9. Tag: Von Zwickau nach Rochsburg (46,3 Km)

Heute geht es weiter. Unser Ziel ist heute die Rochsburg, etwas über 40 Km von Zwickau entfernt. nun endgültig sommerlich geworden und die Temperaturen steigen auf 23°  und die Sonne überwiegt den ganzen Tag. Nun soll es bis zum Ende unserer Reise so bleiben, wobei die Temperaturen noch steigen sollen.

Von Zwickau aus geht es einen sehr schönen Radweg entlang der Mulde. Bis nach Glauchau. Durch die Außenbezirke von Glauchau geht es dann auf leider recht befahrenen Straßen, bis wir dann unter der A 4 durchfahren und hinter Remse auf einen Waldweg einbiegen der aber schön zu befahren ist und uns auf durch eine idyllische Waldlandschaft nach bis Waldenburg führt. Hier werfen wir einen kurzen Blick auf das Schloss Waldenburg. Dann geht es Weiter entlang der Zwickauer Mulde bis Wolkenburg und dann mit wechselnder Wegequalität in einer sehr schönen Landschaft bis Penig. Hier machen wir einen Stopp und lassen uns vor einer Eisdiele nieder und gönnen uns eine Eis und einen Cappuccino in einem Pappbecher.

Eigentlich sind es nur noch sechs Kilometer bis nach Rochsburg aber der Weg hat seine Tücken. Wir fahren die Mulde entlang bis nach Amerika, einer kleinen Bahnstation von wenigen Häusern umgeben und müssen danach einen sehr steilen Berg hinauffahren. Auch die weitere Strecke nach Rochsburg ist von einem Auf und Ab geprägt. Dennoch kommen wir gegen 16 Uhr an unserem Ziel, dem Muldenschlösschen, und werden dort sehr freundlich von dem Juniorchef des Hauses empfangen. Die Pension ist direkt oberhalb der Mulde schön gelegen. Man hat einen fantastischen Blick auf die Rochsburg. Leider gibt es in unserer Pension kein Abendessen.

Die Infrastruktur ist in dieser Gegend nicht sonderlich ausgeprägt. Aber der Juniorchef gibt uns gute Tipps. Er weißt uns auf einen Wanderweg direkt an der Mulde hin, auf dem wir ohne große Steigungen noch einmal nach Penig fahren können. Dort gibt es zwei Lokale, ein Griechische namens Paros und eines mit dem Namen Rollmops. Während sich Jana gerne mit dem Rollmops durchgesetzt hätte plädiere ich heute mal für das Paros und setze mich auch damit durch. Die Fahrt dorthin war tatsächlich weitgehend unproblematisch und wir haben gut gespeist. Gegen 21 Uhr kamen wir zurück und tranken noch ein Glas Rotwein auf der Terrasse mit dem herrlichen Blick auf die Rochsburg im Dämmerlicht.

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