das ist eine recht weise Entscheidung…

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19. Tag: 27. April 2019 – Gray

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Geschlafen habe ich ordentlich und auch das Frühstück ist ansprechend. Es gibt neben Marmelade sogar noch etwas gekochten Schinken. Die zweite Tasse Kaffee muss ich allerdings doch extra bezahlen. Überhaupt wird die Bezahlung dann eine etwas unerfreuliche Überraschung. Denn Madame berechnete mir für die Halbpension nun doch 68 € statt der von mir verstandenen 58 €. Dazu hatte sie noch vier Bier auf ihrem Zettel, obwohl ich nur zwei getrunken hatte. Über die Streichung von…

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18. Tag: 26. April 2018 – La Maison Neuve

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Ich habe auch in meinem Schlafsack recht gut geschlafen. Der Blick aus dem Fenster zeigt mir aber, dass der Himmel heute wolkenverhangenen ist und es auch regnet. Erst heute Nachmittag bessert sich das Wetter. Nach meiner Toilette und der Morgengymnastik gehe ich ins Haupthaus zum Frühstück. Collette begrüßt mich. Sie fragt mich, ob ich Kaffee oder Tee wolle und präsentiert mir dann einen Korb mit geschnittenen Brot, offensichtlich gehören sie zu den wenigen Franzosen, die…

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16. Tag: 24. April 2019 -Thann

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Auch heute wieder ein herrlicher Tag. Für den Nachmittag sind allerdings Schauer angesagt. Das Frühstück im Gasthof Löwen ist ordentlich und der freundliche Kellner holt mir auch mein Fahrrad aus dem Keller, was mir angesichts der steilen Treppe sehr angenehm ist.  Gegen 9:00 Uhr geht es dann los. Der Verkehr in der Freiburger Innenstadt wird stark durch Radfahrer geprägt. Auch Freiburg ist offensichtlich eine Radfahrermetropole. Da ist es manchmal schon mühsam als Auswärtiger sich zurecht…

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15. Tag: 23. April 2019 – Freiburg

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Der Tag ist bedeckt und die Sonne lugt erst ab Mittag aus den Wolken hervor. Dennoch ist es recht warm. Das Frühstück ist gut und so kann ich guten Mutes den neuen Tag beginnen. Mein Ziel ist heute Freiburg. Nur noch eine Höhe muss ich überwinden, die hat es aber in sich. Ansonsten geht es weitgehend bergab. Zunächst fahre ich 15 km weiter entlang der Kinzig flussabwärts. Bei Haslach biegt die Kinzig dann nach Norden…

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14. Tag: 22. April 2019 – Wolfach

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Nun ist die Osterpause wieder vorbei und ich habe meine Tour heute fortgesetzt. Zunächst haben wir morgens noch zusammen mit Corinna, Danny und Dana ein schönes Frühstück genossen. Dann machte sich Heidrun auf den Weg zurück nach Leipzig und ich bepackte erneut mein Fahrrad.  Trotz einer Tasche mehr auf dem Gepäckträger ist es glaube ich nicht erheblich mehr Gewicht geworden. Ich habe wirklich sehr sparsam eingepackt. Nachdem ich mir nun doch noch einen neuen Laptop…

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10. Tag: 18. April 2019 – Mössingen

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Wieder ein herrlicher Tag! Leider habe ich aus welchen Gründen auch immer nicht so gut geschlafen. Aber die Herausforderungen für die heutige Tour sind ja überschaubar und danach stehen drei fahrradfreie Tage an. Das Frühstück im Schurwald Hotel ist sehr gut. Danach mache ich noch einen Spaziergang durch die Innenstadt und decke mich beim nahe gelegenen Lidl mit den notwendigen Getränkevorräten für heute ein. Mein Getränkebedarf ist nach der Erwärmung der letzten Tage doch erheblich…

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9. Tag: 17. April 2019 – Plochingen

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Nach einem ausgezeichneten Frühstück im Schlosshotel Kirchberg an der Jagst mache ich mich auf den Weg. Heute steht kein Besichtigungsprogramm an. Ich habe mir vorgenommen, wieder Kilometer zu machen. Zu meinem Erstaunen fahre ich heute überhaupt nicht durch die Schwäbische Alb, die doch noch erheblich weiter südlich liegt, sondern nach der Hohenloher und der Haller Ebene geht es durch die Schwäbisch-Fränkischen Waldberge und schließlich will ich über den Schurwald bis nach Plochingen am Neckar kommen….

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8. Tag: 16. April 2019 – Kirchberg an der Jagst

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Es verspricht ein wunderschöner Tag zu werden. Die Sonne scheint und die Temperaturen steigen auf 16-20°. Ich habe mir vorgenommen heute Kilometer zu machen. Ich will bis Donnerstag in Mössingen sein. Deshalb habe ich die Route gekürzt und werde nicht mehr jede kleine Dorf Kirche besuchen. Irgendwann sieht man ohnehin den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Heute mache ich nur Station an dem ehemaligen Zisterzienserkloster in Heilsbronn und an der Jakobs-Kirche in Rothenburg ob…

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7. Tag: 15. April 2019 – Nürnberg

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Eigentlich wollte ich damit beginnen, dass dies ein fantastischer Tag in Nürnberg war. Aber dieser Tag endet nicht fantastisch, sondern in einer Katastrophe, die zur Zeit wieder einmal in Paris stattfindet. Notre-Dame, eine der großen Kathedralen Europas, ein Wahrzeichen der französischen Nation brennt gerade lichterloh. Da kann man nicht zur Tagesordnung übergehen. Bisher spricht offensichtlich gottseidank nichts dafür, dass es sich um einen terroristischen Anschlag gehandelt hat. Dennoch wird Frankreich und die Franzosen von dieser…

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6. Tag: 14. April 2019 – Nürnberg

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Nun bin ich also in Nürnberg angekommen. Und habe damit das 1. Zehntel meiner Tour nach Santiago de Compostela geschafft. Der heutige Tag war wieder recht anstrengend, weil immer noch recht kalt und wieder fast 1000 Höhenmeter zusammen kamen. Dennoch waren es heute mehr Meter abwärts als aufwärts. Nürnberg liegt etwa auf einer Höhe von 300 m. Zwei längere Abfahrten, insbesondere die letzten 15 km von Kalchreuth nach Nürnberg ermöglichten dann endlich mal wieder eine…

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5. Tag: 13. April 2019 – Greussen

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Der Tag war wieder Erwarten sehr schön. Obwohl es im Umkreis meiner heutigen Strecke wohl Niederschläge gab, habe ich davon nichts mitbekommen. Es war auch überall trocken. Die Sonne schien meistens und auch ansonsten war’s nur locker bewölkt. Auch die Temperaturen änderten sich etwas. Während ich noch bei -2° in Helmbrechts los fuhr, waren es in Bayreuth schon 10°.  Helmbrechts liegt aber auch auf einer Höhe von über 600 m. Je tiefer ich von Helmbrechts…

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4. Tag: 12. April 2019 – Helmbrechts

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Heute bin ich etwas verzweifelt. Nachdem ich gestern meine zwei Beiträge abgesetzt hatte, musste ich feststellen, dass bei mir der Laptop wieder nicht auflädt. Wieder stürzt er ab und ich konnte ihn nicht mehr retten.  Ich schätze ein, dass es eigentlich nur am Netz-Anschluss liegen kann. Ich hatte mir extra ein neues Teil angeschafft, weil sich das alte Netzkabel am Steckkontakt mit dem Laptop in seine Einzelteile aufzulösen drohte. Nun bleibt mir erst mal nichts…

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3. Tag: 11. April 2019 – Plauen

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Der Tag ist nun völlig anders gekommen als geplant! Ich bin immer noch in Plauen. Gestern Abend erlebte ich eine für mich böse Überraschung mit meinem Reise-Laptop. Als der Akku weitgehend leer war, wollte ich ihn ans Netz anschließen … und er stürzte ab. Nichts ging mehr. Alle meine Versuche ihn wieder in Gang zu bringen waren erfolglos. Es blieb ein schwarzer Bildschirm. Natürlich ging mir nun einiges im Kopf rum. Ohne funktionsfähigen Laptop wollte…

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2. Tag: 10. April 2019 – Plauen

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Es ist nun doch recht frisch geworden und die Temperaturen sollen noch weiter sinken. So versuche ich nun mit Zwiebelbekleidung mich warm zu halten. Es ist aber auch recht hügelig geworden. Es geht also immer längere Strecken rauf, zum Teil bis 12 Prozent Steigung, und dann wieder runter. Während man rauffährt schwitzt man natürlich und beim runterfahren kühlt einen der dann eisige Fahrtwind aus. Trotzdem bin ich natürlich guter Dinge, dass ich diese Kältewelle überstehen…

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1. Tag: 09.April 2019 – Crimmitschau

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Der erste Tag verlief recht unspektakulär. Ich bin immer etwas aufgeregt bevor es losgeht und habe daher heute etwas schlechter geschlafen. Da ich aber inzwischen wieder über einen recht guten Schlaf verfüge, hat mich das nicht weiter beeinträchtigt. Mit meiner lieben Frau Heidrun habe ich noch ein ausgiebiges Frühstück genossen und mein Freund Wolfgang Konnerth hat mich dann an der Nikolaikirche, von wo aus ich offiziell starten wollte, noch verabschiedet und einige Fotos von der…

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Von Leipzig bis ans Ende der Welt – 2019

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Wie kommt man mit 65 Lebensjahren dazu, sich auf eine Pilgertour zu begeben. Es mag viele Gründe dafür geben. Historisch waren es meist spirituelle Gründe, die einen zur Pilgerschaft veranlassten. Auch heute geben noch viele Pilger semispirituelle Gründe und Erwartungen an, die sie zum Pilgern bewogen haben. Es mögen überwundene gesundheitliche oder sonstige Schicksalsschläge sein oder man hofft doch darauf, für den in einem Leben aufgefüllten Rucksack an Sünden und Unschicklichkeiten auf irgendeine Weise Absolution…

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75. Tag (2. September 2018): Leipzig

von | Aktuelles, Deutschland, Fernrouten, Von der Barentssee nach Leipzig, Von Sankt Petersburg nach Leipzig | keine Kommentare

Heute Morgen frühstücken wir noch gemütlich, dann geht es los. Heidrun nimmt mein Gepäck im Auto mit und so kann ich, völlig ungewohnt, mit sehr kleinem Gepäck nach Hause radeln. Leider regnet es heute, insofern ist es gut, dass ich heute nur noch 77 Kilometer bis Leipzig habe. Gegen 9 Uhr komme ich dann los. Heute geht es nur noch auf Straßen und teilweise auf Radwegen entlang von Straßen. Man merkt sofort den Unterschied zwischen…

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74. Tag (1. September 2018): Finsterwalde

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In der Pension „Pause“ in Gubin gibt es auch am Samstag schon um 7:30 Uhr ein hervorragendes Frühstück. Die Pension ist ein Familienbetrieb. Vier Frauen bzw. junge Mädchen und ein Mann. Die oberste Etage des Hauses ist mit vier Zimmern für Pensionsgäste ausgestattet. Das Frühstück ist wieder hervorragend, mit allem, was der Magen so am Morgen begehren könnte. So komme ich bereits kurz nach 8 Uhr los. In einem nahe gelegenen, kleinen Supermarkt decke ich…

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73. Tag (31. August 2018): Gubin

von | Aktuelles, Iron Curtain Trail 1 (EuroVelo 13), Polen, Von der Barentssee nach Leipzig | keine Kommentare

Bevor es auf den Endspurt am Wochenende geht, habe ich heute noch eine recht gemütliche Tour vor mir. Ca. 73 Kilometer sind es nach Gubin an der polnisch- deutschen Grenze. Die Straßenverhältnisse sind auch ordentlich, keine Sandstrecken, nur zweimal kurze Strecken über unangenehmes Kopfsteinpflaster. Man ist aber zumindest bei der einen schon dabei, sie durch Asphalt zu ersetzen. Die Landschaft verändert sich etwas. Ich fahre durch ausgedehnte Wälder und schattige Alleen. Dazwischen immer mal wieder…

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72. Tag (30. August 2018): Swiebodzin – Schwiebus

von | Aktuelles, Fernrouten, Iron Curtain Trail 1 (EuroVelo 13), Polen, Von der Barentssee nach Leipzig | keine Kommentare

Nach dem ich das Frühstück im Palac Bialokosz genossen habe, mache ich mich wieder auf den Weg. Heute geht es vor allem auf der A 92 bzw. E 20 weiter in Richtung Südwesten. Die Straße ist schon sehr gut hergerichtet und so kann ich überwiegend auf einem etwa 1 ½ Meter breiten gut asphaltierten Seitenstreifen fahren. Leider wird er bei Kreuzungen immer sehr stark eingeengt, weil dort ein breiterer Mittelstreifen angelegt ist, die Gesamtfläche der…

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71. Tag (29. August 2018): Bialokosz – Bialokosch

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Heute wieder ein Radeltag nach meinem Geschmack. Sonne, wenig Wind und Temperaturen um die 24 Grad. 80 Kilometer liegen vor mir und die meisten führen über befahrene Schnellstraßen. Aber es wird angenehmer als vermutet. Über weite Strecken begleiten Fahrradwege die Schnellstraßen. Sie sind zwar meist mit Doppel-T- oder Knochensteinen gepflastert, die mit der Zeit dem Druck von unten, also von Wurzeln usw. nachgeben, aber auf den meisten Abschnitten sind sie noch gut befahrbar und angesichts…

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70. Tag (28. August 2018): Wagrowiec – Wongrowitz

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Das Frühstück war nicht das beste polnische Frühstück, aber schon das Abendessen von gestern Abend lag mir noch im Magen. Nach dem Frühstück musste ich dann eine kleine Reparatur an meinem Fahrrad vornehmen, weil gestern die Halterung für die Befestigung des Schutzblechs zerbrochen war. Ein Kabelbinder erfüllte aber seinen Zweck und ich hatte heute den ganzen Tag keine Probleme damit. Ich hatte gestern noch mal meine Tour zurück nach Leipzig etwas umdisponiert und umgeplant. Ich…

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69. Tag (27. August 2018): Bidgoszcz – Bromberg

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Nachdem ich zunächst heute Morgen meine Fahrradkette gereinigt und mit neuem Öl wieder geschmeidiger gemacht habe, führt mich meine heutige Etappe an der Weichsel entlang. Da sie zwischen Grudziadz und Bydgoszcz genau nach Südwesten fließt, bevor sie sich dort wieder nach Südosten wendet, liegt dieses Teilstück auch genau auf meinem Weg. Seit einigen Jahren wird an der Weichsel auch ein Radweg erschlossen und ich bin gespannt wie weit man damit ist. Die Weichsel und einige…

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68. Tag (26. August 2018): Grudziadz – Graudenz

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Heute kein polnisches Frühstück. Ich bin in dem Hostel Selbstversorger. Immerhin hatte ich gestern Abend noch herausgefunden, dass keine 50 Meter von dem Hostel ein kleiner Laden sonntags ab 7 Uhr offen hat. So ging ich dort hin und erhielt auch zwei Beutel Nescafé für 1 Zsloty. Nun konnte ja nichts mehr schiefgehen. Die notwendigen Zutaten für das Müsli einschließlich des Fruchtjoghurts hatte ich dabei. Gegen 9 Uhr kam ich los. Es war kühl und…

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67. Tag (25. August 2018): Ilawa

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Heute sind die Temperaturen um etwa 10 Grad gefallen. Die Temperaturen pegeln sich so bei 17 Grad ein. Der Himmel ist grau und verhangen und am Vormittag zieht wieder ein breiteres Regenband über Polen. Zum ersten Mal seit vielen Wochen ziehe ich wieder ein langärmliges Shirt an und zippe die Beinlinge an meine Shorts. Die Strecke habe ich gestern noch umgeplant. 35 Kilometer auf unbefestigtem Untergrund wollte ich mir dann doch nicht antun. Jetzt habe…

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66. Tag (24. August 2018): Olsztyn

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Heute also ein Ruhetag. Ich brauche sicher nicht zu betonen, dass das Frühstück auch diesmal ausgezeichnet war. Nach dem Frühstück mache ich dann einen Rundgang durch die Altstadt von Olsztyn. Der Vormittag verspricht noch schön zu bleiben, ab dem Nachmittag soll es regnen und Gewitter geben. Auf dem Weg durch die Stadt wird deutlich, dass Olsztyn inzwischen vor allem eine moderne Großstadt ist. Trotz seiner ca. 175 Tsd. Einwohner steht aber Olsztyn erst an 21….

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65. Tag (23. August 2018): Olsztyn

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Heute wieder ein reiner Radeltag. Mein Ziel ist Olsztyn (Allenstein), die Hauptstadt der Masuren. Dort will ich einen Ruhetag einlegen. Auch das Frühstück hier auf Burg Reszel ist wieder ausgezeichnet. Nach dem Frühstück mache ich noch einen Spaziergang durch die Stadt. Sehenswert ist vor allem die der Burg gegenüberliegende katholische Kirche Sankt Peter und Paul. Die Burg selbst wurde übrigens nach jahrhundertelangem, langsamen Verfall 1780 zu einem Zuchthaus umgebaut. Nachdem sie bei einem großen Stadtbrand…

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64. Tag (22. August 2018): Reszel

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Der Tag wird wieder schön, sonnig und Temperaturen um die 22 Grad. Das Frühstück ist auch hier in Sztynort ausgezeichnet und heute habe ich nur etwa 50 Kilometer vor mir. Das Pensjonat, in dem ich übernachtet habe, ist ein altes, restauriertes und umgebautes Wirtschaftsgebäude des Gutes Steinort. Nach dem Frühstück mache ich mich auf, um das Gut noch näher zu erkunden. Etwas versteckt aus der Perspektive des Pensjonats liegt das alte Gutshaus, das sich leider…

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63. Tag (21. August 2018): Sztynort

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Ich habe nach der anstrengenden Fahrt sehr gut geschlafen. Es hätte wie immer etwas länger sein können, aber auf diese Weise schaffe ich es noch, meinen gestrigen Bricht vor dem Frühstück im Entwurf zu schreiben. Vom Frühstück bin ich begeistert und es kompensiert meine Frustration von gestern Abend. Es gibt eigentlich alles, was ein Frühstück so auszeichnet. Insbesondere die verschiedenen Wurst- und Käsesorten, die Pfannkuchen, die Pasteten und die Salate sind ein Schmaus und ich…

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62. Tag (20. August 2018): Suwalki

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Nun bin ich schon zwei Monate unterwegs. Langsam wird es auch Zeit, wieder mal nach Hause zu kommen. Aber es trennen mich noch etwa 1000 Kilometer. Ich habe aber eine Route, auf der ich wohl doch auf dem schnellsten Wege an mein heimatliches Ziel gelange. Heute ist erst einmal mein letzter Tag im Baltikum. Das Frühstück, was man für mich bereitet hat, ist einfach aber ausgezeichnet. Es fehlt an nichts, außer einem Toaster für das…

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61. Tag (19. August 2018): Alytus

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Heute also wieder ein Fahrradtag. Es geht nach Alytus, immerhin die sechstgrößte Stadt Litauens. Wie die anderen Städte Litauens auch, hat sie aber seit 1989 etwa ein Viertel ihrer Einwohner verloren. Dennoch gilt sie als eins der Zentren der verarbeitenden Industrie in Litauen. So sind hier der Kühlschrankhersteller Snaige (Schneeflocke) ansässig, der als eines der erfolgreichsten Unternehmen Litauens im produzierenden Gewerbe gilt. Im Übrigen finden sich hier chemische Industrie und der größte Sekt- und Spirituosenhersteller…

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60. Tag (18. August 2018): Trakai – Vilnius

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Heute habe ich mir eine Fahrradpause auferlegt. Ich fahre mit dem Bus in das etwa 30 Kilometer westlich von Vilnius gelegene Trakai. Busfahren scheint in Litauen aber auch in den anderen baltischen Staaten sehr beliebt zu sein und es ist auch sehr preiswert. Ich zahle zwei EURO. Man hat feste Plätze und neben mir sitzt eine junge litauische Studentin, die aus Kaunas kommt und in Vilnius studiert. Physikalische Therapie, wenn ich es richtig verstanden habe….

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59. Tag (17. August 2018): Vilnius

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Das Frühstück war eigentlich ordentlich nur nicht meins. Es gab ein Eieromlett mit würstchenscheiben und einen Salat aus geriebenen Zucchini ebenfalls mit Würstchenwürfeln. Dazu gab es vier halbe Scheiben Brot und mit heißem Wasser aufgegossenen Kaffee, bei dem man dann etwa einen Zentimeter Kaffeesatz am Boden hatte. Das Navi schickte mich auf einer Nebenstrecke zur Europastraße in Richtung Vilnius. Die war aber sehr hügelig, so dass ich nach etwa 15 Kilometern wieder auf die Europastraße…

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58. Tag (16. August 2018): Molètai

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Ich habe trotz des etwas problematischen Quartiers gut geschlafen. Das Frühstück konnte man dagegen vergessen. Aber das kann ich ja im Laufe des Tages kompensieren und für drei EURO kann man auch nicht allzu viel erwarten. Zumindest der Kaffee war ganz ordentlich. Er kam aus einem Automaten. Meine heutige Etappe ist recht schnell beschrieben. Ich fliege heute förmlich durch Litauen. Der Wind ist mir heute gewogen, die Straßen sind ordentlich und die Steigungen sind moderat….

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57. Tag (15. August 2018): Rokiskis

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Nachdem das sich gestern ankündigende große Regengebiet heute Nacht über Jekabpils hinweggezogen ist, konnte ich den Tag doch relativ gelassen angehen. Nach dem Frühstück mache ich mich auf den Weg in Richtung Litauen. 50 Kilometer liegen vor mir bis zur litauischen Grenze, danach sind es noch einmal etwa 20 Kilometer bis zu meinem heutigen Ziel Rokjiskis. Zunächst mache ich aber noch eine kleine Stadtrundfahrt und werfe vor allem einen Blick in das Kloster zum Heiligen…

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56. Tag (14. August 2018): Jekabpils

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Nachdem ich gestern schon gegen 21:30 Uhr in einen Tiefschlaf gefallen war, wache ich heute Morgen gegen 4:30 Uhr auf. Gerne hätte ich natürlich noch etwas länger geschlafen, aber nachdem ich mich noch eine halbe Stunde im Bett gewälzt habe, stehe ich doch auf und fühle mich auch recht fit. Der Kaffee tut gut und Müsli und Brote auch. Ich hole meinen Laptop raus und schreibe den Bericht für gestern. Danach rufe ich meine heutige…

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55. Tag (13. August 2018) Viestena

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Diesen Tag werde ich sicher nicht so schnell vergessen. Aber beginnen wir mit den angenehmen Seiten. Als ich aufwache ist strahlend blauer Himmel und auch die Wetter-App sagt einen heiter bis wolkigen Tag voraus mit wenig Schauern. Das Frühstück im Parkhotel Bruzi ist wirklich ausgezeichnet. Ich bekomme zum ersten Mal auf meiner gesamten Reise zum Frühstück mehr als eine Sorte Wurst und Käse präsentiert und die Wurstsorten sind wirklich sehr schmackhaft. Beim Frühstück treffe ich…

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54. Tag (12. August 2018): Smiltene

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Beim Frühstück war ich heute wieder Selbstversorger. Ich hatte mich gestern noch beim hier in den baltischen Staaten wohl weitverbreiteten COOP mit Müsli, Joghurt und einigen Gebäckstücken versorgt. Kaffee gab es in der Unterkunft. Gegen 10 Uhr mache ich mich auf den Weg. Zunächst fahre ich noch ein kleine Runde durch den estnischen Teil des Ortes mit Fotostopps an der Kirche und dem Rathaus. Interessant ist, dass man nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion Anfang…

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53. Tag (11. August 2018): Valga

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Mein Hektors Design Hotel in Tartu hat mir nicht so gefallen. Das Design war billig und für vier Zimmer eine Waschkammer mit Toilette und WC, die nicht mal vier Qm misst, ist nicht nur eng, sondern wirft nach kurzer Zeit auch hygienische Probleme auf. Aber es war ja nur für eine Nacht und das Frühstück hat dann für einiges entschädigt. Es war wirklich gut. Um 9 Uhr mache ich mich auf den Weg. Knapp 100…

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52. Tag (10. August 2018): Tartu

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Heute Morgen komme ich erst recht spät los. Es wird fast 10.30 Uhr. Frühstück gab es erst um 8:30 Uhr. Ich hatte es sehr zur Freude meiner Mitbewohner schon darauf runtergehandelt. Zunächst sollte es erst um 9 Uhr Frühstück geben. Das Frühstück war übrigens sehr ordentlich. Ich habe mich dann noch ein wenig mit den Dresdnern unterhalten. Dann brach ich aber auf, um wenigstens einen Blick auf das Gutshaus, das hier Schloss genannt wird, zu…

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51. Tag (09. August 2018): Alatskivi

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Ich verlasse das gastliche Haus nach einem selbstgemachten Frühstück, das mich fit für den Tag gemacht hat. Meine Wäsche, die ich gestern gewaschen hatte und auf eine Leine gehängt hatte, ist noch nicht trocken, eigentlich noch richtig nass. Es ist eben August und nachts bildet sich schon wieder Tau, da ändert auch der schöne und warme Tag nichts dran. Ich ziehe die Wäsche aber trotzdem wieder an, weil ich sicher bin, dass sie am Körper…

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50. Tag (08. August 2018): Koldamäe

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Das Frühstück war heute recht bescheiden. Nur ein Eieromlett mit etwas Schinken, drei kleine Scheiben Weißbrot und drei Scheiben Käse. Dazu gab es aber immerhin zwei Tassen Kaffee. Kurz nach 8 Uhr kam ich dann los und in 20 Minuten war ich durch beide Grenzkontrollen durch. Am längsten war der Fußweg zwischen Russland und Estland über die Narva. Ähnlich wie die Newa in Sankt Petersburg der Abfluss für den Ladogasee ist, ist die Narva hier…

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49. Tag (07. August 2018): Ivangorod

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Heute fürs erste mein letzter Tag in Russland. 18 Tage war ich nun in diesem so spannenden aber auch ambivalenten Land. Ich würde es gerne noch besser kennenlernen und in meinem Kopf entwickeln sich schon die nächsten Pläne und Touren. Fahrradfahren ist auf jeden Fall in Russland kein großes Problem mehr, nachdem die Straßen zunehmend in einem ordentlichen Zustand sind und viele Fernstraßen auch einen breiten Seitenstreifen haben, den man getrost als Radweg nutzen kann….

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48. Tag (06. August 2018): Kotly

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Elena serviert heute Morgen ein reichhaltiges Frühstück. Es fehlt an nichts. Porridge, Rühreier mit Würstchen, hartgekochte Eier, Brot, Wurst und Käse, Marmelade, Salate, Kefir und natürlich Kaffee. Danach packe ich mein sieben Sachen zusammen und bezahle für alles zusammen, also Übernachtung, lunch und Abendessen, gerade mal 35 €. Ich kann Elenas Homestay wirklich nur weiterentwickeln. So engagierte und freundliche Gastgeber hatte ich wirklich selten. Ich hoffe, dass sie ihre Expansionspläne verwirklichen können. Es würde dem…

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Sankt Petersburg: Geschichte(n) – Größe(n) – Dramen und ein Bilderbogen

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Sankt Petersburg ist eine eher junge Stadt. Sie wurde 1703 vom russischen Zaren Peter I. auf Sumpfgelände nahe dem Meer gegründet, um den Anspruch Russlands auf einen Zugang zur Ostsee durchzusetzen und zu festigen. So war es Peter I. 1703 gelungen bis zur Newamündung vorzustoßen und 1709 den Schweden durch einen entscheidenden Sieg die Vorherrschaft im Ostseeraum zu entreißen. Er machte die Stadt dann bereits 1712 zur Hauptstadt des dann ab 1721 von ihm so…

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47. Tag (05. August 2018): Mukhovitsy

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Heute fällt zum ersten Mal seit über zwei Wochen wieder etwas Regen. Es sind Schauer, die aber zum Teil kurz und heftig herunterkommen. Auf meiner Tour finde ich aber meistens wieder Unterschlupf in den russischen Bushaltestellenhäuschen. Nur einmal werde ich ziemlich nass. Die Temperaturen haben sich inzwischen bei 21 Grad eingependelt. Zum Fahren ist das sehr angenehm. Ab morgen soll es aber wieder mit dem Regen vorbei sein und die Temperaturen auch wieder ansteigen. Mir…

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46. Tag (04. August 2018): Peterhof

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Heute heißt es nun leider wieder Abschied nehmen. Nach neun wunderschönen Tagen neigt sich Heidruns Urlaub dem Ende entgegen. Ihr Flieger geht um 8;30 Uhr, so dass wir auch sehr früh aufstehen müssen. Wir erleben wie der U-Bahnhof um 5:30 Uhr aufgeschlossen wird und fahren mit der ersten U-Bahn, auf die wir allerdings noch etwa 20 Minuten warten müssen. Danach klappt aber alles wieder wie gewohnt am Schnürchen. Die U-Bahnen kommen im 2 ½ Minutentakt…

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40. Tag (29. Juli 2018): Sankt Petersburg – Tag der Kriegsmarine

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Wir hatten uns die letzten Tage schon gewundert, dass am Ufer der Newa eine große Tribüne aufgebaut wurde. Gestern ankerten dann ein U-Boot und einige andere größere Kriegsschiffe vor der Tribüne auf der Newa. Die Recherchen über Google ergaben dann, dass an jedem letzten Sonntag im Juli in Sankt Petersburg der Tag der Kriegsmarine begangen wird. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wir fuhren daher nach dem Frühstück auf die gegenüberliegende Seite der…

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37. – 45. Tag (26. Juli bis 3. August 2018): Sankt Petersburg

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Heidrun ist gut hier in Sankt Petersburg angekommen. Die Fahrt zum Flughafen mit der U-Bahn und dem Bus verlief ebenso unproblematisch. Der Flugplatz wirkt für eine Fünf-Millionen-Stadt recht überschaubar. So konnte ich Heidrun auch gut in Empfang nehmen. Die Fahrt ins Hotel war dann wieder unproblematisch. Beeindruckend ist allerdings die Metro in Sankt Petersburg. Wegen des instabilen Sumpfgeländes, auf dem Sankt Petersburg errichtet wurde, war es natürlich auch schwierig hier den Untergrund mit Tunneln zu…

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35. Tag (24. Juli 2018): Selenogorsk

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Während ich mich in Wyborg immer wohlfühle, ist Selenogorsk immer ein problematischer Aufenthalt. So auch heute wieder. Die Fahrt war nicht weiter aufregend. Ich hatte mich für eine kürzere Strecke entschieden, weil ich ja nun einen Tag länger in Wyborg geblieben bin. So kam ich auf etwa 95 Kilometer statt auf 127 Kilometer. Die Strecke heute führte nicht an der Ostsee entlang, sondern auf direktem Wege durchs Land. Landschaftlich war es nicht viel anders als…

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34. Tag (23. Juli 2018): Wyborg

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Statt des Stücks Käsekuchen gab es heute Spiegeleier zum Frühstück. Kam mir mehr entgegen als der Käsekuchen. Danach ließ ich mir mein Fahrrad geben. Das läuft etwas kompliziert ab, weil die Frau an der Rezeption mir nicht etwa den Garagenschlüssel geben darf, sondern dafür einen Hausangestellten heranzitieren muss, der mir die Garage öffnet! Danach führt meine erste Fahrt zur Touristeninformation. Erstes Erfolgserlebnis, die Touristeninformation hat tatsächlich um 9 Uhr geöffnet. Erste Frustration, es gibt weder…

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32./33. Tag: (21./22. Juli 2018): Wyborg

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Den letzten Abend in Finnland verbrachte ich mit Susanne und Bernd, einem Ehepaar aus Magdeburg, die kurz nach mir mit ihren Fahrrädern den Campingplatz erreichten und die Tour von Danzig nach Helsinki fahren. Es gab natürlich viel zu erzählen. Für mich war es auch deshalb ein sehr angenehmer Abend, weil ich zum ersten Mal seit mehreren Wochen wieder ausgiebig in Deutsch parlieren konnte. Die Fahrt dann gestern über die russische Grenze war erheblich unproblematischer als…

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31. Tag (20. Juli 2018): Vaalimaa

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Nun ist die erste größere Etappe meiner Tour geschafft und ich bin an der Ostsee und nur wenige Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Morgen werde ich Finnland verlassen und über die Grenze nach Russland fahren. Die Fahrt heute war entspannt und unspektakulär. Was sollte es auch noch Neues hier zu sehen geben. Die Hügel wurden angenehmer und auch die Höhenmeter hielten sich in Grenzen. Sehr schön ist hier der Campingplatz in Vaalimaa. Er ist…

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30.Tag (19. Juli 2018): Lappeenranta

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Nachdem ich trotz der Hitze recht gut geschlafen habe, genieße ich ein längeres Frühstück und lese dabei die neuesten politischen Nachrichten, die sich freilich von den gestrigen kaum unterscheiden. Danach nehme ich die beabsichtigte Tour entlang des Saimaakanals in Angriff. Sie verspricht gemütlich zu werden, weil keine Steigungen zu befürchten sind. Der Saimaakanal wurde bereits zwischen 1849 und 1856 gebaut als das gesamte Gebiet, durch das er führt, noch zu Russland gehörte. Er verbindet das…

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28./29. Tag (17./18. Juli 2018): Lappeenranta

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Ich habe etwas umdisponiert. Während es nach bikeline noch etwa 185 Kilometer auf dem Iron Curtain Trail bis zum russichen Grenzübergang Vaalimaa wären, kann man die Strecke auch direkter mit nur etwas über 100 Kilometern fahren. Angesichts der Hitze und der Tatsache, dass ich mit der kürzeren Variante noch einen weiteren Ruhetag bekomme, entscheide ich mich also für die kürzere Variante. So bin ich gestern nur knapp 40 statt 64 Kilometer auf einem gut ausgebauten…

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27. Tag (16. Juli 2018): Imatra

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Zunächst schlafe ich heute mal richtig aus. Das geht bis 8 Uhr und dann wird erst einmal ohne Aufbruchdruck gefrühstückt. Den weiteren Vormittag schreibe ich meinen Bericht von gestern und merke, dass es am Morgen doch schneller geht als am Abend nach einer Tour. Dann gegen Mittag mache ich mich auf Erkundungstour in Imatra. Wieder ist ein sonniger und heißer Tag. Die Temperaturen klettern auf 30 Grad. Inzwischen habe ich mich auch mit den Sehenswürdigkeiten…

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26. Tag (15. Juli 2018): Imatra

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Heute wird es ein langer Tag. 115 Kilometer liegen vor mir. Ich habe ich Imatra eine recht preiswerte Unterkunft gefunden, wo ich dann zwei Nächte bleiben will. Bevor ich aufbreche, frühstücke ich reichlich. Dann wird gepackt und los geht’s. Nach etwa anderthalb Kilometern lässt mich ein merkwürdiges Knacken aufhorchen. Bald merke ich, dass es von der Kette kommt und die Pedaldrehung scheint bald zu blockieren. Also steige ich ab und versuche die Ursache zu finden….

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25. Tag (14. Juli 2018): Kerimäki

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Wieder ein herrlicher Tag. Nach dem Frühstück, dass ich mir zwar selber bereiten muss, aber alle notwendigen Zutaten von Pia, der guten Seele des Hauses, bereitgestellt wurden, fahre ich die fünf Kilometer zurück nach Kerimäki. Dort steht die größte Holzkirche der Welt und die will ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Sie thront schon förmlich über der Stadt. Nach dreijähriger Bauzeit wurde sie im Jahre 1847 eingeweiht. Es ist eine klassizistische Kuppelkirche mit dem Grundriss…

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24. Tag (13. Juli 2018): Kerimäki

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Die offizielle Route des Iron Curtain Trail habe ich heute erst einmal verlassen und fahre nun eine Alternativroute bis ich übermorgen wieder in Imatra auf die Hauptroute treffe. Ich kann mir jetzt Zeit lassen. Meine Einreise nach Russland erfolgt erst am Samstag nächster Woche und reine Fahrttage habe ich noch drei bis vier. Insofern werde ich mir jetzt einige „Ruhetage“ gönnen und mir die natürlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten des Landes etwas genauer anschauen. So führt…

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23. Tag (12. Juli 2018): Värtsilä

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Heute wieder ein wunderschöner Tag und die Sonne scheint zunehmend intensiver. Es wird jetzt richtig heiß hier oben. Da fallen dann die etwas über 80 Kilometer, die ich heute vor mir habe, irgendwann doch schwer. Am Nachmittag nehmen die Wolken dann etwas zu. Das führt dazu, dass sie die Sonne manchmal verdecken und Schatten spenden. Die Fahrt selber führt wieder durch unendliche Wälder und es gibt endlich mal wieder längere Strecken, die recht eben sind….

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22. Tag (11. Juli 2018): Ilomantsi

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Eigentlich habe ich mich heute von meinem gestrigen Quartier nur um etwa 15 Kilometer weiterbewegt. Aber ich wollte die morgige Strecke verkürzen und auch noch Zeit für Ilomantsi haben, der östlichsten Gemeinde Finnlands und der EU. Morgens machte ich einen Spaziergang durch Möhkö. Das Wetter ist hochsommerlich geworden und die Temperaturen stiegen bei strahlendem Sonnenschein schnell auf über 20 Grad. Wenn man bedenkt, was andere Reisende aus Skandinavien berichten, habe ich mit dem Wetter bisher…

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21. Tag (10. Juli 2018): Möhkö

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Es hat mir offensichtlich gutgetan, den versäumten Schlaf nachzuholen und gestern nicht die weite Tour zu machen. Auf jeden Fall war ich heute Morgen wieder fit. Da man mir für heute ein Frühstück angeboten hatte, habe ich auf die Eigenversorgung verzichtet. Das Frühstück war wirklich sehr lecker. Offensichtlich ist bei den Finnen Porridge, also ein Haferbrei, die Grundlage des Frühstücks. Aber es gab auch gutes Brot, Wurst und Käse sowie Marmelade und ein hart gekochtes…

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20. Tag (09. Juli 2018): Kitsi

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Heute schlecht geschlafen, was nach der Anstrengung des gestrigen Tages nichts Gutes verspricht. Ich bin ziemlich lustlos. Nach dem Frühstück aus meinen Vorräten wird gepackt und aufgeladen. Mein heutiges Ziel ist das etwa 90 Kilometer entfernte Hattuvaara. Beim dortigen „Haus der Kämpfer“, eine weitere der vielen Erinnerungsstätten, soll es auch Hütten geben. Ich bitte einen Mann, der offensichtlich das Faktotum des Campingplatzes ist und mir gestern von den Hütten erzählt hatte, dort anzurufen, nach dem…

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19. Tag (08. Juli 2018): Lieksa

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Heute Morgen erst einmal gemütlich in meinem Apartment gefrühstückt. Es gab sogar Kaffee und ich war so frei, mich einfach zu bedienen. Nachdem ich eingepackt hatte, ging es dann auch gegen 9 Uhr los und das war auch gut so, denn die Strecke nach Lieksa war über 100 Kilometer. Das Wetter war in Ordnung. Morgens noch bedeckt aber nicht sehr kühl. Ab 10 Uhr kam die Sonne durch die Wolkendecke und es war vier Stunden…

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18. Tag (07. Juli 2018): Kuhmo

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Nach einem sehr guten Frühstück im Wild Brown Bear ging es los. Auch das Wetter ist passabel. Es bleibt zwar den ganzen Tag bedeckt, aber es bleibt auch trocken und die Temperaturen fallen auch nicht soweit, wie es vorausgesagt wurde. Ich denke 17 bis 18 Grad sind es schon. Auf jeden Fall kann ich auf meinen Anorak verzichten und trage nur die Weste über dem Shirt. Bis zu meinem heutigen Ziel, der Stadt Kuhmo, waren…

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17. Tag (06. Juli 2018): Vartius

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Heute ging es also weiter. Das Wetter entwickelt sich sehr schön. Obwohl morgens noch alles bedeckt und es recht kühl war, setzte sich die Sonne schon im Laufe des Vormittags durch und es wurde wieder einmal heiter bis wolkig und die Temperaturen kletterten auf über 20 Grad. Gefühlt war es heute für mich der wärmste Tag bisher. Gleich am Vormittag hatte ich mehrere Begegnuzngen mit Rentieren. So sind wieder einige Fotos entstanden. Ich fuhr zunächst…

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16. Tag (05. Juli 2018): Suomussalmi

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Heute also Ruhetag. Ich schlafe auch nicht viel länger als sonst, aber es ist auch mal ganz schön, nach dem Aufstehen nicht gleich an die Organisation des Aufbruchs zu denken. So lasse ich mir Zeit, frühstücke in aller Ruhe und da das Wetter nicht sehr einladend ist, lege ich mich noch einmal auf mein Bett und lese zwei Stunden. An Literatur habe ich mir nichts Aufregendes mitgenommen, weil eigentlich habe ich ja schon Aufregung genug….

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15. Tag (04. Juli 2018): Suomussalmi

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Auch heute war ein unspektakulärer Tag. Aber gestern hatte ich noch ein Erlebnis bzw. eine Begegnung, von der ich gerne noch berichten möchte. Kurz nachdem mich etwa 20 Kilometer vor meinem Ziel ein Auto mit holländischem Kennzeichen überholt hatte, kehrte es zurück und eine Dame etwa meines Alters fragte mich, ob ich auch zum nächsten Campingplatz nach Hossa wolle und bot mir an, mein Gepäck mitzunehmen, weil es doch hier nur auf und ab ginge….

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14. Tag (03. Juli 2018): Hossa

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Es gibt wenig Neues zu berichten. Nachdem der Morgen noch wunderschön ist, ziehen am späten Vormittag von Süden her Wolken auf und am Nachmittag ist es leider wieder bedeckt und es gibt auch einen Schauer. In Kuusamo gehe ich kurz einkaufen. Ich finde hier den ersten Lidl auf meiner Tour und gehe natürlich dort einkaufen. Die Stadt lasse ich links liegen. Sie hat wohl auch nicht allzu viel zu bieten. Mein heutiges Ziel ist Hossa,…

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13. Tag (02. Juli 2018): Kuusamo

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Wieder ein herrlicher Tag und heute sogar völlig wolkenlos. Mein Wetterapp meint es seien nur 19 Grad gewesen. Meines Erachtens waren es deutlich über 20 Grad. Zumindest habe ich es so empfunden und auch zum ersten Mal meine Sandalen angezogen. Ansonsten ist man gut beraten hier lange Hosen und auch langärmlige Shirts zu tragen, um nicht allzu sehr Opfer der Moskitos zu werden. Inzwischen diesele ich mich morgens mit Moskitoschutz ein und bilde mir ein,…

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12. Tag (01. Juli 2018): Salla – Sallatunturi

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Ein herrlicher Tag. Es ist strahlend blauer Himmel und die Temperaturen sind schon morgens sehr angenehm. Die Sonne ist ja auch die ganze Nacht nicht untergegangen. Tagsüber klettert das Thermometer dann auf knapp über 20 Grad. Wenn man den Prognosen glauben kann, soll es die ganze kommende Woche so schön sein. Mal sehen. Die Landschaft verändert sich wieder ein wenig. Zum Wald und dem Wasser kommen jetzt auch immer mehr Wiesen und Weiden dazu. Auch…

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11. Tag (30. Juni 2018) : Savukoski

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Interessantes gibt es auch heute nicht über die Tour zu berichten. Noch nicht einmal ein Rentier lief mir über den Weg. Lediglich zwei größere Reiher machte ich in einem Moorgebiet aus. Ja, Moorgebiete zeichnen Finnland offensichtlich auch aus. Zumindest hier oben gibt es eine ganze Menge Moorgebiete. Neben dem Moor radle ich eben weiter auf Asphalt durch Wälder und Auen könnte man sagen. Immerhin ist inzwischen hier soviel Boden vorhanden, dass es viele bunt blühende…

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10. Tag (29. Juni 2018): Pyhätunturi

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Auch heute war nicht viel los. Ich schaute mir zunächst die alte Holzkirche von Sodankylä an. Sie wurde 1689 erbaut und gehört damit zu den ältesten erhaltenen Kirchen Finnlands. Sodankylä hat übrigens auch noch anderes zu bieten. So wurde hier ein Goldvorkommen entdeckt, das heute von einem schwedischen Konzern abgebaut wird, der damit 100 Arbeitsplätze geschaffen hat. Durch Sodankylä fließt auch der Fluss Kitinen, an dem sich sieben Wasserkraftwerke befinden, die insgesamt 4 % des…

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9. Tag (28. Juni 2018): Sodankylä

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Auch wenn ich mich schon auf Gemeindegebiet befinde, geht es heute in den Ort Soidankylä, der aber noch über 90 Kilometer entfernt liegt. Nach einem sehr guten Frühstück bucht meine Wirtin für mich auf dem Campingplatz in Sodankylä ein Cottage, so dass ich nach meiner Ankunft nicht groß suchen muss. Vom Tag selbst gibt es nicht allzu viel zu berichten. Das Wetter ist zum Fahrradfahren in Ordnung. Es ist zwar meistens bedeckt und deutlich kühler…

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8. Tag (27. Juni 2018): Vuotso

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Eigentlich dürfte der Iron Curtain Trail gar nicht am Westufer des Inarisees, sondern müsste an dessen Ostseite entlanglaufen. Aber es fehlt wohl noch ein Stück Straße zwischen Norwegen und Finnland, um den Iron Curtain Trail tatsächlich an der Ostseite des Inarisees und damit an der russischen Grenze entlangzuführen. Nach meinem selbstgemachten Frühstück ging es gegen 9 Uhr los. Ich hatte sehr gut in meinem Schlafsack geschlafen und fühlte mich nun fit für neue Herausforderungen. Ich…

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7. Tag (26. Juni 2018): Inari

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Es war schon ein Kindheitstraum von mir, mal nach Inari und an den Inarisee zu kommen. Was der Grund dafür war, weiß ich gar nicht mehr. Ich vermute ich hatte irgendetwas über die Lappen gelesen wie man damals die Samen noch nannte und war fasziniert von dem Gedanken, dass man dort noch in der freien Natur Rentiere züchtete, angelte und jagen ging. Irgendetwas reizte mich daran. So ging es also heute nach Inari. Die Tour…

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6. Tag (25. Juni 2018): Hietajoen Leirinta am Inarisee

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Heute Morgen war die Welt wieder in Ordnung. Der Strom funktionierte, ich konnte Duschen und auch noch meine Geräte wie die Powerbank, meine iPhones und meinen Fotoapparat aufladen und natürlich meinen Bericht veröffentlichen. In Finnland gilt übrigens die osteuropäische Zeit, so dass die Uhr um eine Stunde vorgestellt wird, wenn sie das nicht selber tut. Um 8 Uhr gab es Frühstück, das Johanna, die Hotelmanagerin sehr gut angerichtet hatte. Es gab Kaffee, zwei Brötchen, Wurst,…

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5. Tag (24. Juni 2018): Näätämö

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Wer hier in den Norden zum Fahrradfahren kommt, weiß natürlich worauf er sich einlässt. Dennoch bin ich erstaunt, wie viele es dann trotz allem sind. Vorgestern das Schweizer Ehepaar, gestern dann noch zwei Schweizer, die ich in der Unterkunft traf als sie gerade ihre Fahrräder aus den Kartons rausholten. Sie waren gerade auch mit dem Flugzeug angekommen und haben eine ähnliche Tour vor wie ich. Allerdings fahren sie auf der russischen Seite. Heute traf ich…

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4. Tag (23. Juni 2018): Grense Jakobselv – Kirkenes

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Heute an den Startpunkt des Iron Curtain Trails, die Grense Jakobselv. Ich fahre heute mit kleinem Gepäck. Der Tag verspricht schön zu werden. Es ist heiter bis wolkig und die Sonne lässt die Temperaturen auf rund 15 Grad steigen. Der Weg von Grense Jakobselv nach Kirkenes wird auch von bikeline als „landschaftlich schön, aber auch anstrengend“ bezeichnet. Ich mache die Strecke hin und zurück und kann die Einschätzung teilen.  Es geht eigentlich ständig Auf und…

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3. Tag (22. Juni 2018) – Kirkenes

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Ich schlief trotz der durchgehenden Helligkeit recht gut. Die zwei Tage waren ja aufregend genug. Um 8 Uhr gab es Frühstück, was sehr ordentlich war, auch wenn es durch eine interne Panne etwas zu spät serviert wurde. Danach machte ich mich auf den Weg nach Kirkenes zum Fahrradladen. Der ganze Weg führte über gut ausgebaute Fahrradwege. Man wusste schon, dass ich derjenige mit dem Bremsproblem war. Der Werkstattmitarbeiter, ein großer kräftiger Norweger nahm, mein Rad…

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2. Tag (21. Juni 2018): Kirkenes

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Mit dem Tiefschlaf ist es nach 3 Stunden vorbei. Um 5 Uhr wache ich auf und leider kann ich danach auch nicht mehr weiterschlafen. Irgendwie habe ich Beklemmungen vor dem heutigen Tag. Ich wälze mich daher noch eine Stunde im Bett herum und lese im Internet, insbesondere die neuesten Absurditäten aus der deutschen und der amerikanischen Politik. Dass man tatsächlich in vielen Ländern und auch zunehmend in Deutschland glaubt, das Thema der Migration einfach durch…

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1. Tag (20. Juni 2018): Oslo – Eine Odyssee im Norden Europas

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Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich selten vor einer Reise mehr Bammel hatte und nervöser war als vor dieser. Viel Neues und Ungewohntes stehen auf dem Programm. Die Anreise war eines davon. Mit dem Flugzeug, einem Fahrrad und 30 kg Gepäck nach Kirkenes. Das Gepäck konnte ich schon auf 20 kg reduzieren, indem ich alle Taschen mit in den Karton packte, in dem das Fahrrad war. Sie waren damit auch eine gute Stabilisierung und…

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Iron Curtain Trail 1 – Grense Jakobselv – Klaipeda

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Hier die Strecke des Iron Curtain Trail, die ich dieses Jahr fahren möchte. Ich gehe davon aus, dass es etwas mehr Kilometer werden als hier angegeben. Ich denke etwa 3.500 km. Einige Schleifen in Russland und Estland, die näher an der Ostsee entlang führen, hat das Programm geschnitten. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und morgen geht es los. Es war gar nicht so einfach alles zu planen und zu reduzieren und dennoch alles Notwendige einzupacken. Die…

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Iron Curtain Trail

von | Aktuelles, Von der Barentssee nach Leipzig | 2 Kommentare

Quelle: Michael Cramer, Broschüre Radweg Eiserner Vorhang Nachdem ich den Euro Velo 6 vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer bewältigt habe, möchte ich ab diesem Jahr eine weitere Herausforderung wagen. Das ist der Iron Curtain Trail oder auf Deutsch: Der Radweg Eiserner Vorhang, der Euro Velo 13. Er führt von der Barentssee im äußersten Nordosten Norwegens entlang der russischen Grenze über Finnland bis zur Ostsee. Danach geht es die Ostsee entlang nach Russland über Sankt…

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Resümee Belgrad – Schwarzes Meer

von | Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Den Eurovelo 6 habe ich nun mit diesem letzten Abschnitt beendet. Um es gleich zu sagen, dieser letzte Abschnitt war, abgesehen von den Highlights des Eisernen Tores, auch der Stadt Ruse und des Donaudeltas, sicher nicht der spannendste oder interessanteste. Der Weg war über weite Strecken sehr monoton: Hügel auf, Hügel ab und über hunderte von Kilometern nur durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet mit wenigen kulturellen oder anderen Sehenswürdigkeiten. Es ist sicher nicht ganz falsch, wenn…

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29.-31. Tag: 2. bis 4. Mai 2018 (Rückfahrt nach Deutschland)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Der Schock musste erst einmal bewältigt werden. Am nächsten Morgen zeichnete sich in meinem Kopf aber eine mögliche Lösung ab. Da die Züge in Rumänien nur sehr unzuverlässig Fahrräder mitnehmen und Fernzüge wohl überhaupt nicht, beschloss ich es doch noch mal mit dem Bus zu versuchen. Zumindest flixbus schien ja den Busbahnhof von Tulcea anzufahren. Ich vergewisserte mich zunächst, dass dies auch heute der Fall war. Grundsätzlich nimmt flixbus ja auch Fahrräder mit. Allerdings nicht…

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28. Tag: 01. Mai 2018 (Tulcea – Versuch einer Rückfahrt)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Ich wachte nicht gerade zuversichtlich auf. Die Erfahrung, dass ich den Bus am Freitag nicht zu sehen bekommen hatte, die Unmöglichkeit von jemandem am Busbahnhof beraten zu werden oder eine Auskunft zu erhalten, also insgesamt eine Ungewissheit, ließ mich skeptisch in den Tag blicken. Ich verspürte auch wenig Lust noch einmal eine Tour zu unternehmen, obwohl einige Klöster in der Umgebung von Tulcea durchaus reizvoll gewesen wären. Ich ließ mich daher nach dem Frühstück durch…

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27.Tag: 30. April 2018 (Tulcea)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Nach einem ausgiebigen Frühstück mache ich noch einen Spaziergang durch Sulina. Es ist übrigens interessant, dass die rumänischen Touristen die ja vorwiegend die Pension belegen, sich ihr Frühstück selbst mitbringen und in der Küche der Pension zubereiten. Offensichtlich ist das Frühstück der Pension für die meisten dann doch Luxus, obwohl es gerade mal 2 € kostet. Da ich ja, wenn Zeiten und Termine anstehen, immer von der Befürchtung getrieben bin, es könnte schiefgehen und ich…

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26. Tag: 29. April 2018 (Sulina)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Heute also das Donaudelta erkundet. Es war ein wunderschöner Tag, strahlend blauer Himmel und Temperaturen um die 20 Grad. Unser Vermieter brachte uns zum Hafen und zu den Booten. Offensichtlich ist er nur der Vermittler. Die Bootsführer und später dann die Safarifahrer sind die Unternehmer, bei denen man dann bar und ohne Rechnung hinterher bezahlt wie man das ja auch aus anderen Ländern kennt. Es kamen etwa zwanzig Personen zusammen, die sich auf zwei Boote…

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25. Tag: 28. April 2018 (Sulina)

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Mein Fahrrad und einen großen Teil meines Gepäcks darf ich bis Montag in der Pension in Tulcea lassen, denn dann kehre ich auch dorthin zurück und verbringe dort noch eine Nacht. So fahre ich mit kleinerem Gepäck auf einem schnellen Motorboot zusammen mit etwa zehn anderen Passagieren sehr rasant nach Sulina. Ich hatte mir die Bootsfahrt eigentlich schöner vorgestellt. Aber mein Vermieter in Tulcea hatte mir diesen Anbieter empfohlen und auch für mich gebucht. Der…

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24. Tag: 27. April 2018 (Tulcea)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Heute will ich die Umgebung von Tulcea etwas genauer erkunden. Ins Delta komme ich wohl noch nicht hinein. Aber ich werde an dem großen Lagunensee Razim entlangfahren und mir in den Dörfern die an mehreren Stellen kunstvoll gestalteten kleinen Häuser, die mir ja schon in den letzten Tagen ins Auge gesprungen sind, anschauen. Hier sollen sie besonders schön sein. Außerdem möchte ich zumindest auch ein Blick auf den südlichen Mündungsarm, den Sanftu-Gheorghe-Arm werfen. Da die…

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23. Tag: 26. April 2018 (Tulcea)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | ein Kommentar

Heute also ein fahrradfreier Tag. Das Frühstück in meiner Pension war recht ordentlich. Ich bekam ein Omelett, Weißbrot, Salami, Käse, Marmelade und auch Butter. Allerdings hatte man etwas den Eindruck, dass alles ziemlich abgezählt war. Es war nie reichlich vorhanden, sondern man bekam im ausgesprochenen Bedarfsfall nachgeliefert. Beim Kaffee ist das übrigens schon auf der gesamten Tour so. In manchen Unterkünften wird sogar ab der zweiten Tasse Kaffee gesondert berechnet Nur schwer gewöhnen kann ich…

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22. Tag: 25. April 2018 (Tulcea)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | 2 Kommentare

Angekommen! Nun habe ich es also geschafft und habe den Eurovelo 6 von Saint-Nazaire an der Atlantikküste bis nach Tulcea kurz vor dem Schwarzen Meer innerhalb eines Jahres in mehreren Etappen und auch nicht ganz kontinuierlich zurückgelegt: Ich gebe zu, es erfüllt mich ein wenig mit Stolz, das geschafft zu haben. Gegen 9:30 Uhr verabschiedete ich mich aus meiner sehr schönen Unterkunft Casa Delia einige Kilometer vor dem Ort Ciucurova. Gerne hätte ich meine Vermieter…

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21.Tag: 24.April 2018 (Topolog)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Ich habe heute sehr gut ausgeschlafen und fühle mich richtig fit. So mache ich mich erst einmal auf die Suche nach einem Restaurant oder einer Bäckerei. Letztere finde ich dann unweit von meinem Quartier. Auch hier wird noch frisch gebacken und ich bin insofern wieder etwas früh. Es gibt auch einen Kaffeeautomaten. Allerdings ist der Kaffee wohl ausgegangen, so dass es zur Zeit keinen gibt. Ich leiste mir also zwei Teigstückchen und trinke erst einmal…

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20. Tag: 23. April 2018 (Harsova)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | ein Kommentar

War leider zu früh wach geworden und deshalb nicht ganz ausgeschlafen. Ich ging dann erst einmal auf die Suche nach einem Frühstück und landete in einer kleinen Bäckerei, die ich gestern schon ausgemacht hatte. Dort gab es auch Kaffee. Allerdings hatten sie nur Würstchen im Schlafrock. Wie ich dann später merkte, buken sie selbst und die Würstchen im Schlafrock waren einfach das Erste, was fertig war. Danach wurden die Regale immer voller. So konnte ich…

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19. Tag: 22. April 2018 (Cernavoda)

von | 3. Rumänien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Es war wieder so ein Tag, der mich mit gemischten Gefühlen vorausschauen ließ. Ich war noch nie in Rumänien, aber hatte natürlich schon viele Schauergeschichten gehört. Alles Zigeuner. Man muss seine Wertsachen immer im Auge behalten. Sie schlitzen einem die Taschen auf, um da ran zu kommen und so weiter und sofort. Natürlich sind wir aufgeklärte Menschen und lehnen solche Vorurteile ab. Dennoch schleppen wir sie mit uns rum. Reden wollen wir allerdings nicht darüber….

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18. Tag: 21. April 2018 (Silistra)

von | 2. Bulgarien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Mein Frühstück steht zwar exakt so wie ich vorbestellt habe auf dem Tisch als ich um 7:30 Uhr in das Restaurant komme. Aber da ich an Butter nicht gedacht habe, gibt es auch keine Butter und abgerechnet wird hinterher und da kommt dann die für bulgarische Verhältnisse stolze Summe von 11,50 Lew, was etwa 5,75 € entspricht. Als ich darauf hinweise, dass bei booking.com das Frühstück mit 2 € angegeben sei, zuckt der Mann, der…

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17. Tag: 20. April 2018 (Tutrakan)

von | 2. Bulgarien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

In der Nacht war wieder ein Regengebiet über Ruse hinweggezogen. Aber schon nachdem ich das Frühstück beendet hatte, brach die Sonne wieder durch. Aber es war windig und wohl dadurch auch deutlich kühler als die letzten Tage. Gegen 10 Uhr kam ich los. Ruse hat übrigens durchaus ein gutes Radwegenetz. Ich hatte es gestern nicht erwähnt, weil ich da eine andere Perspektive hatte. Es ist zwar nicht mit unseren Großstädten vergleichbar, aber für Bulgarien sicher…

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16. Tag: 19. April 2018 (Ruse)

von | 2. Bulgarien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | ein Kommentar

Heute also Ruse. Nach dem Frühstück mache ich mich auf. Das Wetter ist zwar noch etwas trüb, die Prognosen versprechen allerdings eine zunehmende Aufheiterung. Mein erster Weg führt mich zur Touristeninformation. Von außen sieht es aus als wäre geschlossen, kein Licht und kein Mensch ist drinnen zu sehen. Ich versuche es trotzdem an der Tür und sie lässt sich öffnen. Als ich hineinkomme sehe ich immer noch niemanden, bis ich hinter den Tresen schaue, wo…

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15.Tag: 18. April 2018 (Ivanovo – Ruse)

von | 2. Bulgarien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Das Frühstück im City House Hotel ist sehr ordentlich. Es gibt Toastbrot, sehr dicke Wurstscheiben, ebenso dicke Scheiben gelber Käse wie er hier genannt wird, wenn es kein Schafs- oder Ziegenkäse ist. Es gibt wieder Gurken und Tomaten, es gibt Rührei mit bulgarischer Wurst und bulgarischem Schinken, es gibt verpackte Marmelade und sogar so eine Art Nuss-Nougat-Creme. Schließlich gibt es noch Äpfel und Orangen. So lasse ich es mir erst einmal schmecken. Auffällig ist, die…

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14. Tag: 16. April 2018 (Svishtov)

von | 2. Bulgarien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | ein Kommentar

Viel Neues gibt es auch heute nicht zu berichten. Auch heute war der Weg wieder das Ziel. Allerdings hatte ich heute nur eine Strecke von etwa 50 Kilometern vor mir. Nach einem etwas spartanischen Frühstück machte ich mich auf den Weg. Vor mir lagen erst einmal 6 Kilometer Steigung und sie sollte eine der höchsten an diesem Donauabschnitt sein. So fuhr ich mit etwas gemischten Gefühlen los. Der Anstieg war aber doch harmloser als ich…

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13.Tag: 15. April 2018 (Nikopol)

von | 2. Bulgarien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Ja, es ist nicht einfach, sich in Bulgarien jeden Morgen zu motivieren, die Fahrradtour fortzusetzen. Aber ich bleibe erst mal in Bulgarien. Die Hotelbetreiberin, sie heißt Emilie und ist gleich zum Du gegangen, begleitet mich zum Frühstück in die benachbarte Bar. Ich trinke wieder Espresso mit Milch und bestelle ein Schinkensandwich mit Käse überbacken. Emilie erzählt mir, dass sie Theaterwissenschaften studiert habe und früher, also zu Zeiten des Sozialismus im Theater- und Kulturbereich tätig gewesen…

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12. Tag: 14. April 2018 (Oryahovo)

von | 2. Bulgarien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Heute morgen strahlender Sonnenschein und es verspricht recht warm zu werden. Nachdem ich mich von meinem gestrigen Abendessen befreit hatte, habe ich doch noch recht gut geschlafen. Wenn es dunkel ist, sieht man ja Gottlob nicht, wo man schläft. Morgens ging ich dann in die benachbarte Bar, wo man frühstücken konnte. Viel gab es nicht. Ich entschied mich für Sandwiches mit gekochtem Schinken und Käse überbacken sowie einen Milchkaffee. Erfreulicherweise habe ich alles gut vertragen….

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11. Tag: 13. April 2018 (Lom)

von | 2. Bulgarien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Heute Morgen zum letzten Mal unter der Obhut von Bojan gefrühstückt. Danach ging es bereits gegen 8:30 Uhr los. Eigentlich sollte die Tour nach Lom in zwei Tagesetappen erfolgen. Aber mir war es ganz recht, möglichst bald einen meiner Ruhetage wieder herauszufahren. So reifte schon früh die Überlegung, ob es nicht bereits heute bis nach Lom gehen könnte. Es lief auch recht flott. Die Grenze nach Bulgarien erreichte ich schon gegen 10 Uhr und da…

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9./10, Tag: 11./12. April 2018 (Negotin – Rekonvaleszenztage)

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Ich brauchte doch noch einen Tag mehr, um wieder fit zu sein. Das blöde an meinem serbischen Virus ist, dass er einen viel Kraft kostet. Das war schon letztes Jahr in Belgrad so. Auch wenn es mich dieses Jahr erheblich schwächer erwischt hat, brauche ich doch einige Tage, um mich wieder voll fahrtüchtig zu fühlen. So habe ich gestern eigentlich nur geschlafen und auf der Terrasse gesessen und gelesen. Nachmittags habe ich dann einen kurzen…

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8. Tag: 10. April 2018 (Negotin – Ruhetag)

von | 1. Serbien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | ein Kommentar

Heute also Ruhetag. Ich fühle mich auch etwas erschlagen, hab aber nicht den Eindruck, dass es von der Radtour kommt. Das Frühstück ist sehr freundlich angerichtet. Es gibt Orangensaft, Kaffee, eine Art Omelett, dessen Name ich allerdings nicht verstanden habe, Brot, Marmelade und einige Scheiben Wurst sowie eine Schüssel mit Tomaten und Gurken. Obst scheint hier in Serbien zum Frühstück nicht so üblich zu sein. Nach dem Frühstück schreibe ich noch meinen Bericht von gestern…

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7. Tag: 9. April 2018 (Negotin)

von | 1. Serbien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Nach dem Aufstehen fahre ich erst einmal in die nächste Pekara und decke mich für das Frühstück und den Tag mit Brötchen und anderen Teigwaren ein. Es ist zwar oft Blätterteig, dennoch finde ich die herzhaften Blätterteige mit eingebackenen Tomaten, Käse und/oder Salami sehr lecker. In einem kleinen Supermarkt erstehe ich noch Wasser und Apfelsaftschorle für den Tag. Das Obst sah leider nicht sehr verlockend aus. Da ich noch einen Apfel habe, verschiebe ich den…

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6. Tag: 8.April 2018 (Kladovo)

von | 1. Serbien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Das Thema der gestrigen Unterkunft habe ich dann doch über Nacht abgehakt. Der Vermieter merkt mir meine Unzufriedenheit an, allerdings gibt er vor, meine Kritik nicht zu verstehen und zuckt die Schulter. Er bietet mir sogar an, mir das Abendessen einzupacken und mir mitzugeben. Da schüttelt es mich geradezu. Allerdings gibt er sich beim Frühstück nun etwas mehr Mühe. Ich bekomme in etwa das, was ich bestellt habe: Brot zwei Scheiben Wurst und Marmelade. Lediglich…

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5. Tag: 7. April 2018 (Golubinje)

von | 1. Serbien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Nach den gestrigen Aufregungen habe ich dennoch gut geschlafen. Ab heute liegt eine der spannendsten Strecken des gesamten Donauradweges vor mir. Der sogenannte Donaudurchbruch und das Eiserne Tor. Die Schlammwege werden aufhören, weil ich nun auf dem offiziellen Donauradweg über 100 Kilometer Straße unmittelbar entlang der Donau fahre. Auch sonst entwickelt sich einiges zum Positiven. Morgens regnet es zwar noch. Aber gegen 10 Uhr hört es auf und der Himmel klart zunehmend auf. Die Temperaturen…

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4. Tag: 6. April 2018 (Golubac)

von | 1. Serbien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | ein Kommentar

Heute ist Karfreitag in Serbien. Das orthodoxe Osterfest findet offensichtlich 1 Woche später als bei uns statt. Merken tut man davon nicht viel. Die meisten Geschäfte sind auch heute geöffnet und der LKW-Verkehr war auch nicht weniger als sonst, zumindest nach meinem Empfinden. Ansonsten brachte der Karfreitag eine aus meiner Sicht sehr unerfreuliche Veränderung. Es regnete, war recht windig und merklich kühler geworden. Ein richtig ungemütlicher Tag zum Fahrradfahren. Über 13 Grad kamen die Temperaturen…

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3. Tag: 5. April 2018 (Smederevo)

von | 1. Serbien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | 2 Kommentare

Nach der durchwachten letzten Nacht im Bus brachten mich heute 9 Stunden tiefer Nachtschlaf zu gewohnter Frische und Fitness zurück. Da es in dem Guesthouse kein Frühstück gab, musste ich mich selbst mit Frühstück versorgen. So fuhr ich kurz nach 8 Uhr in die Stadt hinein und erkannte bzw. erinnerte dann auch bald, dass Bäckerei doch Pekara hieß. Leider gab es dort keinen Kaffee und den brauche ich morgens schon. Mit Limonade war mir da…

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1.und 2. Tag: 03./04. April 2018 (Belgrad/Panchevo)

von | 1. Serbien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Abends fahre ich mit dem Bus vom Leipziger Flughafen los. Er soll mich nach Belgrad bringen. Ich bin mit dem Fahrrad zum Flughafen geradelt, während Heidrun mein Gepäck mit dem Auto zum Flughafen transportiert. Ich musste nämlich meine fünf Taschen zu einem Gepäckstück vereinen und das ist gar nicht so einfach. Schließlich half mir eine bei Decathlon erstandene Sporttasche aus dünnem aber strapazierfähigen Nylon und mit 80 Litern Fassungsvermögen. Hier bekam ich meine Sachen dann…

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Serbien

von | 1. Serbien, Aktuelles, Entlang der Donau: Von Belgrad ans Schwarze Meer, Fernrouten | keine Kommentare

Nun ist es also wieder soweit. Am 3. April starte ich mein letztes Teilstück auf dem Eurovelo 6 vom Atlantik an das Schwarze Meer. Es geht nun „nur“ noch von Belgrad die Donau entlang bis zum Schwarzen Meer. Rund 1500 Kilometer liegen vor mir. In Constanta soll die Tour dann enden. Mein erstes Teilstück führt nun durch Serbien. Weitere Abschnitte führen mich dann durch Bulgarien und Rumänien. Bis Anfang Mai möchte ich es geschafft haben….

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Templin – Leipzig (19. bis 21. März 2018)

von | Aktuelles, Fernrouten, Tour in die Uckermark | keine Kommentare

Ein herrlicher Tag. Sonnenschein pur. Das Frühstück, dass mir Frau Winter bereitet hat, ist wieder hervorragend. Sie hat mir so viel aufgetragen, dass ich mich nach ihrer ausdrücklichen Aufforderung mühelos für den ganzen Tag versorgen kann. Gegen 8:30 Uhr komme ich los. Es sind allerdings -6° und ich habe mich dick eingepackt. Dennoch habe ich den ganzen Tag nicht gefroren. Ich hatte also die richtigen Schalen angelegt. Von Templin bis Zehdenick führt ein wie immer…

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Templin (15. bis 18. März 2018)

von | Aktuelles, Fernrouten, Tour in die Uckermark | keine Kommentare

Am Donnerstagmorgen wurde ich erst einmal von Frau Winter mit einem tollen Frühstück verwöhnt, dass keine meiner Wünsche offenließ. Ich war ihr einziger Frühstücksgast, weil alle anderen Gäste Langzeitgäste und Selbstversorger sind. Neben Kaffee sowie hellen und Körnerbrötchen gab es mehrere Wurst- und Käsesorten, Marmelade, Nuss-Nougatcreme, Obst und eine aufgeschnittene Tomate und Paprika. Ich bin wunschlos glücklich. Danach ist erst einmal Wäsche waschen angesagt. Nachdem diese fertig ist und ich sie in den Trockner getan…

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Leipzig – Templin (12. bis 14. März 2018)

von | Aktuelles, Fernrouten, Tour in die Uckermark | keine Kommentare

Eigentlich wollten wir nur einen Ayurveda-Erlebnistag in der Naturtherme Templin verbringen. Da ich aber nichts Besseres zu tun hatte, beschloss ich mit dem Fahrrad hochzufahren und machte mich bereits am Montag auf den Weg. Es sollte auch eine Trainingstour für die im April bevorstehende Tour von Belgrad ans Schwarze Meer werden. Der Sonntag hatte uns mit fast sommerlichen 18° verwöhnt, so dass ich mich auch nicht von dem prognostizierten Kälteeinbruch zum Ende der Woche abhalten…

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29.10.2017: Deutsches Eck und Rückfahrt nach Leipzig

von | Aktuelles, Fernrouten, La Moselle-Die Mosel | keine Kommentare

Heute geht es also nach Hause. Aber das wird wahrscheinlich gar nicht so einfach, weil Sturmtief Herwart offensichtlich Deutschland wieder mal fest im Griff hat und der Slogan der ehemaligen Deutschen Bundesbahn: „Alle reden vom Wetter, wir nicht!“  inzwischen seine Gültigkeit auf jeden Fall verloren hat. Hier im westlichen Deutschland ist vom Sturem allerdings recht wenig zu spüren. Lediglich in der Nacht hörte ich den Wind immer mal mit den Jalousien spielen, die dann in…

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28.10.2017: Koblenz

von | Aktuelles, Fernrouten, La Moselle-Die Mosel | ein Kommentar

Vor mir liegen noch deutlich über 100 Kilometer. Aber ich will es heute auf jeden Fall bis Koblenz schaffen. Ich habe auch schon ein Quartier in einem Vorort von Koblenz gebucht. Die Unterkünfte in Koblenz selbst sind an diesem Wochenende unbezahlbar. Zum einen zieht es mich nach Hause zurück zu meiner Frau und in die gewohnte und lieb gewonnene Umgebung. Zum anderen scheint sich nun doch ein tiefgreifenderer Wetterwechsel anzukündigen. Morgen soll das Sturmtief Herwart…

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27.10.2017: Traben-Trarbach

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Heute hatte ich zum ersten Mal seit fast acht Wochen ein Frühstück wie wir es in Deutschland kennen und mögen. Es gab Brötchen, Wurst, Käse, Eier und natürlich auch Nutella und Marmelade. Der Tag war heute noch einmal schön, heiter bis wolkig, sonnig und trocken. Dennoch ist es erheblich kühler geworden.  Ich mache zunächst noch eine Stadtrundfahrt durch Trier. Die Kaiserthermen, die Konstantin-Basilika, der Dom und das ehemalige kurfürstliche Palais sind natürlich Highlights, die man…

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26.10.2017: Trier

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Nach dem wieder ordentlichen Frühstück im ibis budget komme ich kurz vor 9 Uhr los. Es ist heute eher durch Nebel, denn durch Wolken trübe. Aber der Nebel hält sich hartnäckig. Ich mache noch eine kurze Runde durch Thionville, eine Stadt, die auch durch ihre Zugehörigkeit zum Deutschen Reich architektonisch geprägt ist. Dann geht es weiter die Mosel entlang. Jetzt ist es auch tatsächlich die Mosel. Die Kanäle werden weniger. Die Landschaft verändert sich gegenüber…

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25.10.2017: Thionville

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Der heutige Tag ist wirklich schnell erzählt. Mal sehen, ob es klappt. Das Frühstück war seinen Preis nicht wert. Es war das bisher dürftigste französische Frühstück. Dennoch war das Zimmer immer noch seinen niedrigen Preis wert und so war es insgesamt eine gute Wahl. Das Wetter ist weiter trübe. Es regnet aber nicht, zumindest da, wo ich langfahre und wenn dann bevor ich da langfahre. Es wird auch wärmer. Die Temperaturen steigen so auf etwa…

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24.10.2017: Nancy

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Nach einem guten französischen Frühstück geht es heute Morgen gegen 9 Uhr los. Der Tag ist trübe, aber es regnet erst einmal nicht mehr. Die Fahrt wird relativ eintönig. Sie geht kaum an der Mosel, sondern an den sie begleitenden Kanälen entlang und das über fast 80 Kilometer. Das heißt aber nicht, dass es nicht durchaus Vergnügen macht. Als Radwanderer muss man ohnehin über eine gewisse Portion Kontemplationsfähigkeit verfügen und sich auf sich und die…

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23.10.2017: Épinal

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Als ich morgens aus dem Fenster schaue hängen die Wolken sehr tief und es ist nass. Also erst einmal trübe Aussichten. Das Frühstück ist aber in Ordnung und mir wird sogar Wurst und Käse angeboten, was ich natürlich nicht ausschlage. Gegen 8.30 Uhr geht es dann bei Regen los. Die Auberge Alascienne liegt direkt an der Nationalstraße 66. Als ich sehe wie heute hier die LKW verbeirasen bin ich schon ganz froh, dass gestern Sonntag…

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22.10.2017: Bussang

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Heute soll es also an die Moselquelle gehen. Ich zweifle lange, ob ich die Tour ganz fahren soll. Es ist ein Temperatursturz von etwa 10 Grad angesagt. Ich muss eine Passhöhe von über 700 Metern überwinden und es soll Regen geben. Ca. 40 Km der insgesamt heute geplanten 51 Km könnte ich mit dem Zug fahren. Aber ich wähle doch den beschwerlicheren Weg, weil alle Beschwernisse eigentlich des Radwanderers Alltag sind. Immerhin bin ich ja…

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20.10.2017: Die Mosel von der Quelle bis zum Deutschen Eck

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Ja, morgen geht es dann erst einmal an die Moselquelle. Wahrscheinlich wird das der härteste Tag der gesamten Tour. Zum einen muss ich ca. 550 Hm rauf und zum anderen kündigt sich ein Wetterwechsel mit einem Temperatursturz von fast 10 Grad an. Auch regnen soll es, was ich gar nicht mehr kenne. Ansonsten habe ich für die Tour etwa 10 Tage eingeplant und hoffe, dass ich mein Vorhaben bis Ende Oktober wieder zu Hause zu…

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20.10.2017: Mulhouse

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Es war ein entspannter Tag heute. Mit dem B&B Hotel hier in Mulhouse bin ich sehr zufrieden. Ich habe ein ruhiges Zimmer und den Eindruck, dass relativ wenig Gäste da sind. Morgens beim Frühstück saß ich zunächst allein im Raum, dann kam noch ein Ehepaar. Zunächst musste ich heute einen Verlust wieder wettmachen. Ich hatte gestern irgendwo meine Mütze verloren. Wahrscheinlich ist sie mir irgendwo raus- oder weggerutscht. Bisher habe ich sie nicht allzu oft…

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19.10.2017: Mulhouse

von | Aktuelles, Atlantik - Basel (Eurovelo 6), Fernrouten | keine Kommentare

Nun ist der Himmel am Morgen zum ersten Mal wieder seit fast einer Woche wolkenverhangen. Aber es ist keine sonderlich dichte Wolkenschicht. Gegen 11 Uhr bricht dann die Sonne durch und es wird noch einmal ein herrlicher sonniger Tag. Nach dem Frühstück packe ich meine Sachen wieder aufs Fahrrad und mache zunächst eine Stadtrundfahrt durch Montbéliard. Um es vorweg zu nehmen, Montbéliard hat nicht sonderlich viel zu bieten. Die Stadt ist hübsch aber keine Reise…

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18.10.2017: Montbéliard

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Der sechste schöne Tag hintereinander. Was will man als Radwanderer mehr? Und die Perspektiven sehen weiter ganz ordentlich aus. An das Frühstück bei ibis habe ich mich gewöhnt und finde es auch zunehmend akzeptabel. Immerhin bekommt man neben Marmelade auch noch Käse und Frischkäse. Die Zimmer sind einfach und funktional und, was für mich natürlich besonders wichtig ist, auf das Wlan kann man sich bei ibis verlassen. Ich breche schon kurz vor 9 Uhr und…

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17.10.2017: Besançon

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Die heutige Tour war sicher eine der schönsten Tagesetappen auf meiner bisherigen Fahrt. Natürlich gehört dazu das wunderschöne Herbstwetter, das nun schon den fünften Tag anhält. Sowohl Dole als auch Besançon sind sicher eine eigene Reise wert. Besançon wird wohl leider zu kurz kommen. Dennoch hoffe ich mir morgen Vormittag noch einiges anschauen zu können. Zunächst machte ich heute noch eine kleine Stadtrundfahrt durch Dole. Mit der Kirche Notre-Dame, den zahlreichen Gebäuden der Altstadt aus…

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16.10.2017: Dole

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Allzu viel hat Chalon-sur-Saone nicht zu bieten. Sehenswert ist vor allem die Altstadt rund um die Kathedrale. Letztere ist durch ihre historistische Fassade aus dem 19. Jahrhundert etwas von der bis ins 8. Jhd. reichenden romanischen Ursprungsarchitektur entfremdet. Dennoch ist sie sehenswert. Erstmals sehe ich nun auch die Saone und verglichen mit der Loire macht sie sogar den Eindruck eines richtigen Flusses. Hier fahren auch richtige Schiffe, sowohl Frachtschiffe als auch Flusskreuzfahrer. Ansonsten bin ich…

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15.10.2017: Chalon-sur-Saone

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Das Delfotel ist wirklich eine gute Adresse. Die Zimmer sind in Ordnung und das Frühstück war sehr gut. Es gab neben Marmelade auch Wurst und Käse. Also, der Tag fing gut an. Als ich kurz vor 9 Uhr losfuhr war noch Nebel. Aber der lichtete sich dann ab kurz vor 10 Uhr und war eine halbe Stunde später schon völlig verschwunden. Die Sonne strahlte wieder den ganzen Tag von einem wolkenlosen Himmel herunter. Und es…

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14.10.2017: Paray-le-Monial

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Heute gehe ich es nun etwas ruhiger an. Das Wetter verspricht wieder phantastisch zu werden. Schon früh ist der Nebel verschwunden und die Sonne scheint, ohne durch Wolken daran gehindert zu werden. Man merkt den Herbst aber dennoch. Morgens, wenn ich losfahre, liegen die Temperaturen noch bei 10 Grad und ich setze mir eine Mütze auf und ziehe die Handschuhe an. Als erstes kann ich dann die Handschuhe ausziehen, etwas später folgt dann die Mütze…

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13.10.2017: Gannay-sur-Loire

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Ab heute ist eine Schönwetterphase angesagt, die eine ganze Woche lang anhalten soll. Der Blick aus dem Fenster verspricht zumindest für heute schon mal Gutes. Zwar ist noch Nebel, aber dahinter wird schon zunehmend Sonne sichtbar. Um es vorweg zu nehmen: Es wird ein phantastischer Tag. Sonne pur und Temperaturen deutlich über 20 Grad. Das Bon Laboreur, in dem ich abgestiegen bin, ist übrigens sehr empfehlenswert. Auch das Frühstück ist sehr ordentlich. Man bekommt sogar…

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12.10.2017: La Charité

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Heute ist es wieder bedeckt. Es nieselt. Francoise begleitet mich noch etwa 20 Kilometer auf meiner Rückfahrt nach La Charité. Die Rückfahrt ist entspannt. Sie ist auch nicht so steigungsintensiv wie die Hinfahrt. Ich nehme heute die Route südlich der N 151. Die N 151 gilt übrigens als die längste schnurgerade Nationalstraße in Frankreich wie mir Francoise erzählt. Wieder blicke man über weite Felder, die aber inzwischen weitgehend abgeerntet und winterfest gemacht sind. Kurz vor…

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11.10.2017: Bourges

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Heute also Bourges. Ganz anders als gestern verspricht es ein sehr sonniger und sogar warmer Tag zu werden. Der Himmel ist blau und wird auch den ganzen Tag durch kaum eine Wolke belästigt. Als erstes steuern wir die Kathedrale Saint-Étienne an, die ich ja gestern schon im Dunkeln bewundern konnte. Die Kathedrale von Bourges ist ein sehr beeindruckender Bau und zeichnet sich, wahrscheinlich wegen der relativ kurzen Bauzeit, durch eine architektonische Harmonie aus, die man…

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10.10.2017: Bourges

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Heute mache ich einen Ausflug nach Bourges. Bourges liegt etwa 50 Kilometer von der Loire und unweit vom geografischen Mittelpunkt Frankreichs entfernt. Es liegt also mittendrin in Frankreich. Nach Bourges hat mich Francoise eingeladen. Francoise lernte ich auf meiner Donaureise kennen. Sie ist auch seit einem Jahr im Ruhestand und hatte sich als erstes das Ziel gesetzt auf dem Eurovelo 6 zum Schwarzen Meer zu radeln. Damit hatten wir Natürlich ein gemeinsames Ziel und wären…

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09.10.2017: La Charité

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  Ich bin heute in einem Motel abgestiegen. Es liegt etwa drei Kilometer vor La Charité mitten in der Pampa an der Autobahn. Da es weit und breit kein Restaurant gibt, habe ich mir ein kleines Fertigmenü in der Mikrowelle aufwärmen lassen. Man war auf so etwas vorbereitet und stellte solche nicht gerade schmackhaften und auch nicht hochwertigen Menüs zur Verfügung. Die Tour heute war doch wieder etwas abwechslungsreicher als gestern. Ich bin sogar über…

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08.10.2017: Gien

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  Mein Quartier lag etwas außerhalb der Innenstadt von Orléans, so dass ich mich nach dem Frühstück erst einmal auf eine kleine Besichtigungstour machte. Orléans macht einen adretten Eindruck. Viele noch leuchtende Stuffsteinhäuser, die die Magistralen der Stadt säumen. Viele besondere Sehenswürdigkeiten hat Orléans aber nicht zu bieten. Natürlich steht die Stadt auch heute noch im Andenken von Jeanne d´Arc, unter deren Führung die die Stadt 1429 von der Belagerung durch die Engländer befreit wurde….

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07.10.2017: Orléans

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Ich habe schlecht geschlafen. Vielleicht weil Vollmond war. Madame Karine meint das jedenfalls. Am Bett lag es auf jeden Fall nicht. Das war ein Boxspringbett. Madame und Monsieur bereiten mir für 7.30 Uhr ein gutes französisches Frühstück. Ich will rechtzeitig los, weil über 100 Km vor mir liegen. Das französische Frühstück, denn ich gehe davon aus, dass dies die Originalversion war, besteht aus einem frisch gepressten Orangensaft, Kaffee, einem Korb mit Baguette und Croissants, Butter…

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06.10.2017: Mosnes

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Der Ort Mosnes sagt sicher niemandem etwas. Eigentlich wollte ich heute bis Blois kommen, einer der alten Hauptstädte Frankreichs. Aber irgendetwas muss in Blois los sein, denn es ist weitgehend ausgebucht und wenn man etwas bekommt, dann nur deutlich über 100 € die Nacht. So habe ich ein B&B in einem Vorort von Mosnes, in Le Pin, zu einem noch akzeptablen Preis bekommen. Der Ort liegt zwischen Amboise und Chaumont an der Loire. Das ist…

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05.10.2017: Tours

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Heute also keine Tour, sondern Tours. Ich habe nicht so gut geschlafen, weil es hier im Hotel zweimal irgendwelche langanhaltenden Tongeräusche gab, die mich weckten. Ob da irgendwelche Alarme ausgelöst wurden weiß ich nicht. Es war auf jeden Fall lästig und passiert ist nichts, was ja auch gut so ist. Das Frühstück war für ein Budget Hotel in Frankreich ordentlich. Es gab sogar frischen Obstsalat. Nach dem Frühstück habe ich erst einmal die noch ausstehenden…

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04.10.2017: Tours

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  In meinem B&B habe ich hervorragend geschlafen. Das Bett war wirklich sehr gut. So eine Art Boxspringbett, auf denen ich ja inzwischen stehe, nein, gut schlafe. Madame hatte mir um 8 Uhr wirklich ein hervorragendes Frühstück serviert, für dessen Qualität sie auch bei booking.com immer wieder gelobt wurde. Es gab einen Teller mit Wurst und Käse, allerdings alles frisch und nicht abgepackt. Es gab Baguette, es gab vier verschiedene und wohl selbstgemachte Marmeladen. Eine…

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03.10.2017: Chinon

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  Meine Route weicht heute etwas von der Route des Eurovelo 6 ab und ich habe mir Chinon als Ziel gewählt. Deshalb füge ich hier auch noch eine extra Karte von der heutigen Tour ein. Heute spielt das Wetter wieder mit. Zwar rieselt es noch am Morgen. Aber nach 10 Uhr bricht die Sonne hervor und es wird ein herrlicher Tag. Ich hatte ein sehr hübsches Zimmer in Zentrum von Saumur. Die zentrale Lage ist…

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02.10.2017: Saumur

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Heute wieder ein sehr gutes Frühstück im Appart´City Hotel in Angers. Damit ist der Tag für mich schon halb zufriedenstellend gelaufen. Nach dem Frühstück gehe ich schnell in den nebenan liegenden Super U und decke mich mit dem Tagesproviant ein. Zwei in Plate verpackte Sandwichs, zwei Äpfel, 2 Liter Mineralwasser von Perrier. Das reicht nach einem guten Frühstück bis zum Abendessen. Danach nehme ich mir anderthalb Stunden für Angers. Angers hat etwa 150 Tsd. Einwohner….

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01.10.2017: Angers

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Habe gut geschlafen. Es gab ein hervorragendes Frühstück im Hotel Duquesne. Nur das Wetter war heute schlecht. Es hat den ganzen Tag geregnet. Nicht stark. Meistens Nieselregen. Aber etwa fünf Kilometer vor meinem heutigen Ziel schlägt der Regen noch einmal zu und sorgt dafür, dass ich doch ziemlich begossen in mein Hotel komme. Man sieht dies aber offensichtlich gelassen und ich werde trotzdem freundlich willkommen geheißen. Ja, mein Ziel war heute Angers und es lag…

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30.09.2017: Nantes

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Ich war mit meiner Unterkunft nicht sehr unzufrieden. Es war ein Privatzimmer. Außer einem Bett gab es eigentlich nichts. Auch keine Handtücher. Auf meine Bitte hin wurde mir eins gereicht. Allerdings schon benutzt. Aber egal, es drängt mich auf jeden Fall schon recht früh das Haus zu verlassen. So kam ich bereits gegen 8 Uhr weg. Der Himmel war wolkenlos und es versprach ein sehr schöner Tag zu werden. Zunächst musste ich aber über die…

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29.09.2017: Saint-Nazaire

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Heute also zum ersten Mal mit der französischen Eisenbahn gefahren. Schon deshalb ein Abenteuer. Aber es hat alles gut geklappt. Gestern hatte ich mir schon in Nevers, etwa 700 Kilometer Loire aufwärts, wo Heidrun und ich die letzten Tage unsres gemeinsamen Urlaubs verbracht hatten, die Fahrkarte gekauft. Der freundliche Schalterbeamte der französischen Bahn sprach etwa genauso schlecht Englisch wie ich. Deshalb haben wir uns hervorragend verständigen können. Er suchte mir ein Verbindung heraus, bei der…

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Atlantik-Basel

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Heute geht es wieder auf Tour! Bin mit dem Zug nach St-Nazaire gefahren und werde morgen von hier aus den Eurovelo 6 bis nach Basel radeln.Ich habe mir in der Hoffnung auf mehr Rückenwind die West-Ost-Strecke vorgenommen. Mal sehen, ob die Rechnung aufgeht. Der Oktober soll noch gut geeignet für eine solche Tour sein. Auch dies werde ich erst am Ende beurteilen können. Hier nun erst einmal eine Karte von der geplanten Strecke. Einige Leser…

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Resümee: 14.06.2017

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Sicher war die Tour mit dem Fahrrad zum Schwarzen Meer auch eine Selbsterfahrungstour für Künftiges. Meine Leidenschaft für Fahrradtouren ist dabei ungebrochen geblieben. Allerdings sind manche Träume auch in die Realität zurückgeholt worden. So mache ich kein Hehl daraus, dass die Freude, wieder nach Hause zu kommen, die Enttäuschung darüber, das Ziel nicht erreicht zu haben bei Weitem überwog. Dies umso mehr, wenn zu Hause ein liebenswerter Mensch ist, der sich nicht nur freut, wenn…

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Die letzten beiden Tage: 12./13.06.2017 Auf der Balkanroute zurück nach Deutschland

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Erst um 18 Uhr fährt mein Bus vom Busbahnhof ab. Ich gehe davon aus, dass ich alles gut vorbereitet habe. Dennoch liegt noch der ganze Tag vor mir. Nach dem Frühstück mache ich noch einmal einen Spaziergang durch das Regierungsviertel. Dann versuche ich nach Möglichkeit zu schlafen bzw. zu ruhen. Der Bus soll 15 ½ Stunden unterwegs sein und wie ich mich kenne werde ich nicht groß im Bus schlafen. Aber auch jetzt tagsüber gelingt…

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70. Tag: 11.06.2017 Belgrad

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Heute noch einmal ein ruhiger abschließender Tag in Belgrad. Mein Infekt kann als bewältigt angesehen werden. Allerdings müssen die Kräfte erst nach und nach wieder aufgebaut werden. Ich mache einen Spaziergang durch Belgrad, um mir zumindest noch einige Hauptsehenswürdigkeiten anzuschauen. Auch möchte ich vom anderen Ufer der Save noch einige Eindrücke von der Silhouette von Belgrad einfangen, was wegen des Sonnenstandes aber erst am Nachmittag sinnvoll ist. Mein erstes Ziel ist die St.-Markus-Kirche, die im…

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69. Tag: 10.06.2017 Belgrad

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Der Infekt scheint bewältigt. Die Toilettengänge haben sich auf jeden Fall wieder normalisiert. Das Frühstück hier ist nicht überwältigend, weil es sozusagen verschiedene Angebote gibt und man nur schwer kombinieren kann. Ich esse nun Müsli mit Joghurt, was mir schmeckt und hoffentlich auch keine Infektmöglichkeiten enthält. Danach mache ich mich auf die Suche nach Behältnissen, ähnlich der großen IKEA Einkaufstaschen. Auf Empfehlung der Rezeption werde ich in einem großen Laden mit offensichtlich Billigtextilien aus China…

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68. Tag: 09.06.2017 Belgrad

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Die erste Nacht ohne Toilettengang. Als ich aufwache ist für mich aber die Entscheidung gefallen: Ich werde meine Tour hier in Belgrad erst einmal beenden. Ich fühle mich einfach zu unsicher, zu schlapp und auch zu wenig selbstbewusst, um die nun vor mir liegenden Herausforderungen zu bewältigen. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Sie hat mich einige Tränen gekostet, denn das Ziel, das Schwarze Meer mit dem Fahrrad zu erreichen, war mir schon wichtig…

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66. Tag: 07.06.2017 Belgrad

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Auch heute keine wesentlichen Änderungen. Zum Frühstück Hühnerbrühe. Danach geht es wieder in Bett und ich schlafe weiter. Nachmittags wird es etwas besser. Ich habe das Bedürfnis nach etwas anderem als Hühnerbrühe. Ich habe gelesen, dass Johannisbeersaft und Karottensaft bei Magen-Darm-Problemen empfehlenswert sind. Ich übersetze die Begriffe ins Englische und bitte Jelena sie mir in Serbisch auf einen Zettel zu schreiben. Dass tut sie, gibt mir aber die Empfehlung, doch einmal die fitBar aufzusuchen. Dort…

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65. Tag: 06.06.2017 Belgrad

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Die Nacht verläuft wie die letzte. Immer wieder wird der Schlaf durch die Notwendigkeit des Gangs zur Toilette unterbrochen. Am Morgen nimmt Heidrun das Ruder erst einmal von Deutschland aus in die Hand. Sie hat eine Liste deutschsprachiger Ärzte im Internet gefunden und drängt sehr massiv und nachhaltig darauf, dass ich einen Arzt konsultiere Sie wolle nicht in zwei Wochen Witwenrente beantragen. Am Vormittag schleppe ich mich dann zur Rezeption. Die Managerin hat natürlich inzwischen…

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64. Tag: 05.06.2017 Belgrad

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Ich musste mehrmals die Nacht auf Toilette und merke auch beim Aufwachen, dass sich mein körperliches Befinden doch sehr verschlechtert hat. Ich bin apathisch und möchte eigentlich nur liegenbleiben. Schließlich raffe ich mich aber noch einmal auf und gehe in das angeschlossene Restaurant um zu frühstücken. Ich habe Appetit auf Müsli mit Joghurt, das ich auch zu mir nehme. Danach zieht es mich zurück in mein Bett und ich falle in einen unruhigen Schlaf, der…

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63. Tag: 04.06.2017 Novi Sad – Belgrad

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Der Morgen ist strahlend blau und der Tag verspricht heiß zu werden. Ich fühle mich etwas fahrig, weil ich vor den ca. 90 vor mir liegenden Kilometern einen gehörigen Respekt habe. Ich lasse mir das Frühstück noch einmal schmecken, obwohl es mir jetzt beim zweiten Mal eigentlich schon über ist. Zu fett, zu deftig, zu wenig Obst. Egal, nachdem ich bezahlt habe geht es los und die Ausfahrt aus Novi Sad oder genauer aus Petrovaradin…

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62. Tag: 03.06.2017 Novi Sad

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Heute also in Novi Sad. Als ich aufwache stecken mir noch immer die über 1000 Höhenmeter von gestern in den Knochen. Ich bekomme aber erst einmal ein hervorragendes Frühstück im Restaurant meines Vermieters. Spiegelei mit Bacon, Brot, Wurst, Käse und Marmelade. Dazu Espresso mit Milch so viel ich mag. Danach geht es auf die direkt oberhalb liegende Festung. Sie hat nur einen Aufgang. Schon hier sieht man, dass Novi Sad noch viel an Entwicklung aufzuholen…

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61. Tag: Ilok – Novi Sad

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So hatte ich mir diesen Tag eigentlich gar nicht vorgestellt. Eigentlich wollte ich eine gemütliche ruhige Tour durch den Nationalpark Fruska Gora machen, fern ab von den verkehrsreichen Straßen. Das Letztere ist auch gelungen. Fruska Gora bedeutet Heiliger Berg. Es ist in Gebiet das sich über 80 Kilometer südlich von Novi Sad erstreckt. Die Täler der Fruska Gora sind mit Viehweiden, Getreidefeldern, Weingärten, Obstplantagen und Waldwiesen bedeckt. Ab etwa 300 Meter Höhe überwiegen Laubwälder mit…

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60. Tag: 01.06.2017 Kopacevo – Ilok

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Das Wetter hat sich verändert. In der Nacht muss es geregnet haben und der Himmel ist bedeckt Ein Blick auf den Wetterapp zeigt, dass sich hier Ungemach zusammenbraut. Eigentlich müsste es schon wieder regnen. Auch ansonsten beginnt der Tag nicht gerade ersprießlich. Frühstück soll es erst um 8 Uhr geben. Da ist aber noch niemand in der Küche. Erst um 8.15 Uhr kommen zwei Servicekräfte. Meinen ersten Kaffee bekomme ich dann erst um 8.30 Uhr….

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59. Tag: 31.05.2017 Mohács – Kopacevo

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Heute wird es wieder warm. Nach einem guten Frühstück verlasse ich das Pannon Hotel in Mohács bereits um 8 Uhr. Ich möchte natürlich möglichst viele Kilometer vor der großen Hitze machen. Der Weg hat keine besonderen Herausforderungen. Zwei Dinge stehen auf meiner gedanklichen Liste zum Anschauen. Zum einen einige Kilometer hinter Mohács der Historische Gedenkpark an die Schlacht von 1526, in dem 120 Holzpfähle an die 26.000 gefallenen Ungarn erinnern. Allerdings ist eine Busladung voll…

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58. Tag: 30.05.2017 Mohács

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Das war nun wirklich ein fauler Tag. Natürlich nicht der Tag, sondern ich! Zunächst habe ich Wäsche gewaschen, die ja erfreulicherweise bei den Temperaturen sehr schnell trocknet. Dann habe ich mir ein wenig Mohács angeschaut. Es ist eine beschauliche Stadt, die auch wirklich ansprechend hergerichtet ist. Es gibt eine kleine Fußgängerzone und eine Flaniermeile entlang der Donau. Berühmt geworden ist Mohács durch zwei Schlachten. In der 1. Schlacht bei Mohács (1526) besiegten die Osmanen die…

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57. Tag: 29.05.2017 Kalocsa – Mohács

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Eigentlich gibt es heute wenig zu berichten. Es war eine ähnliche Tour wie gestern. Stundenlang ging es durch die Weiten der Puszta. Eine Alternativroute durch den Donau-Drau-Nationalpark habe ich heute gewählt. Sie war aber nicht sonderlich bereichernd war, nur 15 Kilometer weiter. Ansonsten sah alles genauso aus wie auf der normalen Strecke. Man muss wohl schon sehr detaillierte Kenntnisse haben, um die Besonderheiten zu erkennen. Wildschweine, Rotwild, Schwarzstörche und Silberreiher, die sich dort aufhalten sollen,…

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56. Tag: 28.05.2017 Ráckeve – Kalocsa

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Heute beim Frühstück, was nicht so sonderlich gut war, lerne ich ein Schweizer Ehepaar kennen, die mit dem Tandem von Basel ab und die Donau ebenfalls bis zum Schwarzen Meer fahren wollen. Sie sind noch nicht in Rente, haben sich aber eine viermonatige Auszeit genommen. Beide sind richtig gut drauf und es ist ein unterhaltsamer Morgen. Leider haben wir keine Telefonnummern ausgetauscht. Ich würde sie gerne wiedertreffen .Mal sehen, ob man sich doch noch wieder…

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55. Tag: 27.05.2017 Budapest – Ráckeve

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Wieder ein sonniger Tag und es wird immer wärmer. Heute lagen die Temperaturen erstmals deutlich über 25 Grad. In Budapest werde ich mich nicht groß aufhalten. Die Städtereise habe ich schon vor ein paar Jahren gemacht. Ich stelle fest, dass Budapest sich weiter saniert hat, fahre aber ansonsten einfach durch, was beschwerlich genug ist. Zum einen ist die Beschilderung manchmal nicht ausreichend, zum anderen gibt es zwar jetzt sehr schöne neue Radwege, aber sie werden…

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54. Tag: 26.05.2017 Esztergom – Budapest

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Das Wetter scheint jetzt sommerlich zu werden. Es ist heiter bis wolkig und die Temperaturen steigen deutlich über 20 Grad. Heute geht es nach Budapest. Sicher ein wichtiger Meilenstein auf meiner Reise. Die Fahrt ist sehr abwechslungsreich und verläuft auch meist auf mehr oder weniger guten Radwegen. Das Gebiet ist hier hügelig und bergig, aber auch immer wieder eben. So wechseln sich Berge, Wälder, Dörfer und Städte mit landwirtschaftlich genutzten Flächen ab. Gegenüber gestern muss…

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53. Tag: 25.05.2017 Komárno – Esztergom

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Weder in Komárno noch in Komárom gibt es sonderlich viel zu sehen, so mache ich mich gleich nach dem etwas sparsamen Frühstück auf den Weg. Meine heutige Strecke ist recht kurz. Ich möchte nach Esztergom kurz vor dem Donauknie, also dort, wo die Donau nicht weiter nach Osten, sondern nach Süden fließt. Die Strecke ist leider nicht sehr attraktiv, führt sie doch mehr als die Hälfte über dicht befahrene Straßen ohne Radweg. Wenn dann über…

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52. Tag: 24.05.2017 Györ – Komarno

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Nach einem sehr guten Frühstück in der Pension Duna durfte ich mein Gepäck noch im Büro der Chefin deponieren und machte mich mit dem Fahrrad auf eine Stadtrundfahrt. Györ ist mit etwa 130 Tsd. Einwohnern immerhin die sechstgrößte Stadt Ungarns und als Wirtschaftsstandort ein Schwergewicht. Dies liegt sicher auch an Audi und den dadurch geschaffenen über 11 Tsd. Arbeitsplätzen. In der Altstadt versprüht Györ aber noch den morbiden Charme der KuK Architektur und des österreichischen…

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51. Tag: 23.05.2017 Bratislava – Györ

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Ich lasse mir heute Morgen etwas Zeit und muss mich selbst erst einmal wieder motivieren weiterzufahren. Ich gieße mir dann unten in der Küchenzeile einen Pulverkaffee auf und habe noch ein Olivenbrötchen von gestern, dass ich dazu verzehre. Abschließend sorge ich noch mit einem verbliebenen Apfel für die notwendigen Vitamine. Nachdem ich alles wieder auf meinem Fahrrad verpackt und mich von meinen Vermietern verabschiedet habe, fahre ich noch schnell bei Billa vorbei und decke mich…

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50. Tag: 22.05.2017 Bratislava

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Heute stand ein langer Spaziergang durch Bratislava auf dem Programm. Das Wetter verspricht schön und warm zu werden. Die Altstadt von Bratislava scheint relativ überschaubar zu sein, so dass ich die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erlaufen werde. Da ich aber etwas außerhalb wohne, fuhr ich erst einmal mit dem Bus in die Altstadt. Zunächst suche ich aber eine Frühstücksmöglichkeit, da es in dem von mir gemieteten Zimmer kein Frühstück gibt. Allerdings hatte man mir gleich…

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49. Tag: 21.05.2017 Hainburg – Bratislava

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Die Nacht es wohl ziemlich geschüttet. Ich habe davon allerdings nichts mitbekommen, sehe nur am Morgen die nassen Straßen und die großen Pfützen. Der Himmel und so soll es auch die nächsten Tage bleiben. sieht aber heute freundlicher aus. Auch die Temperaturen steigen wieder, sollen aber nicht über 25 Grad steigen. Das ist fürs Fahrradfahren sicher angenehmer als die Hitze vorgestern. Auch das Frühstück ist gut und so gehe ich den Tag wohlgemut an. Das…

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48. Tag: 20.05.2017 Wien – Hainburg

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Ein grauer Tag aber ein hervorragendes Frühstück im Arthotel ANA Katharina. Es ist kühl geworden und nach den schönen vergangenen Tagen drückt das etwas aufs Gemüt und an die 15 Grad muss man sich nach den 28 Grad von gestern auch erst einmal wieder gewöhnen. Aber was solls. Nach dem Frühstück, das ich etwas ausdehne, sattle ich meine sieben Sachen und fahre erst einmal zum nahegelegenen Aldi, um mich für das Wochenende mit den notwendigen…

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45.-47. Tag: 16.-19.05.2017 Wien

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Man kann sich ja über eine längere Zwangspause in Wien eigentlich nicht wirklich ärgern. Zum einen bin ich ohnehin ein Fan der Secession, also des Wiener Jugendstils, zum anderen ist Wien einfach eine der imposantesten europäischen Hauptstädte. Verglichen damit war das preußische Berlin viel zu protestantisch. Hier schöpfte man nicht aus dem Vollen eines Kaiserreichs, sondern wurde erst ziemlich spät zum kleinen Kaiserreich, weil das große Österreich-Ungarn eben fehlte. Kurz zusammengefasst: Am Mittwoch machte ich…

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44. Tag: 16.05.2017 Tulln – Wien

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Der Tag verspricht schön zu werden und endet dann doch ganz anders als geplant! Erstmals ziehe ich die Sandalen an und versuche auch sonst mit den Textilien sparsam umzugehen. Kurze Hose lasse ich noch. Aber primär, weil ich der Meinung bin, dass Männer ihre Beinkleider nur im Notfall ablegen sollten. Männerbeine sind nun in den meisten Fällen kein ästhetischer Anblick. Da haben wir einen eindeutigen geschlechtsspezifischen Nachteil. Den Notfall lasse ich erst ab über 25…

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43. Tag: 15.05.2017 Melk – Tulln

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Heute nun wieder ein etwas bescheidenes Frühstück in einem lärmigen Raum. Zunächst gehe ich zu einem naheliegenden PC Service, um feststellen zu lassen, ob an meinem PC etwas nicht in Ordnung ist. Es muss aber doch am WLAN in der Pension gelegen haben. Beim PC Service funktioniert alles tadellos. Nun ist es aber zu spät. Ich mache mich dann noch auf den Weg zum Besuch von Kloster Melk. Man merkt aber sehr schnell, dass man…

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42. Tag: 14.05.2017 Mauthausen – Melk

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Nach einem bescheidenen Frühstück fahre ich ohne Gepäck hoch zur Gedenkstätte Mauthausen. Diese Besuche fallen mir immer schwer, weil mir das Grauen, das es dort gegeben hat, sehr bewusst ist, ich aber wenig Interesse daran finde, es mir immer wieder anzuschauen oder vortragen zu lassen. Dennoch bin ich der Meinung, dass man an diesen Gedenkstätten nicht einfach vorbeiziehen sollte. Sie sind wichtige Appellationsorte für unser Gewissen und so will ich auch Mauthausen gesehen haben und…

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41. Tag: 13.05.2017 Passau – Mauthausen

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Nach dem auch heute wieder sehr guten Frühstück packe ich meine Sachen zusammen und verlasse den Wilden Mann gegen 9.30 Uhr. Ich habe mir für heute kein Ziel vorgenommen. Grob peile ich natürlich Linz an. Von Passau an muss man sich erst einmal entscheiden, ob man das Nordufer, also links der Donau, oder das Südufer, also rechts der Donau weiterfährt. Ich entscheide mich für das Nordufer, nicht etwa, weil man hier noch knapp 25 Kilometer…

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40. Tag: 12.05.2017 Passau

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Heute also kein Fahrrad. Ich schlafe erst einmal aus und lasse mir dann das vorzügliche Frühstück im Wilden Mann gefallen. Danach mache ich einen Spaziergang durch die Altstadt und durch die Innstadt, also den Stadtteil Passaus, der auf dem rechten Innufer liegt. Passau wird ja auch als die Dreiflüssestadt bezeichnet, weil hier die Donau sowohl den Inn als auch die Ilz aufnimmt. Zwar ist Passau mit seinen 50 Tsd. Einwohnern nicht sonderlich groß, es hat…

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39. Tag: 11.05.2017 Straubing – Passau

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Heute ist wieder ein sonniger Tag und es wird sogar wärmer. Im Laufe des Tages steigen die Temperaturen endlich mal wieder auf deutlich über 20 Grad. Meine Stimmung ist heute Morgen nicht die Beste. Immer noch ärgere ich mich über die missglückte WLAN-Verbindung. Es hat Stunden gekostet und mich danach auch noch schlecht schlafen lassen. Es ist eben mein Ehrgeiz, tagesaktuell zu berichten. So fehlt mir heute Morgen trotz des schönen Wetters ein wenig der…

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38. Tag: 10.05.2017 Regensburg – Straubing

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Seit langem der erste sonnige Tag. Es ist strahlend blauer Himmel, wenn auch noch etwas kühl. Über 14 Grad steigen die Temperaturen auch nicht. Heute hatte ich dann auch Begleitung. Ich hatte mich mit Wolfgang Konnerth verabredet, der mich bei Regensburg für eine Etappe begleiten wollte, um auch mal das Gefühl des Langtourfahrradreisenden nachzuvollziehen. Das Wetter passte ja hervorragend. Als ich gerade um 9 Uhr aufsattelte, um ihm ein Stück entgegen zufahren, traf er auch…

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37. Tag: 09.05.2017 Vohburg – Regensburg

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Ich dachte das passiert mir frühestens in Serbien. Nun ist es mir schon kurz vor Regensburg passiert. Ursprünglich wollte ich in Bad Abbich übernachten und mich mal wieder an den Erfolgen der Deutschen Rentenversicherung bei der Rehabilitation erfreuen. Da war aber leider alles ausgebucht. So fuhr ich also weiter Richtung Regensburg und die beiden nun folgenden Gasthöfe hatten kein WLAN. Beim ersten habe ich noch auf die Übernachtung verzichtet, beim Zweiten habe ich dann die…

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36. Tag: Ingolstadt – Vohburg

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Nun ist das verlängerte Wochenende in Leipzig schon wieder vorbei. Es ist zwar sehr schön sich auch während so einer Tour gelegentlich mal zu sehen und die Freude ist immer groß. Aber es heißt dann auch immer wieder Abschied nehmen, was nicht immer einfach ist und es heißt auch, sich wieder völlig umzustellen. Ansonsten war das Wochenende auch etwas kostenintensiv. Ein neuer Fotoapparat musste her, weil der alte doch zunehmend unzuverlässiger wurde. Ich bin beim…

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35. Tag: 03.05.2017 Ingolstadt

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Heute nun Ingolstadt. Nach dem Frühstück suche ich zunächst das Radhaus auf, um mein Fahrrad einer Inspektion unterziehen zu lassen. Die Pedalen müssen erneuert werden, weil das Lager offensichtlich verschlissen ist. Es knackt im linken Pedal. Die Bremsbeläge sind ebenfalls abgefahren und die Hydraulikflüssigkeit bei den Bremsen muss ebenfalls erneuert werden. Das Ganze hat natürlich seinen Preis und ich bedaure wieder einmal mein technisches Ungeschick. Ich sollte doch noch mal einen Lehrgang zur Zweiradmechanik machen….

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34. Tag: 02.05.2017 Dillingen – Ingolstadt

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Als ich aufwachte und aus dem Fenster schaute war ich der Verzweiflung nahe. Immer noch Regen, Regen, Regen. Der Blick auf den Regenapp machte auch nicht hoffnungsvoller. Missgelaunt ging ich den Tag an. Das Frühstück im Hotel Zur Donau war zumindest sehr gut. Danach entschied ich mich, meine Abfahrt nicht hinauszuschieben. Also Regenkleidung übergezogen und los geht es. Der Regen sorgte dafür, dass es wenig Verzögerungen durch die Besichtigung etwa von Höchstadt oder Donauwörth und…

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33. Tag: 01.05.2017 Ulm – Dillingen

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Der heutige Tag ist schnell erzählt. Es droht wieder Dauerregen. Da er allerdings erst ab Mittag angesagt ist, versuche ich in Ulm früh loszukommen und habe mir nur eine Strecke von rund 50 Kilometern bis Dillingen vorgenommen. Die Strecke ist nicht sonderlich spektakulär. Man spürt auch nicht den Grenzübertritt nach Bayern. Schon Ulm ist ja geteilt, weil die Donau hier die Grenze bildet und Ulm nördlich der Donau noch Baden-Württemberg und Neu-Ulm am gegenüberliegenden südlichen…

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31.+32. Tag: 29./30.04.2017 Ulm

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Ich will heute mal eine andere Form des Berichts machen und die Fotos gleich hinter den Absätzen, auf die sie sich beziehen einfügen. Wem das besser gefällt, bitte melden. Wem nicht, bitte auch.   Nach einem guten Frühstück am Samstagmorgen mache ich mich auf, die Stadt Ulm zu erkunden. Als ich aus dem Hotel heraustrete sieht der Münsterplatz ganz anders aus als gestern. Es ist Markttag und der wirklich nicht sehr kleine Platz ist dichtgestellt…

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30. Tag: 28.04.2017 Ehingen – Ulm

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Auch dieser Morgen ist verregnet und die Temperaturen sind unter 5 Grad. Ich merke wie ich nur zögerlich in Gang komme. Ich habe einfach keine Lust mehr, bei diesem Wetter zu radeln. Heute liegen nur 45 Kilometer vor mir. Mein Ziel ist Ulm. Ich fahre aber nicht den Hauptweg an der Donau entlang, sondern nehme die Alternativroute über Blaubeuren. Es sind nur wenige Kilometer mehr. Ich will endlich mal in Deutschland eine dieser Karstquellen sehen,…

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29. Tag: 27.04.2017 Sigmaringen – Ehingen

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Der Tag wird wettermäßig nicht besser als der gestrige. Der Schnee ist in Regen übergegangen. Das ist bei Tageshöchsttemperaturen von 3 Grad auch nicht angenehmer.  Es sind auch keine Regenschauer, sondern es ist ein Dauerregen, der da vom Himmel kommt; nicht stark aber kontinuierlich und das den ganzen Tag. Schon das hat meine Motivation heute Morgen, mich aufs Fahrrad zu setzen, erheblich beeinträchtigt. Dazu kommt, dass mir die gestrigen 90 Kilometer mit den Steigungen und…

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28. Tag: 26.04.2017 Donaueschingen – Sigmaringen

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Was für ein Tag! Die Wetterprognosen sind tatsächlich eingetreten. Als ich morgens aus dem Fenster schaue ist alles weiß. Etwa 5 cm Schnee liegen da, die Temperaturen liegen bei 0 Grad und das am 26. April im Südwesten Deutschlands. Natürlich überlege ich, ob ich es heute wagen soll, aufs Fahrrad zu steigen. Es gibt eine gute Zugverbindung nach Sigmaringen. Allerdings gilt die Radtour als eine der schönsten des Donauradweges. Als ich nach dem Frühstück mir…

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27. Tag: 25.04.2017 Ausflug zur Bregquelle

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Heute bleibe ich noch in meinem Quartier in Donaueschingen. Ich möchte hoch zur Bregquelle fahren. Eigentlich möchte ich auch noch die Brigachquelle besuchen. Das mache ich aber vom Wetter abhängig. Da ich dazu tendiere, dass eigentlich ganz klar die Quelle der Breg der Donauursprung ist und nicht die Quelle eines Bachs in irgendwelchen Fürstengärten, ist es für mich nur recht und billig zu dieser Quelle hochzufahren und hier sozusagen den Ausgangspunkt für meine Tour entlang…

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26. Tag: 24.04.2017 Radolfzell – Donaueschingen

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Noch einmal ein wunderschöner Tag! Strahlend blauer Himmel. Allerdings klettern die Temperaturen nur noch auf 14 bis 15 Grad. Ich bedanke mich noch einmal bei den Besitzern des Hotel Iris am See dafür, dass sie mir ermöglicht haben, Rad und Gepäck für eine Woche bei Ihnen unterzustellen. Aber auch sonst ist dieses Hotel sehr empfehlenswert und entsprechend habe ich es bei google beurteilt. Ich kann es wirklich uneingeschränkt empfehlen. Zimmer und Frühstück lassen keine Wünsche…

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Zwischenbericht:15.04.2017 Rheinfall und Stein am Rhein

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Es hat sich eingetrübt. Der Himmel ist bedeckt und die Wolken lassen auch Schauer befürchten. Danny, Heidruns Sohn, und seine Freundin Corinna, die uns den Aufenthalt in diesem wunderschönen Wellnesshotel Bora HotSpaResort hier in Radolfzell als Hochzeitsgeschenk gemacht haben, haben sich für heute zum Besuch angekündigt. Gegen Mittag treffen sie ein und Mutter und Sohn hatten bereits vorher nach Absprache mit dem jeweiligen Partner abgemacht, dass wir uns den Rheinfall und Stein am Rhein anschauen…

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24. Tag: 13.04.2017 Jestetten -Radolfzell

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Heute nun tatsächlich der entspannte Tag. In Jestetten versorge ich mich noch beim Penny mit Getränken und bin schon erstaunt, was für ein großer Penny hier in diesem doch aus meiner Sicht recht unbedeutendem Ort mit seinen 5 Tsd. Einwohnern. Allerdings hatte ich mich schon gestern über den doch recht intensiven Autoverkehr gewundert. Heute erfahre ich von dem Hotelchef, übrigens ein Inder, dass in Jestetten auch der größte Aldi-Markt Europas sei. Der Grund: Die Schweizer…

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23. Tag: 12.04.2017 Waldshut – Jestetten

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Heute stand ein gemütlicher Tag und als Highlight der Rheinfall von Schaffhausen auf dem Programm. Aber es kam ganz anders.  Nach dem Frühstück mache ich mich bereits gegen 8 Uhr auf den Weg und freue mich, über die viele Zeit, die ich meinte dadurch gewonnen habe. Eigentlich wollte ich den Bericht von gestern noch auf die Webseite einstellen. Aber irgendwie war ich wieder zu unkonzentriert und habe es irgendwie so versaut, dass ich erst einmal…

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22. Tag: 11.04.2017 Basel – Waldshut

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Noch mal Frühstück bei Christian. Dann geht es ans zahlen und einpacken. Es war ein sehr instruktiver Aufenthalt hier in Aaron´s Sleep-Well B&B. Christian hat Interesse an Gesprächen und ist auch ein guter Unterhalter. Beim Frühstück steht er dabei und ist immer bereit, noch einen Cappuccino zu machen. Wir verabschieden uns herzlich. Ich mach einen kleinen Umweg zur unweit entfernt gelegenen Firmenzentrale von Vitra. Auch hier hat sich nämlich Frank Gehry mit einem Anbau zur…

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21. Tag: 10.04.2017 Basel

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Heute wieder Sonne und bis zu 25 Grad. Ich ziehe mich also gleich etwas leichter an und zippe die Ärmel von meiner Jacke. Ich möchte heute ein wenig den Ballungsraum Basel erkunden. Zwei Programmpunkte stehen als Möglichkeit an. Sowohl Christian als auch das Ehepaar, das ich am Samstag am Dreiländereck traf, haben mir dringend das Vitra Design Museum empfohlen und sowohl das Museum als auch die Architektur gepriesen. Es liegt nicht in Basel, sondern in…

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20. Tag: 09.04.2017 Basel

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Zum Frühstück gab es sehr gute Körnerbrötchen und Marmelade sowie Kaffee oder besser gesagt Cappuccino, den Christian zubereitete. Der Verzicht auf Wurst und Käse war für mich zwar ungewohnt, aber alles andere hätte es nur gegen einen entsprechenden Aufpreis gegeben. Dafür bekam ich aber von Christian meine Wäsche gewaschen und nach anderthalb Stunden getrocknet zurück. Es waren noch zwei andere Gäste da, ein Ehepaar aus Genf, die aber primär französisch sprachen. Der Mann sprach allerdings…

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19. Tag: 08.04.2017 Colmar – Basel

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Man wagt es ja gar nicht zu sagen, wenn man so auf das Wetter in Leipzig schaut. Ich habe wieder einen wunderschönen Tag und es verspricht sogar warm zu werden. Am Nachmittag werden es über 20 Grad und ich entledige mich, wessen ich mich entledigen kann. Die kurze Hose ist leider noch nicht im Gepäck. Zunächst muss ich etwa 20 Kilometer von Colmar nach Neuf Brisach fahren, um wieder auf den Rhein-Radweg zu kommen. Da…

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18. Tag: 07.04.2017 Neumühl – Colmar

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Der heutige Tag war recht ereignisarm. Ich habe mich für die Weiterfahrt auf der französischen, linksrheinischen Seite entschieden. Ich fahre also zunächst zurück nach Strasbourg, von wo aus die linksrheinische Tour ihren Ausgang nimmt. Die Tour geht überwiegend schnurgerade an einem alten Teilstück des Rhein-Rhone Kanals entlang. Schiffe fahren hier keine mehr. Die sind längst auf modernere und größenmäßig angepasste Kanalteilstücke ausgewichen. Dagegen ist der entlangführende Radweg ausgezeichnet. Bis auf ein kleines Teilstück ist der…

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17. Tag: 06.04.2017 Strasbourg

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Was kann man zu Strasbourg in der hier gebotenen Kürze schreiben. Für mich wichtig: Straßbourg gilt als die fahrradfreundlichste Stadt Frankreichs. Das kann ich zwar nicht beurteilen, aber bestätigen kann ich, dass Strasbourg ausgesprochen fahrradfreundlich ist. Man kann eigentlich überall mit dem Fahrrad fahren und es gibt auch überall Fahrradstraßen, -wege oder zumindest Fahrradspuren. Ich habe mich hier nie unsicher gefühlt. Ansonsten ist Strasbourg eine ausgesprochen vielseitige Stadt. Strasbourg hat eine sehr wechselvolle Geschichte. Man…

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16. Tag: 05.04.2017 Jockgrim – Neumühl

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Gestern habe ich übrigens irgendwo zwischen Speyer und Germersheim die ersten 1.000 km hinter mich gebracht. Also 20 Prozent an Strecke sind geschafft. Ich habe mich doch dafür entschieden, heute weiter linksrheinisch zu fahren. Wenn ich schon eine solche Tour mache, will ich natürlich auch Frankreich sehen. So fahre ich kurz nach 9 Uhr los und gestatte mir noch einige Blicke in Jockgrim, vor allem im sogenannten Hinterstädtle wie hier alles immer so verniedlichend heißt….

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15. Tag: 04.04.2017 Mannheim – Jockgrim

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Nun bin ich also in Jockgrim beim Elefanten abgestiegen. Keiner kennt Jockgrim? Ich bis vor wenigen Stunden auch nicht. Dennoch hat Jockgrim auch eine überregional, wenn nicht sogar global bedeutsame Geschichte. Dazu später mehr. Ich bin nur draufgekommen, weil ich dort eine Unterkunft in einem Gasthof fand, der mein Budget nicht überstieg, was hier im Großraum Karlsruhe wieder einmal nicht so einfach ist. Nun fahre ich aber sogar besser als in den Jugendherbergen. Habe heute…

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14. Tag: 03.04.2017 Nierstein – Mannheim

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Wieder ein sehr schöner Tag, um über Land zu radeln. Von Nierstein ging es zunächst durch die Weinberge, die sich südlich von Mainz bis nach Worms erstrecken, also auf einer Länge von 60 km mehr oder weniger nah den Rhein entlang. Oppenheim, nur wenige Kilometer nach Nierstein, ist anscheinend der Hauptort des rheinhessischen Weingebiets. Mich zieht es nah Worms, weil ich dort noch nie gewesen bin. Es geht zwar ziemlich nah am Rhein entlang, doch…

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13. Tag: 02.04.2017 Frankfurt am Main – Nierstein

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Nun bin ich in Rheinhessen, in Nierstein, gelandet. Ich hätte hier zwar die Rheinpfalz vermutet, weil der Ort in Rheinland-Pfalz liegt. Aber offensichtlich läuft die Zuordnung der Weinbaugebiete nicht unbedingt nach logischen Kriterien. Ich habe mich heute treiben lassen. Das Wetter ist zwar nicht mehr ganz so schön wie an den letzten Tagen. Aber immer noch ist es heiter nur etwas kühler als an den letzten beiden Tagen. Mittags konnte man dann aber doch wieder…

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12. Tag: 1.04.2017 Frankfurt am Main – Ruhetag!

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Heute ist Ruhetag: Deshalb nur fünf Sätze. Wir machen einen Spaziergang durch Frankfurt. Hier die fotografischen Impressionen ohne weitere Beschreibungen. Wer Beschreibungen möchte, soll das kundtun, dann hole ich es nach. Vielen Dank übrigens für die Begleitung und die vielen freundlichen Worte und Zeilen, die ich erhalte. Das hilft ungemein bei solchen Herausforderungen, auch wenn sie selbst gesetzt sind. Tagesdaten: ca. 7 km Spaziergang durch Frankfurt    

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11. Tag: 31.03.2017 Niedernberg-Frankfurt am Main

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Wieder ein tolles Wetter, nur leider wieder recht starker Westwind. Das senkt die Durchschnittsgeschwindigkeit. Über Aschaffenburg, Seligenstadt, Hanau und Offenbach geht es nach Frankfurt am Main. Frankfurt empfängt mich mit pulsierendem Leben. Viele Fahrradfahrer sind an diesem Freitagmittag unterwegs. Auf den Mainwiesen in der Innenstadt lagern bereits viele junge Leute und genießen diesen ersten richtig warmen Frühlingstag. Die Temperaturen steigen auf ca. 23 Grad. Wenn man nach Frankfurt rein fährt, hat man einen tollen Blick…

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10. Tag: 30.03.2017 Lohr-Niedernberg

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Es war sicher eine der schönsten Etappen. Es war sozusagen, die Spessartroute. Der Main fließt hier entlang des Spessart. Besonders markant ist die Änderung der Farbe des Gesteins. Es handelt sich um roten Buntsandstein, der dann auch die Architektur in den anliegenden Ortschaften prägt.  Der Spessart ist ein kleines Mittelgebirge, dass vor allem in der Mainschleife von Gemünden bis Aschaffenburg und Seligenstadt liegt. Er ist nicht sonderlich hoch. Die höchsten Erhebungen bleiben unter 600 Metern….

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9. Tag: 29.03.2017 Volkach-Lohr

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Heute wieder ein schöner Tag mit Temperaturen um die 17 Grad und wenig Wolken. Erst abends wurde es bedeckt. Ich hatte vor eine Mainschleife abzukürzen und von Volkach auf dem direkten Weg nach Würzburg zu fahren. Ich wollte zum einen einige Kilometer sparen, um Freitag rechtzeitig in Frankfurt zu sein und zum anderen ist der Main-Radweg über weite Strecken auch nicht so interessant und deshalb dachte ich mal sehen, was auf den Höhen los ist….

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8. Tag: 28.03.2017 Bamberg-Volkach

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Eigentlich gibt es heute nicht viel zu berichten, außer dass es ein wunderschöner sonniger Tag war und sicher der wärmste Tag, den wir in diesem Jahr hatten. Auf meiner Tour wurde auf jeden Fall die 20 Grad Marke schon leicht überschritten. Ich radelte in Bamberg los und verließ damit die fränkische Bierregion um in die Weinregion vorzustoßen. Sichtbar wurde das für mich erst ab Schweinfurt. Vorher habe ich nur wenig Weinanbau gesehen. Was man aber…

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7. Tag Bamberg-Ruhetag

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Heute also Ruhetag in Bamberg. Ich glaube solche Ruhetage sind auf solchen Touren ganz sinnvoll und auch entspannend. Wie man jede monotone Tätigkeit vermeiden sollte, sollte man auch nicht wochenlang nur auf dem Fahrrad sitzen. Es ist ja letztlich nicht viel anders als ein Maschinenbetrieb, den man als Mensch wieder übernommen hat. Ich habe mir auf jeden Fall jede Woche mindestens einen Ruhetag verordnet und es können auch durchaus mehr werden. Heute Morgen war erst…

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6. Tag: 26.03.2017 Bayreuth-Bamberg

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Wettermäßig ein wunderschöner Tag. Es schien den ganzen Tag die Sonne. Das Frühstück in Gasthof Kolb war auch in Ordnung. Die besten Voraussetzungen für eine gelungene Radtour. Die Temperaturen stiegen im Laufe des Vormittags von 0 auf 10 Grad. Bei entsprechender Kleidung ideal für Fahrradtouren. Ich hatte mir Bamberg vorgenommen, von Bayreuth etwa 110 km. Gegen 9.30 Uhr kam ich los. Leider hatte ich in meiner Navigationsplanung, die ich schon zu Hause gemacht hat eine…

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5. Tag: 25.03.2017 Zell im Fichtelgebirge-Bayreuth

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Als ich heute Morgen aus dem Fenster blicke empfängt mich zum ersten Mal auf meiner Tour ein strahlend blauer Himmel. Allerdings liegen die Temperaturen noch bei null Grad. Angesichts der Lage von Zell auf etwa 620 Meter Höhe kein Wunder. Ich habe mir aber sagen lassen, dass es in Leipzig nicht wärmer war. Das Frühstück, das ich Gasthof zum Waldstein erhielt, war nicht der Renner und fiel deutlich gegenüber dem gestrigen Abendessen ab. Besonders geärgert…

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4. Tag: 24.03.2017 Bad Lobenstein-Zell im Fichtelgebirge

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Geschafft! Ich bin an der Saalequelle. Gesehen habe ich sie zwar noch nicht, aber ich habe es heute bis Zell im Fichtelgebirge geschafft, der Ort von dem die Saalequelle nur noch etwa 1,5 km entfernt ist. Ich bin ausgesprochen zufrieden mit mir! Zunächst begann der Tag nicht so gut. Es war wieder dicht bewölkt und auch ziemlich kalt hier oben in den Höhen der mitteldeutschen Mittelgebirge. Ich suchte den kürzesten Weg zurück zum Saale-Radweg. Nach…

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3. Tag: 23. März 2017 Eichicht-Bad Lobenstein

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Als ich heute Morgen aus dem Fenster blicke sieht es wahrlich nicht nach dem vorausgesagten besseren Wetter aus. Es regnet und ist nass und die Wolken hängen sehr tief. Geschlafen habe ich gut, doch wachte ich ziemlich gerädert auf. Die Anstrengungen von gestern saßen mir noch in den Knochen. Das setzte Ängste und Befürchtungen frei. Als notorischer Hypochonder sah ich natürlich schon eine Herzattacke oder Ähnliches auf mich zukommen. Mir war auch klar, dass es…

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2. Tag: 22.03.2017 Bad Sulza-Eichicht

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Der zweite Tag ist nun auch zu geschafft und ich bin es auch. Der Tag fing recht gut an. Es war wolkig bis heiter und die Sonne tauchte die Landschaft dann in ein besonders schönes Licht. Hinter Jena war es dann mit dem schönen Wetter vorbei. Es zog sich zu und schließlich begann es auch wieder zu regnen. Völlig nass erreichte ich dann mein Quartier hier in Eichicht, etwa 10 km hinter Saalfeld saaleaufwärts. Es…

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1. Tag: 21.03.2017 Leipzig-Bad Sulza

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Um 9 Uhr war ich dann soweit. Hatte alles verstaut und stand etwas unsicher vor meinem Reisegefährt, ob ich denn angesichts des Gepäckaufbaus überhaupt in der Lage sein werde, mein Bein über den Sattel zu schwingen. Als ich dann glücklich auf dem letzteren saß, ergriff mich fast die Panik. Das Fahrrad strahlte ein Gewicht aus, dass mir Zweifel kamen, ob ich dieses Gefährt überhaupt halten könnte. Allerdings kannte ich diese Ängste und Zweifel schon von…

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Mit der Ostsee fing es an!

von | Mit der Ostsee fing es an!, Ostseeküsten-Route (EuroVelo 10) | keine Kommentare

Ja, an der Ostsee fing es an. 2008 machten meine damalige Partnerin und ich die erste Tour von Flensburg nach Kiel. Ich erinnere mich noch, welche Herausforderung die täglichen Etappen von 45 bis 60 km damals für mich waren. Am Abend viel ich nur noch erschöpft ins Bett. Die Kondition war auch noch 2009 nicht besser als es im Frühjahr weiter in einigen Etappen von Kiel nach Lübeck ging. Erst Ende 2009 entdeckte ich während…

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