2. Tag: 14. Mai 2026 – Von der Muldequelle nach Freiberg (47,10 Km)

Nach einem einfachen, aber ausreichendem Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Weg. Erstes Ziel war die nur einen Kilometer entfernte Quelle der Freiberger Mulde. Obwohl sie etwas abseits gelegen ist, waren schon mehrere Männer. Gruppen hier die offensichtlich Vatertagsspaziergänge hier starteten. Von diesen Gruppen trafen wir natürlich heute mehrere.

Im Gebiet der Quelle macht ein Schild auf sie aufmerksam und etwa 100 m weiter ist eine kleine Gesteinswand aufgebaut, aus der ein Rohr Wasser fließen lässt. Hinter dieser Wand fließt allerdings schon ein kleines Bächlein heran, dass wohl auch zum Mulde gehört. Die Mulde hat eigentlich keine Quelle im ursprünglichen Sinne, sondern ein Quellgebiet aus dem irgendwo oberhalb ein Bächlein entsteht, dass ich dann später zu einem Fluss vergrößert. Wir verweilen hier einige Zeit. Dann geht es weiter.

Viele Sehenswürdigkeiten gab es auf unserem heutigen Weg leider nicht, über die ich berichten könnte. Dafür fahren wir aber durch eine sehr schöne, wald- und wiesenreiche Landschaft. Auf den Wiesen grasen, öfters Schafe und Kühe. Besonders ausgeprägt, scheint aber die landwirtschaftliche Nutzung nicht zu sein.

Da wir von der Quelle kommen, führte Weg logischerweise primär bergab. Das tückische an solchen Wegen ist allerdings, zumal in Mittelgebirgen, dass man dennoch häufig wieder bergauf fahren muss um das um dann ein bisschen mehr bergab fahren zu können. So fuhren wir zwar heute 650 m bergab, aber auch 250 m bergauf, bei denen wir sogar zweimal das Fahrrad schieben mussten.

In den Städtchen und durch die fuhren wurden wir gerade heute häufiger von freundlichen Menschen angesprochen. Die Ortschaften wirken sehr gediegen, aber auch weitgehend gesichtslos. Einen der schönsten Blicke hatte man bei der Durchfahrt durch Rechenberg-Bienenmühle, Wo man an der richtigen Stelle einen Blick auf ein mächtigen Steinfelsen hat, zu dessen linken das Rathauses und zu dessen rechten die Kirche des Ortes steht.

Mit Wetter haben wir Glück. Eigentlich sollte es sehr wechselhaft werden. Aber während unserer Tour ist es durchgehend heiter bis wolkig. Erst als wir vor der Tür unseres hiesigen Quartiers, der Pension Krone, in Freiberg standen, kam ein Schauer herunter.

Wir haben hier in Freiberg zwei Nächte gebucht und wollen uns, vor allem morgen, die Stadt näher ansehen. Nachdem wir uns in Unserem Zimmer eingerichtet hatten, machten wir zunächst einen kleinen Mittagsschlaf und dann einen Spaziergang durch die Stadt. Für morgen ist ein Stadtrundgang oder eine Stadtführung angesagt. Außerdem wollen wir das hiesige Museum und natürlich den Dom, der ISOs einer der schönsten Kirchenbauten Sachsen gerühmt wird.

Den heutigen Abend verbrachten wir im Ratskeller der Stadt Freiberg.

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