Tagesstrecke. 16 Km zu Fuß
Heute wollen wir also Fulda erkunden. Wir lassen die Fahrräder stehen und fahren mit dem Bus in die Stadt. Damit waren wir gut beraten. Der Tag verspricht schön zu werden. Die Temperaturen steigen bis 24 °, vormittags ist der Himmel überwiegend blau, nachmittags ist es heiter bis wolkig. Viele Touristen tummeln sich in der Stadt und dann ist hier heute noch der Christopher Street Day, der dann abgelöst wird von einer Demonstration gegen die Abtreibung. Da hier eine größere Zahl älterer Männer und einige Mönche und auch Priester beteiligt waren, mussten sie sich von einigen Passantinnen die Frage gefallen lassen, ob und wann sie denn das letzte Mal ein Kind großgezogen hätten. Die Fragen blieben allerdings unbeantwortet. Wir hatten uns bei unserer Ankunft schon gewundert, dass hier starke Absperrungen errichtet wurden und für Autos, aber auch für Busse kein Durchkommen mehr war. Der Grund war dann natürlich klar und auch richtig so.
Wir hatten aber ein größeres Besichtigungsprogramm vor. Ich will es hier relativ kurz machen. Da ist zum einen der barocke Fuldaer Dom St. Salvator. Er ist die Kathedralkirche des Bistums Fulda und die Grabeskirche des Heiligen Bonifatius. Sie kann wohl als das Wahrzeichen Fuldas bezeichnet werden. Im Inneren weist sie übrigens zahlreiche Ähnlichkeiten mit dem Petersdom in Rom auf und zwar von der Kuppel über den Altar bis zur Figur des hl. Petrus, die ein Kopie der Bronzestatue des hl. Petrus im Petersdom ist und von Papst Leo XIII. dem Bistum Fulda geschenkt wurde. Hervorhebenswert ist natürlich das Grab des Heiligen Bonifatius, dass seit Jahrhunderten ein beliebtes Pilgerziel geworden ist.
Nach der Besichtigung des Doms ging es in die nahegelegene Michaeliskirche, die in Ihrer Grundstruktur wohl eine der ältesten Kirchen in Deutschland ist. Sie wurde im vorromanischen karolingischen Baustil zwischen 820 und 822 errichtet. Sie diente als Totenkapelle des 744 gegründeten Kloster Fuldas.
Nach diesen beiden Besichtigungen verspürten wir den Mittagshunger und wanderten erst mal wieder in die Altstadt. Wir wollten eigentlich wieder in den „Dachsbau“, weil wir dort gestern recht zufrieden waren. Nachdem wir bestellt hatten, aber nach über einer halben Stunde noch nicht einmal unsere Getränke hatten, verließen wir das Lokal ziemlich ärgerlich, fanden aber dann bei einem nahegelegenen Italiener einen guten Ersatz.
Schließlich machten wir noch einen Besuch im Stadtschloss von Fulda und besuchten dort einige historische Räume. Genutzt wird das Schloss heute als Rathaus. Wir stiegen dann noch auf den erst in der jüngeren Zeit als Aussichtsturm gestalteten Turm des Schlosses, von wo man einen schönen Blick über die Stadt und die waldreiche Umgebung hat. Abschließend spazierten wir noch durch den Schlosspark zur Orangerie, die aber heute nicht mehr als solche verwendet wird.
- Das Bonifatius-Denkmal
- Die Hauptwache
- Das Ensemble Aus Dom und Michaeliskirche
- Der Dom
- Das Innere des Doms
- Die Statue des hl. Petrus
- Das Grab des hl. Bonifatius
- Die Ermordung des Bonuifatius
- Die Orgel
- Die Michaeliskirche
- Das Innere
- Der Innenraum
- Die Demonstration gegen Abtreibungen
- Auch die Ampelmänchen rund um den Dom sind hier im Namen Gottes unterwegs
- Das
- Blick über den Schlosspark
- Das Schloss von der Parkseite mit der modernen gestalteten Aussichtsplattform
- Wanderung durch die fürstlichen Säle
- Blick vom Schlossturm
- Blick auf die Orangerie
- Blick zum Petersberg mit der Kirche St. Peter, in der die hl. Lioba begraben liegt














































